News-Blog zum Fall Peggy Knobloch – Wiederaufnahmeverfahren um Ulvi Kulac

 

 

Donnerstag, 15. Mai / 00:01
Hiermit beenden wir unseren Newsblog zum Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit!

 

Mittwoch, 14. Mai / 22:49
Peggys Mutter Susanne Knobloch schloss am Abend in der RTL-Sendung „stern tv“ eine Revision gegen das heute gefällte Urteil gegen Ulvi Kulac aus!

 

Mittwoch, 14. Mai / 21:07
Wir haben Sie am Mittwoch (14. Mai) umfassend online und in „Oberfranken Aktuell“ über den Ausgang des Prozesses informiert. Hier unser großes ROUNDUP mit einem Studiotalk mit TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert, einem Bericht aus dem Landgericht Bayreuth, Stimmungen und Stimmen aus Lichtenberg (Landkreis Hof) und einem ersten Interview mit Ulvi Kulac!

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 18:44
14. Mai 2014 – 10:04 Uhr – Saal 2.004 des Landgerichtes Bayreuth. Richter Michael Eckstein verkündet das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi Kulac. Der des Mordes an Peggy Knobloch angeklagte Kulac wird freigesprochen – 10 Jahre nach der Verurteilung am Landgericht Hof. Für Kulac und seine Fürsprecher ein Tag des Feierns. Das taten sie auch – am Mittwochnachmittag im Hotel Bürgerreuth in Bayreuth. Hier gab uns Ulvi Kulac ein Interview…

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 18:27
Das Urteil im Peggy-Prozess ist keine Überraschung. Ulvi Kulac und sein Hauptverteidiger Michael Euler können entspannt in diesen 8. Prozesstag blicken. Sechs Tage dauert die Beweisaufnahme, deutlich weniger als ursprünglich veranschlagt. Nichts deutet auf Ulvi Kulac als Mörder hin, im Gegenteil. Und so kommt es, wie es kommen muss: Ulvi Kulac wird freigesprochen. Nicht aus Zweifel für den Angeklagten, sondern weil kein einziger Tatbeweis führbar ist. Für seine Unterstützer ein Festtag, für die Hofer Justiz von einst eine Ohrfeige. Denn eine Verurteilung war offenbar zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt…

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 18:10
Reaktionen aus Lichtenberg (Landkreis Hof) auf den Freispruch von Ulvi Kulac. Ulrike Glaßer-Günther hat sich vor Ort umgehört…

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 17:15
Kulac-Anwalt Michael Euler trat am Mittwochmittag (14. Mai) noch einmal abschließend vor die Presse. Der Frankfurter Anwalt zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ausgang des Prozesses. Ein neues Gutachten soll jetzt klären, ob Ulvi Kulac noch eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Mittelfristig, so Euler, hofft er, dass Kulac aus dem Bezirkskrankenhaus entlassen wird. Dann soll Kulac, so die Planungen in einem betreuten Wohnen unterkommen.

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 16:57
Nach Prozessende äußerte sich auch die Nebenklage um Peggys Mutter Susanne Knobloch. Sie bedankte sich bei allen Prozessbeteiligten, dass man ihr während der gesamten Zeit des Verfahrens den Raum gab, den Prozess für sich zu verarbeiten. Mario Schwenk, Pegyys Vater hofft, dass der Prozess ein Antrieb ist, weiter zu klären, was mit seiner Tochter für nunmehr 13 Jahren passierte.

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 15:30 Uhr:
Kulac-Betreuerin Gudrun Rödel blickt in unserem Interview auf ihre Arbeit der letzten zehn Jahre zurück, um einen Freispruch für Ulvi Kulac vor Gericht zu erlangen. Ihr nächstes Ziel: Die Beendigung des Aufenthaltes von Kulac in der Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses Bayreuth…

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 15:10 Uhr:
Buchautor Christoph Lemmer sieht den Freispruch für Ulvi Kulac als schallende Ohrfeige für das Landgericht Hof und dessen Urteil von 2004…

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 14:55 Uhr:
Kulac-Anwalt Michael Euler zum Freispruch für seinen Mandanten…

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 14:40 Uhr:
Was passiert mit Ulvi Kulac nach dem heutigen Freispruch? Kulac befindet sich derzeit wegen anderer Taten auf Grund eines Urteils des Landgerichts Hof vom 30. April 2004 in der psychiatrischen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Bayreuth. Die Fortdauer der Unterbringung wird durch die Strafvollstreckungskammer des Landgerichtes Bayreuth in regelmäßigen Abständen überprüft. Mit Beschluss vom heutigen Tag hat die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Bayreuth beschlossen, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen. Der Sachverständige soll dabei unter anderem die Frage beantworten, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Kulac erneut Straftaten begehen wird. Die Kammer trägt damit Rechnung, dass sich mit dem Freispruch vom Vorwurf des Mordes wesentliche Gesichtpunkte für die Gefährlichkeitsprognose geändert haben können.

 

Mittwoch, 14. Mai / 12:15 Uhr:
Aktuelle Bilder nach der Urteilsverkündung:
Bild 1: Kulac-Mutter Elsa gibt erste Interviews im Gerichtssaal
Bild 2: Kulac-Unterstützer feiern den Freispruch mit Blumen und Sekt
Bild 3: Großes Medienaufkommen vor dem Landgericht Bayreuth

 

   

 

Mittwoch, 14. Mai / 11:10 Uhr:
Um 10:04 Uhr erfolgte der Freispruch für Ulvi Kulac im Mordprozess. Anschließend begründete das Gericht ausführlich das Urteil. Anschließend beendete Richter Michael Eckstein den Prozess. Ulvi Kulac bedankte sich noch im Gericht bei allen Personen, die ihn unterstützten.

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 10:45 Uhr:
Die Kammer folgte mit dem Freispruch den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Um 10:04 Uhr brandete Beifall im Saal 2.004 auf als Richter Michael Eckstein das Urteil vorlas. „Er ist aus tatsächlichen Gründen freizusprechen“, so Eckstein. Er begründete ausführlich das Urteil der Kammer. Er ging in seinen Ausführungen auf Vernehmungen und Befragungen, die Videos zur Tatrekonstruktion, das Geständnis von Ulvi Kulac und die angelegten Gutachten der Mediziner ein. Es konnte, so Richter Eckstein, kein Sachbeweis gefunden werden, ebenso fehlte ein Tatnachweis. Das Gericht hob damit das Urteil vom Landgericht Hof auf. Eine Revision durch die Nebenklage ist möglich.

 

Mittwoch, 14. Mai / 10:10 Uhr:
+++ EILMELDUNG +++
Fall Peggy: Landgericht Bayreuth verkündet FREISPRUCH für Ulvi Kulac!!!

