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Oberfranken: Planungsbeschluss für Hochspannungsfreileitung

Die Regierung von Oberfranken hat den Planfeststellungsbeschluss für die Umstellung des 220 kV-Stromkreises der Hochspannungsfreileitung vom Umspannwerk Redwitz an der Rodach (Landkreis Lichtenfels) bis zur Bezirksgrenze zu Unterfranken bei Staffelbach (Gemeinde Oberhaid, Landkreis Bamberg) erlassen.

Umwandlung eines Stromkreises von 220 kV in 380 kV

Diese Leitung wurde 1991 errichtet und wird von TenneT betrieben. Sie verläuft vom Umspannwerk Grafenrheinfeld (Unterfranken) über das Umspannwerk Würgau (Landkreis Bamberg) bis zum Umspannwerk Redwitz an der Rodach. Zwischen Würgau und Redwitz an der Rodach wird die Leitung bisher mit drei 380 kV-Stromkreisen und einem 220 kV-Stromkreis betrieben. Der 220 kV-Stromkreis soll zukünftig auch mit 380 kV betrieben werden.

Vorhaben Teil der Höchstspannungsverbindung zwischen Halle und Schweinfurt

Das Vorhaben ist ein Teil der Höchstspannungsverbindung zwischen Halle/Saale und Schweinfurt. Im Gegensatz zu dem Neubau der „Thüringer Strombrücke“, handelt es sich bei dem aktuellen Vorhaben um eine Maßnahme an einer bestehenden Leitung.

Baumaßnahmen nur an den Umspannwerken

Baumaßnahmen finden nur an Umspannwerken Würgau und Redwitz statt. Beim Umspannwerk Würgau werden Leiterseile auf bestehenden Masten neu verlegt. Am Umspannwerk Redwitz werden neben der Verlegung von Leiterseilen zwei bestehende Maste ersatzlos zurückgebaut. Neue Masten werden nicht errichtet. In Summe werden an den beiden Umspannwerken rund 1.830 Meter Leiterseile abgebaut und dafür circa 1.710 Meter neue Leiterseile aufgelegt.

Planfeststellungsbeschluss zur Einsicht bei den Gemeinden

Der Beschluss wird in den nächsten Wochen den durch den Leitungsbau Betroffenen zugestellt und in den Rathäusern der betroffenen Städte und Gemeinden nach vorheriger ortsüblicher Bekanntmachung öffentlich ausgelegt werden.

 



 



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