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Messerattacke in Kulmbacher Asylunterkunft: Iraner (18) sticht 50-Jährigen nieder

Wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen einen 18-jährigen Mann, der am späten Montagabend (17. Juli) in einer Kulmbacher Asylbewerberunterkunft einen 50 Jahre alten Mitbewohner mit einem Messer verletzte. Am Dienstag erging gegen den jungen Mann ein Untersuchungshaftbefehl.

Iraner griff sein gegenüber mit dem Messer an

Der 18-jährige Iraner war kurz nach 23:00 Uhr mit dem 50-jährigen Afghanen in einem Zimmer der Unterkunft in der Kulmbacher Pestalozzistraße in Streit geraten. Nachdem der Iraner dem 50-Jährigen zunächst androhte, ihn umzubringen, griff er sein Opfer kurz darauf unvermittelt mit einem Messer an.

Opfer kommt in das Krankenhaus

Während der 50-Jährigen den ersten Stichbewegungen zunächst ausweichen konnte und ihm zwei Mitbewohner zu Hilfe kamen, gelang es dem 18-Jährigen dennoch, seinem Opfer eine Verletzungen mit dem Messer zuzufügen. Das Opfer musste sich im Krankenhaus behandeln lassen.

18-Jähriger leistet massiven Widerstand

Alarmierte Kulmbacher Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen noch an Ort und Stelle fest. Bei der Festnahme leistete der 18-Jährige massiven Widerstand. Er beleidigte die Beamten und versuchte sie anzuspucken. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging gegen den Mann ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Polizeibeamte lieferten ihn nach der Vorführung vor dem Ermittlungsrichter am Dienstag in eine Justizvollzugsanstalt ein.



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