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 09:50 Uhr:
TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert mit einem kurzen Update bevor um 10:00 Uhr Richter Eckstein das Urteil verkündet.

 

 

Mittwoch, 14. Mai / 09:40 Uhr:
Gleich beginnt der letzte Prozesstag am Landgericht Bayreuth. Vor dem Gericht herrscht bereits ein großer Medienauflauf. Fernsehteams aus dem In- und Ausland sind nach Bayreuth gekommen, um bei der Urteilsverkündung dabei zu sein.

 

Mittwoch, 14. Mai / 07:50 Uhr:
In gut zwei Stunden ist es soweit. Um 10:00 Uhr wird Richter Michael Eckstein (Foto) das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi Kulac verkünden. Dann wird der Saal 2.004 im Landgericht Bayreuth wieder brechend voll sein. Staatsanwaltschaft und Verteidiger forderten gestern den Freispruch für Kulac. Wird Kulac, zehn Jahre nach dem Mord-Urteil, jetzt freigesprochen? Ganz sicher werden alle Beteiligten um 10:00 Uhr sein. Wir sind live mit dabei, berichten hier im Blog, per Twitter (@tv_oberfranken) und in einer letzten Tageszusammenfassung aus Bayreuth ab 18:00 Uhr mit zahlreichen Statements in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

Dienstag, 13. Mai / 20:10 Uhr:
Die Staatsanwaltschaft, die Nebenanklage und Kulac-Anwalt Euler hielten am Dienstag (13. Mai) ihre abschließenden Plädoyers. Während die Staatsanwaltschaft 30 Minuten ihren Standpunkt äußerte, referierte Kulac-Anwalt Euler 90 Minuten. Unter dem Strich hieß es bei beiden Parteien: Ein Freispruch wird gefordert. TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert fasst den Tag in einem Beitrag sowie im Studiotalk zusammen.

 

 

Dienstag, 13. Mai / 18:48 Uhr:
In einem Prozess hat der Angeklagte das letzte Wort. So auch heute in Bayreuth. Ulvi Kulac nimmt nach 10 Jahren erneut auf der Anklagebank Platz. Wieder wird ihm der Mord an Peggy Knobloch vorgeworfen. Doch diesmal sind die Vorzeichen anders. Seine letzten Worte heute nach den Plädoyers lauten: „Ich habe die Peggy nicht umgebracht und ich wünsche mir, dass sie noch lebend gefunden wird.“  Und fügt hinzu: „Damit soll es jetzt gut sein.“ Frank Ebert berichtet vom 7. Prozesstag, dem Tag der Plädoyers.

 

 

Dienstag, 13. Mai / 17:00 Uhr:
Kulac-Anwalt Michael Euler trat am Vormittag mit einem fast 90-minütigen Statement vor das Gericht. Er fordert einen lupenreinen Freispruch für seinen Mandanten. Der Verteidiger stand uns im Anschluss Rede und Antwort…

 

 

Dienstag, 13. Mai / 16:32 Uhr:
Kulac-Betreuerin Gudrun Rödel gab uns zum Ende des siebten Prozesstages ebenfalls ein Statement…

 

 

Dienstag, 13. Mai / 16:09 Uhr:
Die bekannte Prozessbeobachterin Gisela Friedrichsen mit ihrer Einschätzung zum „Tag der Plädoyers“ am Landgericht Bayreuth…

 

 

Dienstag, 13. Mai / 15:58 Uhr:
Ramona Hoyer, Anwältin von Susanne Knobloch, äußert sich bei TVO nach den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Kulac-Verteidiger Euler…

 

 

Dienstag, 13. Mai / 14:35 Uhr:
Die aktuelle Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bayreuth im Fall Peggy zum Lesen:
>>> HIER KLICKEN!!! <<<

 

Dienstag, 13. Mai / 12:50 Uhr:
Richter Michael Eckstein hat die Urteilsverkündung auf den morgigen Mittwoch (14. Mai) um 10:00 Uhr angesetzt!

 

Dienstag, 13. Mai / 11:20 Uhr:
Ulvi Kulac am Ende des Prozesstages: „Ich habe die Peggy nicht umgebracht. Ich hoffe, dass sie noch lebend gefunden wird.“ Sein letztes Wort: „DAMIT SOLL ES GUT SEIN!“

 

 

Dienstag, 13. Mai / 10:55 Uhr:
Die Staatsanwaltschaft, die Nebenanklage und Kulac-Anwalt Euler haben ihre abschließenden Statements vorgetragen. TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert fasst die Aussagen in einem zweiten Update zusammen.

 

 

Dienstag, 13. Mai / 10:40 Uhr:
Anwalt Michael Euler gab ein langes Statement am Vormittag ab. Euler ging in seinen Äußerungen nochmals auf die Ermittlungsarbeit der Polizei ein, die aus seiner Sicht fehlerhaft waren. Auch die Vernehmungen seien mangelhaft gewesen. „Das hinterlässt einen üblen Beigeschmack“, so der Verteidiger. Euler fordert einen lupenreinen Freispruch für seinen Mandanten. Es sei bewiesen, dass er nicht der Mörder gewesen sein kann.

 

Dienstag, 13. Mai / 10:30 Uhr:
Die Nebenklage-Anwältin Ramona Hoyer appellierte an die Öffentlichkeit, insbesondere an die Anonymen User im Internet, die teils massiven Anschuldigungen gegen Susanne Knobloch zu beenden. Hoyer: „Akzeptieren Sie endlich den Verlust und Schmerz meiner Mandantin.“

 

Dienstag, 13. Mai / 10:25 Uhr:
Fall Peggy: Kulac-Anwalt Euler unterscheidet sich in seiner Aussage von dem Statement der Staatsanwaltschaft: Euler: „Kulac kann bewiesenermaßen nicht der Mörder von Peggy gewesen sein.“ Die Staatsanwaltschaft betont lediglich, dass ihm der Mord nicht nachgewiesen werden kann. Zudem dementierte Kulac gegenüber Euler „glaubhaft und aufrichtig“ den sexuellen Mißbrauch Peggys vier Tage vor ihrem Verschwinden.

 

Dienstag, 13. Mai / 09:10 Uhr:
Zusammenfassend erklärte die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer, dass es außer dem Geständnis von Ulvi Kulac keine Spuren, kein Tatort, keine DNA-Spuren und keine Leiche gibt, sondern nur das Geständnis des Angeklagten vorliegt. Wenn nicht auszuschließen ist, dass das Geständnis von Ulvi Kulac möglicherweise falsch ist, dann müssen sie für den Angeklagten entscheiden, so die Staatsanwaltschaft zum Gericht. Die Staatsanwaltschaft beantragte, das Urteil vom Landgericht Hof aufzuheben und Ulvi Kulac aus Mangel an Beweisen bzw. im Zweifel für den Angeklagten freizusprechen!

