© Polizeipräsidium Oberfranken

Oberfranken: Bilanz von Blitzmarathon & Schwerpunktwoche

Nach Beendigung des „3. Bayerischen Blitzmarathon“ am 17. April ging mit Ablauf des Donnerstags auch die anschließende „Schwerpunktwoche Geschwindigkeit auf Landstraßen“ zu Ende. Die oberfränkische Polizei zieht abschließend ein positive Bilanz. Man ist überzeugt, dass beide Aktionen wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beigetragen haben.

Überwiegend vernünftige Fahrweise

In der Schwerpunktwoche stellten die Beamten überwiegend eine vernünftige Fahrweise der Verkehrsteilnehmer fest. Wo Licht, da auch Schatten. Dennoch gab es an den zahlreichen Messstellen in Oberfranken auch Fahrzeugführer, die teils erheblich die Geschwindigkeit überschritten hatten.

600 Temposünder beim Blitzmarathon

Während bei dem knapp 24-stündigen „Blitzmarathon“ gut 600 Temposünder beanstandet wurden, waren es im Laufe der „Schwerpunktwoche“ oberfrankenweit insgesamt 1.835 Verkehrsteilnehmer. Bei der letzten Schwerpunktwoche im September 2014 zählte man rund 1.000 Verstöße-

„Polo Position“ mit 165 km/h auf der B173

In der Aktionswoche auf den Landstraßen sicherte sich der Fahrer eines Mietwagens am Montag 20. April auf der Bundesstraße B173 bei Küps die unrühmliche Pole Position. Der Mann wurde mit 165 Stundenkilometer in seinem Sportwagen geblitzt. Erlaubt waren 100 Stundenkilometer. Das Bußgeld für den bereits ermittelten Fahrer beträgt insgesamt 300 Euro. Außerdem erwartet ihn ein einmonatiges Fahrverbot. Spitzenreiter bei dem „Blitzmarathon“ war ein 25-jähriger Mann, der auf der Bundesstraße B289 bei Lichtenfels am Donnerstag (16. April) mit 173 Stundenkilometern bei erlaubtem Tempo 100 Sunterwegs war.

Gesamtbilanz von Blitzmarathon und die „Schwerpunktwoche Geschwindigkeit auf Landstraßen“

Bereich Bamberg (Stadt und Landkreis Bamberg, Landkreis Forchheim)

  • 200 der gemessenen Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • Schnellster war in Pommersfelden am 20. April ein Verkehrsteilnehmer mit 87 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts

 

Bereich Bayreuth (Stadt und Landkreis Bayreuth, Landkreis Kulmbach)

  • 401 der gemessenen Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • Spitzenreiter war ein Autofahrer auf der Staatsstraße 2162 am 20. April mit 109 km/h bei erlaubten 60 km/h

 

Bereich Coburg (Stadt und Landkreis Coburg, Landkreise Kronach und Lichtenfels)

  • 724 der gemessenen Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • Als Schnellster passierte am 16. April auf der B289 bei Lichtenfels ein Verkehrsteilnehmer bei erlaubten 100 km/h die Kontrollstelle mit 173 km/h

 

Bereich Hof (Stadt und Landkreis Hof, Landkreis Wunsiedel)

  • 510 der gemessenen Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • Spitzenreiter war ein Autofahrer am 16. April, der auf der B173 mit 157 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen wurde

 

Oberfrankenweit wurden im Rahmen der Geschwindigkeitskontrollen zudem insgesamt zwei Strafanzeigen und 52 Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen aufgenommen sowie 144 Verwarnungen ausgestellt.

Polizei zieht positive Bilanz

Aus Sicht der Polizei wurde das angestrebte Ziel, bei der Bevölkerung das Bewusstsein für die Gefahren von überhöhter und nicht angepasster Geschwindigkeit auf unseren Straßen zu wecken, erreicht. Die Polizei hofft, dass das Fahrverhalten der beanstandeten Verkehrsteilnehmer nachhaltig positiv beeinflusst wurde.

Unser Beitrag zum Blitzmarathon vom 16. April:

 



 



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