Melanie Huml: Gesundheitsministerin übt Solidarität mit Hebammen

Der Deutsche Hebammenverband befürchtet, dass freiberufliche Hebammen ab Sommer 2015 gar keine Haftpflichtversicherung mehr bekommen und damit ihre Arbeit nicht mehr ausüben könnten. Denn Hebammen sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen – für die außerklinische Geburtshilfe, aber auch für alle anderen Tätigkeiten, wie die Betreuung des Wochenbetts sowie Vorsorge und Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden.

Unterstützung der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml

Die bundesweiten Solidaritätskundgebungen für Hebammen am Samstag (8. März) unterstützt die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml: „Bayern steht an der Seite der Hebammen. Sie leisten Großartiges für die Familien und sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Notwendig ist deshalb eine rasche Lösung der Haftpflicht-Frage, damit Hebammen auch weiterhin von ihrem Beruf leben können.“

Initiative von Huml auf Bundesebene

Auf Initiative von Huml war bereits im schwarz-roten Koalitionsvertrag vereinbart  worden, dass die Bundesregierung die Situation der Geburtshilfe beobachten und für eine angemessene Vergütung der Hebammen sorgen wird. Auf diese Weise soll eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe sichergestellt werden. Steigerungen bei der Berufshaftpflichtprämie gleichen die Krankenkassen seit Juli 2012 vollständig aus.

 


 

 



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