 

Dienstag, 13. Mai / 08:30 Uhr:
Der Tag der Plädpyers beginnt am Landgericht Bayreuth. TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert mit einer ersten Einschätzung…

 

 

Dienstag, 13. Mai / 06:50 Uhr:
Nach der vorzeitigen Beendigung der Beweisaufnahme in der letzten Woche stehen heute nun bereits die Plädoyers der Verfahrensbeteiligten an. Die Staatsanwaltschaft, die Verteidigung und die Nebenklage geben ihre Statements ab. Kulac Anwalt Euler (Foto) ist von der Unschuld seines Mandanten Ulvi Kulac mehr denn je überzeugt, vor allem nachdem das Gericht das Verfahren am letzten Mittwoch verkürzte. Er wird wohl auf Freispruch plädieren. Die Frage in Richtung Verteidigung ist, wie lang Euler heute reden wird. Seine Ausführungen zu Beginn des Verfahrens dauerten fast 90 Minuten.

Gespannt darf man auf die Erklärung von Staatsanwaltschaft (Bild) und Nebenklage sein. Es ist nicht klar, ob auch sie in Richtung Freispruch tendieren. Fakt ist, dass Richter Michael Euler in der letzten Woche davon sprach, dass es keinen einzigen Sachbeweis für das damalige Geständnis von Ulvi Kulac gibt. Unterdessen sind sich viele Prozessbeobachter und Pressevertreter einig, dass vieles für einen Freispruch von Ulvi Kulac spricht. Wir sind für Sie wieder vor Ort am Landgericht Bayreuth und berichten online und ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ vom „Tag der Plädoyers“!

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 20:00 Uhr:
+++
ROUNDUP im Fall Peggy +++
Das Landgericht Bayreuth hat die Beweisaufnahme im Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi Kulac am Vormittag vorzeitig abgeschlossen. TVO berichtete den Tag über von der Entscheidung und den Reaktionen der Beteiligten. Wir fassen den Tag abschließend mit einem Bericht und einem Studiogespräch mit TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert zusammen…

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 18:59 Uhr:
Vor genau 13 Jahren, am 7. Mai 2001, verschwand Peggy Knobloch in Lichtenberg. Auf diesen emotionalen Tag ging man heute im Gerichtssaal ein. Weitere Emotionen kamen auf als die Kammer um Richter Eckstein verkündete, die Beweisaufnahme vorzeitig zu beenden. Der Richter gab bekannt, dass kein einziger Sachbeweis für das damalige Geständnis von Ulvi Kulac gefunden wurde. Nun soll es bereits am Mittwoch (14. Mai) ein Urteil geben. Viele Prozessbeobachter rechnen mit einem Freispruch für Kulac. Wir fassen diesen bewegenden Tag am Landgericht Bayreuth zusammen!

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 17:04 Uhr:
Ulvis Mutter Elsa war nach ihrer gestrigen Zeugenaussage heute ebenfalls wieder im Gericht und bekam die aufkeimenden Äußerungen von Prozessbeobachtern mit, die einen wahrscheinlichen Freispruch für ihren Sohn am kommenden Mittwoch vorhersagen. Auch sie baten wir um ein kurzes Statement.

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 16:52 Uhr:
Kulac-Betreuerin Gudrun Rödel spricht von der Erfüllung ihres Lebenswerkes, sollte Ulvi Kulac am kommenden Mittwoch (14. Mai) freigesprochen werden. Auch sie gab uns ein kurzes Statment nach dem Ende der Beweisaufnahme am Mittwochmittag.

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 16:40 Uhr:
Susanne Knobloch, Peggys Mutter, wurde als letzte Zeugin am heutigen Mittwoch in den Zeugenstand gerufen. Nach ihrer Aussage wurde die Beweisaufnahme am Mittag abgeschlossen. Während sich Susanne Knobloch nicht selbst der Presse stellte, beantwortete uns ihre Anwältin Ramona Hoyer ein paar Fragen.

 

 

M Ramona Hoyer eiittwoch, 07. Mai / 16:26 Uhr:
Thomas Goger, Sprecher des Landgerichtes Bayreuth, im TVO-Talk zur vorzeitigen Beendigung der Beweisaufnahme des Landgerichts Bayreuth und der Frage, wie es nun weitergeht…

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 16:13 Uhr:
Mario Schwenk, Peggys Vater, im TVO-Statement zur vorzeitigen Beendigung der Beweisaufnahme des Landgerichts Bayreuth und zu den weiteren Entwicklungen an diesem Tag…

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 15:55 Uhr:
Kulac-Anwalt Michael Euler im Interview zu der vorzeitigen Beendigung der Beweisaufnahme des Landgerichts Bayreuth und zu den weiteren Entwicklungen am Mittwoch…

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 12:10 Uhr:
Die Beweisaufnahme im Wiederaufnahmeverfahren ist abgeschlossen. Darauf einigten sich die beteiligten Parteien. Ein Urteil soll es nun bereits am kommenden Mittwoch geben. TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert mit aktuellen Ereignissen aus Bayreuth…

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 11:15 Uhr:
Verteidiger Euler geht nach dem Ende der Beweisaufnahme von einem Freispruch für Ulvi Kulac aus. Er spricht von einem Erfolg auf ganzer Linie! Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell!“

 

Mittwoch, 07. Mai / 11:00 Uhr:
Susanne Knobloch sprach, gefragt auf die angesprochene SMS, davon, dass die 50.000 DM ein Kopfgeld auf sie seien. Dieses war nach Knobloch-Aussage von ihrem damaligen Lebensgefährten Ü. auf sie ausgesetzt worden. Während Euler hier nachbohrte, gab die Staatsanwaltschaft in Richtung Euler zu bedenken, diesen Fall nicht zu einem Schauprozess verkommen zu lassen. Richter Eckstein gab an, dass es hier ausschließend und den Mordvorwurf gegenüber Ulvi Kulac geht. Nach ihrer Befragung wurde die Beweisaufnahme abgeschlossen. Die Plädoyers werden am kommenden Dienstag gehalten. Ein Urteil ist dann, so Richter Eckstein für den Mittwoch vorgesehen.

