Mehlmeisel (Lkr. Bayreuth): Feuer in Wohnhaus – Verdächtiger festgenommen

Update (27. November, 17:00 Uhr):
Den Brandermittlern der Kriminalpolizei Bayreuth liegen zu dem Brand am Dienstag in der Kemnather Straße erste Ermittlungsergebnisse vor. Demnach steht der am Dienstagabend aufgegriffene 55-Jährige aus dem Landkreis Bayreuth in dringendem Verdacht, das Wohnanwesen vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben. Bereits am Dienstagnachmittag konnten die Spezialisten der Kripo Bayreuth eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausschließen.

Die geführten Ermittlungen und Zeugenhinweise bestätigten diese Vermutung. Der 55-Jährigen wurde noch am Dienstagabend (26. November) im Landkreis Tirschenreuth aufgegriffen und vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging am Mittwochnachmittag (27. November) gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen vorsätzlicher schwerer Brandstiftung. Der Mann sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft dauern an. Am Gebäude entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Durch das Feuer dürfte das Anwesen unbewohnbar geworden sein.

 

Erstmeldung (27. November, 11:16 Uhr):
Am Nachmittag des gestrigen Dienstags (26. November) gingen bei der Feuerwehr Meldungen ein, dass ein teilweise leer stehendes Gebäude in Mehlmeisel im Landkreis Bayreuth in Flammen stehe. Zunächst schien es, als ob die Situation schnell geklärt werden könnte, da das Feuer aber immer wieder entfachte, mussten doch zusätzliche Einsatzkräfte nachalarmiert werden, welche den Brand schließlich unter Kontrolle brachten.

Nur kurz darauf wurde der Brandort durch Brandermittler der Kripo Bayreuth kriminaltechnisch untersucht – erste Erkenntnisse deuten auf vorsätzliche Brandstiftung hin. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte daraufhin zur Festnahme eines 55-Jährigen aus dem Landkreis Bayreuth in der nahen Oberpfalz. Die genauen Hintergründe und die Brandursache werden nun ermittelt.

Erste Schätzungen der Schäden am Gebäude liegen im fünfstelligen Eurobereich. Durch den massiven Einsatz von Löschwasser musste aufgrund der Witterung auch der Winterdienst anrücken, da sich die Straße in eine Eisbahn verwandelt hatte.

 


 

 



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