49. Hofer Filmtage: Interview mit Filmemacher Michael Verhoeven

Regisseur Michael Verhoeven erhielt am Mittwochabend den Hans-Vogt-Preis der 49. Internationalen Hofer Filmtage. Verliehen wurde der Preis an den Filmemacher im Rahmen der Sondervorstellung für die Unternehmerinitiative Hochfranken – einem der Sponsoren des Festivals.

 

Der 1938 in Berlin geborene Verhoeven folgt auf Wim Wenders, der im Jahr zuvor die spezielle Auszeichnung erhielt. Verhoeven, selbst Darsteller in rund ein Dutzend Spielfilmen, machte sich vor allem als Regisseur ab Ende der 60er Jahre einen Namen. Seine bekanntesten Regie-Werke sind „Die weiße Rose“ (1982) und „Das schreckliche Mädchen“ (1990), wofür er auch für den Oscar im Jahr 1991 nominiert war.

 

Dem Fernsehpublikum näher bekannt wurde der Berliner unter anderem mit den Filmen „Die schnelle Gerdi“, mehreren „Bloch“-Verfilmungen und einem ARD-Tatort im Jahr 2005. Michael Verhoeven, der privat seit 1966 mit Senta Berger verheiratet ist und mit ihr zwei Söhne hat, ist unter anderem Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens. Neben zahlreichen weiteren Genre-Auszeichnungen, wie dem Silbernen Bären und der Goldenen Kamera, ist der Sohn von Schauspieler und Regisseur Paul Verhoeven nun mit dem Hans-Vogt-Preis um eine Ehrung reicher. Bereits gestern besuchte er die Stadt Rehau, trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein und besichtigte dort das Hans-Vogt-Zimmer.

 

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