 

Mittwoch, 07. Mai / 10:34 Uhr:
Sensation im Fall Peggy: Das Gericht verzichtet auf eine weitere Beweisaufnahme. Die Staatsanwaltschaft will in der folge heute keine Zeugen mehr hören. Kulac-Anwalt Euler möchte aber Peggys Mutter Susanne unbedingt im Zeugenstand sehen. Ein erstes Updates des spannenden 6. Prozesstages von TVO-Prozessbeobachter Torsten Cuck. Einzelheiten und weitere Stellungnahmen dann auch ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

 

 

Mittwoch, 07. Mai / 10:00 Uhr:
Kulac-Anwalt Euler will unbedingt noch Susanne Knobloch im Zeugenstand sehen. Der Grund: Euler will den Umstand von ominösen SMS-Nachrichten abklären. Diese soll der damalige Lebensgefährte von Susanne Knobloch an die Mutter geschickt haben. In einer Nachricht geht es um eine Summe von 50.000 DM, mit denen man viel machen könnte. Dies war auch die Summe, die die Polizei als Belohnung auslobte. Die Nebenklage überlegte, bei der Vernehmung von Susanne Knobloch die Öffentlichkeit auszuschließen. Die Nebenklage entschloss sich aber am Ende nicht zu diesem Schritt!

 

Mittwoch, 07. Mai / 09:55 Uhr:
+++ Eine Zeuge gab an, mit Ulvi am Tag des Verschwindens von Peggy am 7. Mai „Holz gemacht zu haben“. Er gab an, keine Auffälligkeiten bei Ulvi an diesem Tag festgestellt zu haben. Weiterhin gab der Zeuge an, dass Ulvi kein Blut sehen kann. Dieses fiel ihm bei einem kleinen Arbeitsunfall im Wald auf. +++ Der Sachverständige Nedopil gab im Anschluß einen kurzen Abriss über die damaligen Untersuchungen von Ulvi Kulac. Es ging dabei um den Minderbegabten-Zustand von Kulac. Nedopil gab Auskünfte zum Thema Phantasiebegabung. Gestern kam von Ex-Anwalt Schwemmer die Aussage, dass Kulac ein „Märchenerzähler“ sein. +++

 

Mittwoch, 07. Mai / 09:05 Uhr:
Kulac-Anwalt Euler will die bereits anwesenden Zeugen, unter anderem Peggys Mutter, weiterhin in den Zeugenstand rufen. Insgesamt will Euler noch drei Zeugen heute hören! Die Staatsanwaltschaft wird voraussichtlich komplett auf alle heutigen Zeugen verzichten. Jetzt geht es weiter…

 

Mittwoch, 07. Mai / 08:50 Uhr:
Die Kammer hält eine weitere Beweisaufnahme für nicht mehr erforderlich! Das Gericht hat gestern mit den Beteiligten gesprochen, um die Verhandlung zu fördern. Es gab eine Zwischenberatung mit dem Ergebnis, das, um Ulvi Kulac wegen Mordes an Peggy schuldig sprechen zu können, das Gericht Überzeugungen erlangen und diese begründen muss, dass Kulac dies getan hat. Wichtiges Beweismittel ist das abgelegte Geständnis am 2.7.2002, welches später widerrufen wurde. Prof. Kröber hat in seinem Gutachten ausgeführt, dass es nicht mehr ausschließbar ist, das Ulvi ein falsches Geständnis abgelegt hat. Das Geständnis wird durch keinen Sachbeweis belegt. Bis heute gibt es keine Sachbeweise. Der aktuelle Ermittler gab am Montag an, nochmals DNA-Spuren genommen zu haben. Auch hier gab es keine Beweise. Auch der Ablauf der Geschehnisse galt es vom Gericht zu bewerten. Hier gab es ebenfalls im Laufe des Prozesses Fragen und Zweifel. Zudem gibt es aktuell drei weitere Tatverdächtige. Somit kam das Gericht nun zu dieser Meinung. Aktuell gibt es eine Pause.

 

Mittwoch, 07. Mai / 08:20 Uhr:
Zum heutigen Auftakt ab 8:30 Uhr will das Gericht noch einmal auf die gestrigen Zeugenaussagen eingehen. Spekuliert werden kann, ob vielleicht die Beweisaufnahme nach den Ausführungen von Gutachter Kröber am Dienstagnachmittag sogar abgeschlossen wird und somit Peggys Mutter überhaupt nicht mehr gehört wird.

 

Mittwoch, 07. Mai / 06:45 Uhr:

Heute vor genau 13 Jahren verschwand Peggy Knobloch aus Lichtenberg! Am Landgericht Bayreuth wird um Punkt 8:30 Uhr der sechste Prozesstag eingeläutet. Nach den gestrigen bemerkenswerten Aussagen sind die Prozessbeobachter gespannt, ob es auch am heutigen Mittwoch derartige Ausführungen der geladenen Zeugen geben wird. Ein großes Augenmerk legt man dabei auf Peggys Mutter, Susanne Knobloch (Bild, rechts), die am Nachmittag in den Zeugenstand gerufen wird. Auch ihr damaliger Lebensgefährte wurde vom Gericht nach Bayreuth geladen. Wir sind für Sie am Landgericht vor Ort, berichten in den Verhandlungspausen via Blog und am Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

 

 

Dienstag, 06. Mai / 20:44 Uhr:
Sensation im Peggy-Prozess: Der renommierte Gutachter Professor Kröber räumt ein, Ulvis Geständnis könnte eine Erfindung gewesen sein. Außerdem im Zeugenstand am fünften Tag – die Eltern von Ulvi Kulac. Zudem: Eine Verteidiger-Strategie, die daneben ging und Anschuldigungen, die dementiert wurden. Wir fassen den Tag in einem ausführlichen Bericht und einem Studiogespräch mit TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert zusammen.

 

 

Dienstag, 06. Mai / 20:15 Uhr:
Prozessbeobachterin Gisela Friedrichsen (Spiegel Online) analysiert im TVO-Interview die Aussage von Gutachter Prof. Kröber. Dieser hält das Geständnis von Ulvi Kulac weiterhin für glaubhaft. Er kann aber nicht mehr vollends ausschließen – und das ist NEU –  dass das Geständnis frei erfunden ist.

 

 

Dienstag, 06. Mai / 19:56 Uhr:
Der fünfte Verhandlungstag am Landgericht Bayreuth stand am Vormittag im Zeichen der Zeugenaussage von Wolfgang Schwemmer. Der Bayreuther Anwalt war der Ex-Verteidiger von Ulvi Kulac im ersten Prozess. Er beantwortete fast zwei Stunden Fragen, die das Gericht im stellte und erklärte sich gegenüber der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. Im Anschlss gab er ein Statement ab.

