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Abzockversuch in Neunkirchen am Brand: Enkelin entlarvt falsche Polizisten

„Falsche Polizeibeamte“ hatten es am Dienstagvormittag (06. Oktober) auf das Geld einer Seniorin (76) in Neunkirchen am Brand (Landkreis Forchheim) abgesehen. Beinahe wäre die 76-Jährige um eine fünfstellige Summe erleichtert geworden, wenn nicht die Enkelin das Telefonat mitbekommen hätte. Somit konnte die Geldübergabe verhindert werden. Die Polizei Oberfranken warnt die Bevölkerung vor dieser Betrugsmasche.

76-Jährige soll Kaution für einen festgenommenen Angehörigen zahlen

Am Vormittag erhielt die 76-Jährige einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten. Der Mann am Telefon behauptete, dass ein Angehöriger festgenommen wurde und die Frau eine Kaution für ihn zahlen müsse. Dabei forderte der Betrüger einen fünfstelligen Eurobetrag. Der „Polizist“ überzeugte die Seniorin, woraufhin sie die geforderte Summe bei ihrer Bank abhob, um es zu übergeben. Während die 76-Jährige mit dem Betrüger telefonierte, traf die Enkelin bei der 76-Jährigen ein und beendete den Betrugsversuch.

Polizei warnt vor der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“

Wie mehrfach berichtet, kommt es immer wieder zu solchen Betrugsmaschen. Die Polizei gibt folgende Tipps zur Prävention:

  • Seien Sie stets misstrauisch bei Anrufen, die ihre finanzielle und/oder persönliche Situation betreffen. Geben Sie keine Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Kreditkartennummern oder Ähnliches heraus. Beenden Sie umgehend das Gespräch
  • Lassen Sie sich von einem Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgibt, den vollständigen Namen, die Telefonnummer und die Dienststelle geben. Legen Sie danach auf und rufen Sie selbst bei der Polizeidienststelle an und lassen Sie sich den Einsatz bestätigen
  • Lassen Sie sich nicht von vermeintlich vertrauenserweckenden Rufnummern mit der örtlichen Vorwahl oder der Notrufnummer 110 in die Irre führen. Die immer professioneller agierenden Betrüger nutzen auch technische Möglichkeiten, mit denen tatsächlich existierende Telefonnummern von Polizeidienststellen oder Staatsanwaltschaften im Telefondisplay angezeigt werden können
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen
  • Wählen sie in dringenden Fällen den Notruf 110


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