Bamberg / Baiersdorf: Hands on – Bambergs Forschung live

Das mittelfränkische Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt zählte einst als Zufluchtsraum für jüdische Bewohner. Bis zu 440 jüdische Einwohner sollen im 19. Jahrhundert dort gewohnt haben. Die in der Stadt erbaute Synagoge wurde in der Reichspogromnacht zerstört, der anliegende Friedhof existiert aber bis heute. Insgesamt sind etwa 1.130 Grabsteine erhalten, der älteste vermutlich aus dem 15. Jahrhundert. Seit 2016 wird durch Detlef Müller, Theologe und Judaist aus Berlin, der Friedhof und die Grabinschriften dokumentiert. Und auch die Universität Bamberg war nun an der Forschung beteiligt.



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