 

 

Dienstag, 06. Mai / 18:20 Uhr:
Am Dienstagvormittag äußerte sich Kulac Ex-Anwalt Wolfgang Schwemmer im Zeugenstand zu den damaligen Ermittlungen und den Vernehmungen seines Mandanten. Zudem reagierte der Bayreuther Anwalt auf die Kritik, die an seiner Person nach der Aussage des Chefermittlers Geier am zweiten Verhandlungstag aufkam. Der jetzige Anwalt von Ulvi Kulac, Michael Euler, gab nach der Vernehmung von Schwemmer ein Statement zu der Zeugenaussage seines Kollegen…

 

 

Dienstag, 06. Mai / 17:45 Uhr: Rund 50 Minuten referierte am Dienstagnachmittag Gutachter Hans-Ludwig Kröber (Bild). Der Gerichtspsychologe hält das Geständnis von Ulvi Kulac weiterhin für glaubhaft. Er kann aber nicht ausschließen – UND DAS IST DAS NEUE –  dass das Geständnis frei erfunden ist. Es sei möglich, dass Kulac unter anderem in den Vernehmungen von Ermittlerseite ein realistischer etappenweiser Tatablauf vermittelt wurde und sich Kulach diesen Ablaub im Laufe der Zeit für sein Geständnis zu eigen machte. Frank Ebert berichtet ab 18:00 Uhr in einem Studiogespräch über die Ereignisse am Nachmittag im Landgericht Bayreuth.

 

Dienstag, 06. Mai / 16:30 Uhr:
Korrektur bei Gutachter Prof. Hans-Ludwig Kröber: Laut dem Experten besteht die Möglichkeit, dass das Geständnis von Ulvi Kulac frei erfunden war, Kulac frühere Ergebnisse in sein Geständnis mit einbrachte und mit Bildern in seinem Kopf kombinierte, welche sich durch die Nachfragen der Ermittlungsbeamten einstellten.

 

 

Dienstag, 06. Mai / 15:31 Uhr:
Die Eltern von Ulvi Kulac sagten am Dienstagnachmittag (6. Mai) aus. Vater Erdal Kulac äußerte sich mit Hilfe einer Dolmetscherin. Er sagte unter anderem aus, damals mehrfach vernommen worden zu sein. Weiterhin wurde er einen Tag lang bei der Polizei festgehalten. Kulac verneinte, seinem Sohn geholfen zu haben, Peggys Leiche verbracht zu haben. Dies gab Ulvi während einer seiner vielen früheren Vernehmungen an. Im Anschluß wurde Elsa Kulac, die Mutter von Ulvi, vernommen. Sie machte Angaben zum Tagesablauf am 7. Mai 2001, dem Tag des Verschwindens von Peggy. Beiden Elternteilen sah man deutlich an, dass es ihnen aufgrund des hohen Alters schwer fiel, sich an Einzelheiten oder Details von damals zu erinnern. Frank Ebert mit einem Update in einer weiteren Verhandlungspause…

 

 

Dienstag, 06. Mai / 14:20 Uhr:
Kulac-Anwalt Euler mit einem weiteren Statement zur morgendlichen Vernehmung von Ulvi’s Ex-Anwalt Schwemmer während der Mittagspause des fünften Verhandlungstages…

 

 

Dienstag, 06. Mai / 13:12 Uhr: Die Eltern von Ulvi Kulac, Elsa und Erdal sind soeben am Gericht angekommen! Bevor sie nach der Mittagspause befragt werden, sprachen sie bei ihrer Ankunft im Eingangsbereich des Landgerichts Bayreuth mit Ulvi-Betreuerin Gudrun Rödel.

 

Dienstag, 06. Mai / 12:37 Uhr:
Kulac-Anwalt Michael Euler äußerte sich in der Mittagspause zum fünften Verhandlungstag zur Zeugenaussage des Ex-Anwalts von Ulvi Kulac. Der Bayreuther Anwalt Wolfgang Schwemmer beantwortete am Vormittag rund zwei Stunden die Fragen von Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

 

 

Dienstag, 06. Mai / 12:02 Uhr:
Nachdem zwei Kinderzeugen von damals gehört worden, wurde die Mittagspause angesetzt. Ab 13:30 Uhr werden die Eltern von Ulvi Kulac gehört. Mit Spannung wird dann auch der Auftritt von Gutachter Kröber erwartet.

 

Dienstag, 06. Mai / 11:40 Uhr:
Der erste Zeuge am Dienstagvormittag (6. Mai) war Kulac Ex-Anwalt Wolfgang Schwemmer. Er sorgte für einen Paukenschlag, da er aus seiner Sichtweise die Ermittlungen und Vernehmungen von damals anders beschrieb, wie es der Chefermittler Geier am zweiten Verhandlungstag angab. Zudem sprach Schwemmer von seinem ehemaligen Mandanten als „Märchenerzähler“! TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert mit einem ersten Roundup des fünften Verhandlungstages.

 

 

Dienstag, 06. Mai / 10:50 Uhr:
Kulac-Betreuerin Gudrun Rödel erklärte zu Beginn, dass sie dem Ex-Anwalt Schwemmer vollumfänglich von seiner Schweigepflicht entbindet. Schwemmer zeigte sich in seiner Stellungnahme im Zeugenstand entsetzt, was er in den Medien über seine Arbeit im Fall Ulvi Kulac laß. Er konnte die Kritik nicht nachvollziehen und gab seine Erinnerungen zu den Umständen des Geständnisses und der Vernehmungen an. Schwemmer berichtete, keine Tathergangshypothese gesehen zu haben und sprach von einer Vielzahl der Akten, die ungeordnet verwaltet wurden. Schwemmer kritisierte die Ermittlungen der Polizei. So sprach sich der Ex-Anwalt gegenüber der Soko gegen eine Videorekonstruktion aus. Schwemmers gefühlsmäßiger Eindruck war, wie er heute sagte, dass die Ermittler warteten, bis er im Urlaub war, um mit Kulac die Videorekonstruktion durchzuführen. Auch der einstige Chefermittler Geier wurde von Schwemmer angegangen. Den Aussagen Geiers widersprach Schwemmer und machte dies an seinen eigenen Aufzeichnungen deutlich. Die Aussagen von Geier und Schwemmer weisen damit Diskrepanzen auf. Schwemmer sprach in einer persönlichen Darstellung auch davon, dass Kulac ein „Märchenerzähler“ sei. Schwemmer stand dem Geständnis von Kulac damals zweifelnd gegenüber. Schwemmer sagte aber auch deutlich, das er nicht davon ausgehe, dass an dem damaligen Prozess etwas „getürkt“ wurde. Schwemmer abschließend: „Das Urteil von damals ist falsch. Das Verfahren ist ein Drama.“

 

Dienstag, 06. Mai / 08:24 Uhr:
Der 5. Verhandlungstag beginnt in Kürze. Wolfgang Schwemmer, Ex-Anwalt von Ulvi Kulac, wird dann in den Zeugenstand gerufen. Die Verteidigung erhofft sich weitere Einblicke in die damaligen Vernehmungen. Schwemmer war in die Kritik geraten, seinen Mandanten nicht im vollen Umfang damals vertreten zu haben.

