Oberfranken: Budgetkürzung – Zahnärzte laufen Sturm

Ein oder zweimal im Jahr geht’s zum Zahnarzt. Zur Vorsorge. Bei manch einem fällt etwas mehr an – vielleicht steht die ein oder andere Füllung mit auf der Rechnung. In Bayern sind die meisten Patienten bei der AOK versichert. Also rund 50-60 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten.

Die AOK kalkuliert mit 176 Euro pro Jahr pro Patient für den Zahnarzt. Sie ist damit die Krankenkasse mit dem niedrigsten pro Kopf-Betrag in Bayern. Jetzt sorgt sie aber bei Zahnärzten für, na sagen wir mal, Unmut. Bis 23. Dezember wird den Ärzten für zahnerhaltende Maßnahmen nur noch ein Drittel der eigentlichen Rechnungssumme bezahlt. Ein Zustand, den die Zahnärzte und die kassenzahnärztliche Vereinigung in Oberfranken nicht so einfach hinnehmen wollen. Vor allem nachdem die AOK im vergangenen Jahr über 330 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet hat!

 



 



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