Oberfranken: 170 Einsätze – Silvesterbilanz der Polizei

Beamten zählten 21 Körperverletzungen

Über 170 Einsätze zählte die Einsatzzentrale Oberfranken zum Jahreswechsel 2013/2014. In der Zeit von Mitternacht bis 5:00 Uhr morgens wurden die meisten Einsätze registriert. Insgesamt, so die Bilanz der Polizei, verlief die Silvesternacht im Vergleich zu den Vorjahren ruhiger. In den oberfränkischen Städten und Gemeinden waren zahlreiche Polizisten bei insgesamt 21 Körperverletzungen vor Ort und mussten 27 Streitigkeiten schlichten. In 22 Fällen hatten die Beamten mit randalierenden Personen zu tun. In Coburg wurde dabei ein Polizist leicht verletzt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen endete ein Streit zwischen zwei Männern in Bayreuth. Ein bislang Unbekannter verletzte einen 21-Jährigen mit Messerstichen in Brust- und Bauchbereich lebensgefährlich. (Wir berichteten).

Feuerwehren rückten zu acht Bränden aus

Insgesamt rückten Polizei und Feuerwehr zu acht Bränden aus. Dabei handelte es sich überwiegend um brennende Mülltonnen, Container oder Hecken, die durch Feuerwerkskörper in Brand geraten waren. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren konnte stets Schlimmeres verhindert werden, dennoch entstand ein Schaden von zirka 3.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Zahlreiche Sachbeschädigungen

Weiterhin beschäftigten die Beamten zahlreiche Fälle von Sachbeschädigungen. Unbekannte sprengten mit Böllern Briefkästen, einen Zigarettenautomaten sowie einen Kanaldeckel, wobei sie einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro anrichteten. In Bamberg beschädigten Unbekannte ein geparktes Zivilfahrzeug der Polizei in Höhe von geschätzten 1.000 Euro. Ungezählt sind insbesondere die Einsätze, bei welche Personen aufgrund ihres Alkoholkonsums die Unterstützung der Polizei und des Rettungsdienstes benötigten.

 


 

 



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