 

Dienstag, 06. Mai / 06:45 Uhr:

Heute kann es sehr spannend werden im Gerichtssaal. Wolfgang Schwemmer, Ex-Anwalt von Ulvi Kulac, wird im Saal 2.004 erscheinen. Er soll in der Früh gehört werden. Gegen ihn richtete sich zuletzt Kritik, er habe damals seinen Mandanten nicht ordnungsgemäß vertreten. Auch die Eltern des Angeklagten (im Bild Mutter Elsa Kulac) stehen auf der Zeugenliste. Die Eltern können aussagen, müssen aber nicht. Am Nachmittag wird dann Hans-Ludwig Kröber erwartet. Kröber war beim ersten Kulac-Prozess als Gutachter zugegen und bescheinigte dem Gericht, dass das Geständnis von Kulac glaubwürdig sei. Der Berliner Psychiater erstellte auch heuer das Gutachten. Wir sind für Sie am Landgericht vor Ort, berichten in den Verhandlungspausen via Blog und am Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

 

 

Montag, 05. Mai / 21:20 Uhr:
Mit Thomas Goger, Sprecher am Landgericht Bayreuth, werfen wir einen Blick voraus auf die kommenden beiden Verhandlungstage am Dienstag und am Mittwoch…

 

 

Montag, 05. Mai / 18:50 Uhr:
Auch der vierte Verhandlungstag im Peggy-Prozess vor dem Bayreuther Landgericht stand ganz im Zeichen der Beweisaufnahme. Ist Ulvi Kulac tatsächlich der Mörder der damals 9-Jährigen Peggy Knobloch oder reicht die Beweislage doch nicht für eine Verurteilung? Um diese Frage zu klären, lud das Gericht einen ehemaligen Spitzenermittler der Soko I in den Zeugenstand. Und um es vorweg zu nehmen – das Mord-Urteil von einst wird in seiner Richtigkeit erneut erschüttert.

 

 

Montag, 05. Mai / 18:23 Uhr:
Frank Ebert im Interview mit Gisela Friedrichsen, der bekanntesten Prozessbeobachterin Deutschlands. Sie begleitet unter anderem für „Spiegel Online“ den Prozess.

 

 

Montag, 05. Mai / 18:01 Uhr:
TVO-Interview mit Kulac-Anwalt Michael Euler zu den Zeugenaussagen am vierten Verhandlungstag am Landgericht Bayreuth.

 

 

Montag, 05. Mai / 17:37 Uhr:
+++ Richter Michael Eckstein und seine beiden Beisitzer befragten am Nachmittag einen weiteren Ermittler der ehemaligen Soko I. Hier ging es zum die Aussagen der Kinderzeugen und die Spur des „roten Fahrzeuges“. Der Polizeibeamte gab an, dass die Aussagen der Kinder, wie auch die von Ulvi Kulac, schwer bewertbar seien. +++ Im Anschluss betrat ein Beamter den Zeugenstand, der mit den aktuellen Ermittlungen beschäftigt ist. Er schilderte, wie verwirrend das Aufarbeiten des Falles ist und wie im Verlauf der Recherchen weitere drei Männer in den Fokus der Polizei gerieten, die wegen Kindesmissbrauchs auffällig wurden und für den 7. Mai 2001 – dem Verschwinden von Peggy – kein Alibi vorweisen konnten. Der Polizist im Saal: „Es gibt keine Leiche, es gibt keinen Tatort.“ Dies macht die Untersuchung um so schwieriger, so der Zeuge am späten Montagnachmittag. +++

 

Montag, 05. Mai / 15:01 Uhr:
Am Nachmittag werden weitere Ermittlungsbeamten gehört. Es wird ein Polizist den Zeugenstand betreten, der die damalige Spur des „roten Autos mit tschechischem Kennzeichen“ verfolgte. Zudem wird ein Beamter erwartet, der aktuell mit den Ermittlungen in diesem Fall betreut ist. Wir sprachen in der Mittagspause mit Kulac-Anwalt Michael Euler zum heutigen Prozesstag. Das Interview sowie weitere Stimmen ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

 

Montag, 05. Mai / 13:45 Uhr:
Bis 14:00 Uhr setzte Richter Eckstein die Mittagspause am 4. Verhandlungstag am Landgericht Bayreuth an. TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert fasst den Tag in Bayreuth, nachdem ein Ermittlungsbeamter, drei Mütter von ehemaligen Kinderzeugen und ein Klassenkamerad von Peggy von einst gehört worden, mit einem zweiten Update zusammen!

 

 

Montag, 05. Mai / 12:36 Uhr:
Nachdem die Befragung des ehemaligen Ermittlungsbeamten unterbrochen wurde, kamen Mütter damaliger Kinderzeugen zu Wort. Hier ging es einerseits darum, ob die Eltern bei den damaligen Vernehmungen anwesend waren, zum anderen um die Aussagen der Kinder. Die Jungen (damals 9 Jahre) gaben einst an, sie hätten Peggy in ein rotes Auto mit tschechischem Kennzeichen einsteigen sehen. Später widerriefen die Kinder ihre Aussage. Weiterhin wurde ein ehemaliger Klassenkamerad von Peggy befragt. Er gab an, sicher zu sein, Peggy das letzte Mal in der Schule gesehen zu haben. Bei zwei Mädchen, die er am Nachmittag in der Bäckerei von Lichtenberg gesehen hat, kann er aus heutiger Sicht nicht mehr zweifellos sagen, ob eines der Mädchen Peggy war. Zudem verneinte er, Urheber der „Aussage“ zu sein, dass Peggy in ein rotes Auto stieg.

 

Montag, 05. Mai / 11:02 Uhr: TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert fasst den Vormittag des vierten Verhandlunstages gegen Ulvi Kulac am Landgericht Bayreuth zusammen.

 


Montag, 05. Mai / 10:39 Uhr:
+++ Als erste Zeugin wurde eine Fachärztin für Psychiatrie aus Bayreuth gehört. Hier ging es allein nur um die Verbindung Peter H. und Ulvi Kulac im BKH Bayreuth. Die Ärztin sagte aus, das Kulac den Wunsch äußerte, verlegt zu werden, da H. ihn bedrängt habe und ausfragen wollte. Da sie von der ärztlichen Schweigepflicht nicht entbunden war, gab es von ihr keine weiteren Erkenntnisse. +++ Als zweiter Zeuge wurde Ralf Behrendt, Kriminalhauptkommissar a.D., gehört. Er berichtete über seine Aufgaben, die Ermittlungen und die Vernehmungen von Kulac in der Soko I und Soko II. Bei der Befragung des Beamten wurde dieser, wie auch schon seine Kollegen zuvor, mit zahlreichen Vernehmungsprotokollen von vor 13 Jahren konfrontiert. Behrendt fiel auf, dass das Wetter am Tag des Verschwindens von Peggy anders war als wie es Kulac später schilderte. Zudem gab es Zweifel an bestimmten Zeiten, die Kulac angab, so Behrendt. +++

 

Montag, 05. Mai / 08:29 Uhr:
Ulvi Kulac bastelte in den letzten Tagen A4-große „Dankesschreiben“ für seine zahlreichen Unterstützer. Diese wird seine Betreuerin Gudrun Rödel im Laufe des Tages an die betreffenden Personen verteilen.

