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Oberfranken: Der erste Schnee und das erste Chaos

Der erste Schnee in diesem Herbst führte auf mehreren Straßen in Oberfranken zu einem Verkehrschaos sowie zu Unfällen. Betroffen waren unter anderem die Bundesstraße B303 im Bereich Marktredwitz, die Autobahn A70 oder auch die Straßen im Frankenwald.

Wie Aktivnews berichtet, blieben in der Nacht zum Mittwoch (09. November) zahlreiche Lkw auf der B303 stecken. In Richtung Wunsiedel und auch in Richtung Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) gab es nach einsetzendem Schneefall für viele Trucker kein Weiterkommen. Viele von ihnen waren noch nicht auf Winter eingestellt. Aufgrund der chaotischen Situation wurde in der Nacht zwischenzeitlich die B303 im Bereich Marktredwitz-West in Richtung Wunsiedel für die Verkehr gesperrt. Die Polizei und das THW hatten alle Hände voll zu tun, um dieses Chaos wieder aufzulösen. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden des Mittwochs.

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Wintereinbruch überrascht Autofahrer im Frankenwald

Der Wintereinbruch am Dienstagabend (8. November) überraschte auch die Autofahrer im hochgelegenen Frankenwald. Wie die Polizei in Naila mitteilte, ereigneten sich in ihrem Bereich drei Unfälle. So rutschte ein Sattelzugfahrer (22) auf schneeglatter Straße bei Döbra (Landkreis Hof) in den Graben, als er nach Naila abbiegen wollte. Personen wurden nicht verletzt. Auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen.

Ein 36jähriger Autofahrer aus Nürnberg verunglückte am Dienstagabend auf der schneebedeckten Kreisstraße bei Bernstein am Wald (Landkreis Hof). Sein Aufprall an die Leitplanke war derart heftig, dass an seinem VW ein Schaden von rund 8.000 Euro entstand. Der 36-Jährige kam mit dem Schrecken davon.  Zudem wurde ein Fahranfänger (19) bei Pillmersreuth (Landkreis Hof) von den winterlichen Verhältnissen überrascht. Sein Polo im Zeitwert von rund 8.000 Euro erlitt einen Totalschaden, als er von der Straße rutschte und gegen einen Wasserdurchlass prallte. Mit leichten Verletzungen wurde der junge Mann anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Glätteunfall auf der A70 bei Thurnau

Kurz vor Mitternacht geriet ein 31-Jähriger aus Rheinland- Pfalz mit seinem Mercedes Sprinter am Ende einer langgezogenen Linkskurve bei winterlichen Straßenverhältnissen auf der A70 ins Schleudern. Kurz nach der Anschlussstelle Thurnau-West prallte er in Fahrtrichtung Bayreuth mit der rechten Fahrzeugseite gegen die rechte Schutzplanke. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 12.000 Euro.

Schneefall löst Blockade bei Scheßlitz aus

Schneetreiben löste am Dienstagabend zudem eine Totalblockade auf der A70 in Richtung Schweinfurt aus. Kurz vor 19:00 Uhr wurde ein liegengebliebener Lkw am Würgauer Hang aufgrund der Schneeglätte gemeldet. Während dieser Truck wieder ins Rollen kam, konnten andere Lkw aufgrund der extrem glatten Fahrbahn nicht mehr weiterfahren und mussten bis zur Streuung der Autobahn durch den Winterdienst stehen bleiben. Dies führte in der Summe zu einer Totalblockade des Würgauer Hangs, da auch auf der B22 Lkw aufgrund von Schneeglätte nicht mehr weiter kamen. Erst gegen 22:30 Uhr war die B22 wieder befahrbar, die Autobahn ab 23:00 Uhr.

Autofahrer mit Sommerreifen unterwegs

Aufgrund fehlenden Winterreifen und seiner den Wetterverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit geriet am Dienstagabend ein VW-Fahrer (38) auf der teils mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn der A70 bei Hallstadt (Landkreis Bamberg) ins Schleudern. Versuche das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen scheiterten. Der Pkw kam nach rechts ab und stieß gegen die Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von fast 11.000 Euro.



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