Oberfranken: Ausbildungsprogramm für künftige Landärzte mit 2,3 Millionen Euro gefördert

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml startet ein neues Programm zur Förderung von jungen Landärzten. Insgesamt 2,3 Millionen Euro nimmt der Freistaat Bayern in die Hand, um Medizinstudenten den Sprung von der Universität in die Praxen schmackhaft zu machen.

Von der Universität in die Landarztpraxis

Das Programm trägt den Namen „BeLa Nordbayern“ und ist eine Kooperation mit der Universität Erlangen. Neben den Standorten in Oberfranken wird auch Weißenburg/ Gunzenhausen eine Modellregion sein. Huml betonte: "Mein Ziel ist, noch mehr junge Mediziner für die Arbeit auf dem Land zu gewinnen. Mit 'BeLA Nordbayern' unterstützen wir die neuen Modellregionen Forchheim/Ebermannstadt, Kulmbach/Stadtsteinach, Weißenburg/Gunzenhausen und Scheßlitz/Burgebrach in den nächsten vier Jahren mit rund 2,3 Millionen Euro. Damit wollen wir für junge Mediziner eine Brücke bauen für ihren Weg aus der Universität in die Landarztpraxis."

Monatliches Stipendium 

Im Rahmen des Programms erhalten Studierende ein monatliches Stipendium in Höhe von 600 Euro, wenn sie sich im Gegenzug dazu verpflichten, nach Abschluss des Studiums ihre Facharztweiterbildung für Allgemeinmedizin im Weiterbildungsverbund der Region zu absolvieren, in der die studentische Ausbildung erfolgt ist.

Oberfranken: Landarztförderung wird forciert


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