 

Montag, 05. Mai / 06:30 Uhr:
Nach der langen Pause über Ostern geht es heute im Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi Kulac weiter. In den kommenden drei Tagen werden weitere Zeugen von damals gehört. Am vierten Verhandlungstag werden im Landgericht Bayreuth unter anderem die Eltern der beiden jungen Männer – damals 9 Jahre – gehört, die am ersten Verhandlungstag aussagten, sie hätten Peggy am Nachmittag des 7. Mai 2001 noch gesehen. Wir sind für Sie wieder den Tag über am Landgericht vor Ort, berichten in den Verhandlungspausen via Blog und am Abend ab 18:00 Uhr in einer Tageszusammenfassung in „Oberfranken Aktuell“!

 

 

Mittwoch, 16. April / 20:04 Uhr:
TVO investigativ: Seit Tagen steht das Landgericht in Bayreuth im Mittelpunkt des Interesses. Grund dafür ist das Wiederaufnahmeverfahren von Ulvi Kulac. Jede Menge Kameras, jede Menge Publikum – aber auch jede Menge Gerichtspersonal. Vom Richter über Staatsanwaltschaft bis Nebenklage hat dabei jeder seine spezielle Aufgabe…

 

 

 

Dienstag, 15. April / 19:44 Uhr:
Auch der dritte Verhandlungstag im Peggy-Prozess ist ein Tag voller Widersprüche und Erinnerungslücken der Zeugen. Aber offenbar fielen diese Ungereimtheiten niemandem schon 12 Jahren auf. Zumindest nicht so, dass man sie damals schon laut ausgesprochen hätte. So lässt sich in kurzen Worten der heutige Prozesstag resümieren. Wie Frank Ebert aus Bayreuth berichtet, dürfte auch diese 3. Verhandlungsrunde an die Verteidigung gehen.

 

 

Dienstag, 15. April / 18:31 Uhr:
Mit Spannung wurde am dritten Prozesstag die Aussage von Gutachter Hans-Ludwig Kröber erwartet. Kröber war beim ersten Prozess um Ulvi Kulac ebenfalls als Gutachter zugegen und bescheinigte dem Gericht 2002, dass das Geständnis von Kulac glaubwürdig sei. Der Berliner Psychiater erstellte auch dieses Mal wieder das Gutachten. Zu einer Aussage kam es am Dienstag aus Zeitmangel aber nicht mehr. Kröber soll nun am 6. Mai gehört werden. Unterdessen spekulieren Medien, dass die Verteidigung von Ulvi Kulac einen Befangenheitsantrag gegen Kröber stellen könnte. Hierbei geht es laut FOCUS um ein Schreiben von Kröber an den Journalisten Lemmer, welches am Wochenende im Internet auftauchte und die Unvoreingenommenheit des Gutachters ins Wanken bringt. Da Kröber nun erst in drei Wochen aussagen soll, kann Kulac Anwalt Euler nun bis Mai überlegen, wie er in der „Causa Kröber“ weiter agiert.

 

Dienstag, 15. April / 17:48 Uhr:
Wir sprachen in einer Verhandlungspause mit dem Enthüllungsjournalisten Christoph Lemmer. Lemmer sieht in dem aktuellen Verfahren ein Gericht, welches die Ermittlungsarbeit der Beamten von damals zerlegt und Widersprüche beim einstigen Motiv offenlegt. Er sieht nur ein mögliches Urteil für Ulvi Kulac…

 

 

Dienstag, 15. April / 14:45 Uhr:
Wir sprachen in einer Verhandlungspause mit dem Enthüllungsjournalisten Christoph Lemmer, der zusammen mit Ina Jung ein Buch zu diesem Fall veröffentlichte. Lemmer gibt dem Gericht um Richter Michael Eckstein gute Noten. Das Gericht, so Lemmer im TVO-Interview, forsche intensiv nach den Hintergründen, wie es zu den mutmaßlichen Prozessfehlern von einst kommen konnte. Laut seiner Prognose kann es unter anderem aufgrund der zahlreichen Widersprüche in diesem Fall nur einen Freispruch für Ulvi Kulac geben. Mehr von ihm ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

Dienstag, 15. April / 13:50 Uhr:
TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert fasst den dritten Verhandlungstag um Ulvi Kulac am Landgericht Bayreuth zusammen. Bis zur Mittagspause wurden zwei einstige Ermittlungsbeamte gehört.

 

 

Dienstag, 15. April / 13:20 Uhr:
Rechtsanwalt Michael Euler (links) will den Ex-Anwalt von Ulvi Kulac, Wolfgang Schwemmer, als Zeugen vorladen. Schwemmer wird zur Last gelegt, dass er damals seinen Mandanten unzureichend vertreten haben soll. Das sagte uns Michael Euler im Interview! Mehr von ihm um 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„!

 

 

Dienstag, 15. April / 11:10 Uhr:
Vor der zweiten Zeugenvernehmung verlas Kulac-Anwalt Euler (links) ein Schreiben einer Rechtsanwaltskanzlei aus Halberstadt (Sachsen-Anhalt). Aus diesem Schreiben ging hervor, dass Peter Hoffmann ebenfalls in einem anderen Fall als Belastungszeuge auftrat. Auch hier soll ein Insasse des BKH Bayreuth ihm, Hoffmann, eine Tat gestanden haben. Dies wird aber von der Verteidigung abgestritten. Das Gericht vertraute allerdings der Aussage Hoffmanns bei der Verurteilung im Jahr 2002. Parallelen zum Fall Kulac sind hier erkennbar. Staatsanwältin Stade sagte im Anschluß, dass sie dem Belastungszeugen Peter Hoffmann kein Wort Glauben schenkt.

 

 

Dienstag, 15. April / 09:20 Uhr:
TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert gibt eine erste Einschätzung zum dritten Prozesstag, nach der ersten Zeugenvernehmung des Polizeibeamten Ordnung.

