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Tierischer Betrug: Coburger Kripo spürt Rinderherde auf!

Betrüger haben es in den meisten Fällen auf das Geld oder teure Wertgegenstände ihrer Opfer abgesehen. Einen eher ungewöhnlichen Betrugsfall klärten jetzt unter anderem Kripobeamte aus Coburg. Sie halfen jetzt einem ortsansässigen Landwirt. Diesem wurde Ende 2019 von einem raffinierten Betrüger seine Rinderherde abgenommen.

Betrüger ergaunert sich 26 Angusrinder

Der Besitzer der 26 Angusrinder platziere zunächst eine Anzeige im Internet, da er seine Herde verkaufen wollte. Ein Interessent kontaktierte ihn darauf und man einige sich auf einen Kaufpreis von rund 28.400 Euro. Ende November 2019 erschien der seriös wirkende Käufer persönlich samt Spedition auf dem Hof des Mannes, die den Transport der Horntiere in das gut 350 Kilometer entfernte Celle (Niedersachsen) übernahm.

Scheck war eine Fälschung

Der Kaufvertrag sah vor, dass der fällige Betrag unverzüglich auf das Konto des Landwirts überwiesen werden sollte. Der Bauer wartete jedoch vergeblich auf das Geld. Stattdessen bekam er einen Scheck per Post in Höhe von 30.000 US-Dollar. Dies machte ihn stutzig, da die Summe nicht dem vereinbarten Kaufpreis entsprach. Durch eine Überprüfung stellte sich heraus, dass der Aussteller bei der eingetragenen US-Bank überhaupt kein Konto besaß. Der Scheck war somit eine Fälschung.

Polizei stellt 24 Rinder sicher

Aufgrund des hohen finanziellen Schadens übernahm das Betrugs-Kommissariat der Coburger Kriminalpolizei die weitere Sachbearbeitung. Die Ermittler konnten den Aufenthaltsort des vermeintlichen Käufers sowie die verschwundene Rinderherde ausfindig machen. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei vor Ort wurden im Januar auf der Weide des 26-jährigen Tatverdächtigen 24 Rinder sichergestellt. Zwei der Tiere waren in der Zwischenzeit verendet.



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