Oberfränkische Polizei zieht Silvesterbilanz

Die Silvesternacht hinterließ ihre Spuren, vor allem in den frühen Morgenstunden. Alleine zwischen Mitternacht und 6 Uhr am Neujahrstag rückten die oberfränkischen Polizeibeamten zu 210 Einsätzen aus. Die Streifenbesatzungen mussten quer durch den Regierungsbezirk knapp 100 Streitigkeiten schlichten, Körperverletzungen aufnehmen und randalierende Betrunkene bändigen.

Polizei und Feuerwehr beschäftigten außerdem 13 kleinere Brände von Müllbehältern und Containern. In allen Fällen war die Feuerwehr schnell vor Ort und verhinderte dadurch Schlimmeres. In Appendorf und in Bischberg, beides  im Landkreis Bamberg, setzten verirrte Feuerwerksraketen, jeweils den Balkon eines Mehrfamilienhauses in Brand. Bei beiden Bränden entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Weiterhin erlitten bei 13 Verkehrsunfällen vier Fahrzeuginsassen schwere und drei Insassen leichte Verletzungen. Alkohol spielte bei drei Verkehrsunfällen eine Rolle. So auch bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B85 bei Heinersreuth im Landkreis Bayreuth. Ein 20-jähriger Opelfahrer war gegen 4.45 Uhr in Richtung Bayreuth unterwegs und verlor die Kontrolle über den mit vier jungen Personen besetzten Vectra. Der Wagen kam von der Straße ab und krachte mit der rechten Fahrzeugseite gegen einen Baum. Die drei jungen Beifahrer, als auch der 20-jährige Fahrer, erlitten schwere Verletzungen. Eine 16-Jährige war im Auto eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr befreit. Der deutlich alkoholisierte Fahrer musste eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher. Am komplett demolierten Opel entstand ein Sachschaden von etwa 2.500 Euro.

Die Einsatzzentrale der Oberfränkischen Polizei verzeichnete  zum Jahreswechsel rund 290 Einsätze.





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