 

 

Dienstag, 15. April / 8:30 Uhr:
Der dritte Tag des Prozesses um Ulvi Kulac (Foto) hat begonnen. Zuerst wird der Polizeibeamter Klaus Ordnung gehört. Er hatte den Belastungszeugen Peter Hoffmann verhört. Hoffmann mittlerweile verstorben, behauptete einst, Kulac habe ihm den Mord in der Bayreuther Psychiatrie gestanden. Hoffmann zog sein Geständnis 2010 mit der Begründung zurück, sich einst Vorteile bei der Polizei erhofft zu haben.

 

 

Dienstag, 15. April / 06:50 Uhr:
Heute um 8:30 Uhr geht das Wiederaufnahmeverfahren in die dritte Runde. Gehört werden weitere ehemalige Ermittler und der Gutachter Professor Kröber, die bereits am letzten Freitag gehört werden sollten. Da sich an diesem Tag allerdings die Befragungen über Stunden hinzogen, kam der Zeitplan durcheinander. Bei den Zeugenaussagen der Ermittler geht es heute um die  „Tathergangs-Hypothese“, welche laut Profiler Horn, der am zweiten Tag aussagte, vorlag. Diese könnte das Geständnis von Ulvi Kulac beeinflusst haben. Hier soll Gutachter Hans-Ludwig Kröber aufklären. Es geht dabei um die Glaubhaftigkeit des Geständnisses von Ulvi Kulac von vor über zehn Jahren. Jede Menge Streitpotential liegt am Dienstag in der Luft des Schwurgerichtssaals 2.004. TVO – um Prozessbeobachter Frank Ebert – ist wieder für Sie mit dabei.

 

 

Montag, 14. April / 19:50 Uhr:
Letzten Freitag ist der Ex-Verteidiger von Ulvi Kulac in den Fokus gerückt. Er soll sich nicht ausreichend um seinen Mandanten gekümmert haben, war weder beim Geständnis, bei Ortsterminen oder relevanten Vernehmungen dabei. Jetzt wird spekuliert, ob das Urteil vor 10 Jahren nicht anders ausgefallen wäre, hätte der Verteidiger seinen Mandanten nicht im Stich gelassen…

 

 

Montag, 14. April / 16:37 Uhr:
Der massiv in der Kritik stehende ehemalige Verteidiger von Ulvi Kulac, der  Bayreuther Rechtsanwalt Wolfgang Schwemmer, darf sich nach eigenen Abgaben nicht zu den Vorwürfen, welche jetzt im Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth bekannt wurden, äußern. Er habe nach wie vor eine Schweigepflicht, von der er erst entbunden werden müsste, so Wolfgang Schwemmer gegenüber TVO auf Anfrage. Gegenwärtig müsse er zwangsläufig die Rufschädigung unwidersprochen hinnehmen. Dem Anwalt wird vorgeworfen, bei polizeilichen Vernehmungen und Ortsbegehungen 2002 seinen Mandant nicht begleitet zu haben. Somit sei Ulvi Kulac damals ohne Rechtsbeistand den Ermittlern quasi schutzlos gegenüber gestanden, so die Anschuldigungen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

Freitag, 11. April / 19:11 Uhr:
Es war ein sehr langer Verhandlungstag, der zweite Prozesstag des Wiederaufnahmeverfahrens im Fall Pegyy. Am heutigen Freitag (11. April) kamen erste Ermittler als Zeugen zu Wort, ein Profiler und der frühere Leiter der SOKO II. Die beiden Zeugen wurden stundenlang verhört und gaben dabei keine besonders gute Figur ab, weder vor der Staatsanwaltschaft, noch vor der Verteidigung um Anwalt Michael Euler. In der Kritik auch: Der einstige Anwalt von Ulvi Kulac. Frank Ebert berichtet…

 

 

Freitag, 11. April / 17:30 Uhr:
Vom Vormittag bis weit in den späten Nachmittag saß Wolfgang Geier, früherer Leiter der SOKO II, auf der Zeugenbank im Schwurgerichtssaal des Landgerichtes Bayreuth. Unterbrochen von drei Polizeivideos, die unter anderem Ulvi Kulac bei der Rekonstruktion des Tathergangs im Jahr 2002 zeigten, musste sich Geier nicht nur den Fragen der Verteidigung um Michael Euler stellen. Auch die Staatsanwälte Sandra Staade und Daniel Götz (Foto) äußerten kritische Fragen zum damaligen Ermittlungsverlauf. Kopfschütteln gab es im Saal unter den Gästen als Geier das Verhalten des ehemaligen Kulac-Anwals Schwemmer darlegte. Der Anwalt ließ zu, dass sein Mandant allein mit den Polizisten die Begehung des mutmaßlichen Tatorts durchführte. Der einstige Chefermittler Geier sagte weiterhin aus, dass Kulac-Anwalt Schwemmer damals seinem Mandanten geraten hat, er solle „machen, was die Polizisten sagen“. Aber auch Geier selbst gab keine gute Figur ab, vor allem nicht bei den Fragen von Kulac-Anwalt Euler. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Freitag, 11. April / 14:56 Uhr:
Frank Ebert fasst den bisherigen zweiten Tag des Wiederaufnahmeverfahrens zusammen. Bis zum frühen Nachmittag wurden zwei Zeugen gehört sowie angefertigte Polizeivideos von 2002 gezeigt.

 

 

Freitag, 11. April / 13:01 Uhr:
Frank Ebert sprach soeben mit der Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen, die für Spiegel Online von dem Prozess berichtet. Sie erhob bei uns im Interview schwere Vorwürfe gegen den Ex-Anwalt von Ulvi Kulac, Wolfgang Schwemmer. Aus ihrer Sicht wurde Ulvi Kulac damals unzureichend vertreten. Mehr von Gisela Friedrichsen ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„!

 

 

Freitag, 11. April / 12:15 Uhr:
Soeben wurden zwei von drei Videos im Gerichtssaal aus dem Jahr 2002 vorgeführt, die eine Tatortbegehung von Polizei mit Ulvi Kulac zeigen. Ein drittes Video steht noch aus! Dieses wird nach der Mittagspause gezeigt! Michael Euler zu den Videos: „Die Videos zeigen, dass Vieles vom Tatgeschehen von der Polizei vorgegeben und meinem Mandanten eingeredet wurde!“

 

 

Freitag, 11. April / 11:37 Uhr:
Erneute Verhandlungspause am zweiten Tag des Wiederaufnahmeverfahrens am Landgericht Bayreuth. TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert kennt die Gründe…

 

 

Freitag, 11. April / 10:30 Uhr:
TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert mit einer Zusammenfassung des Vormittages des zweiten Verhandlungstages. Am Freitag wurde Profiler Alexander H. als Erstes gehört.

 

 

Freitag, 11. April / 09:50 Uhr:
Der Angeklagte Ulvi Kulac betritt am Freitagvormittag wieder ruhig und entspannt den Schwurgerichtssaal 2.004 im Landgericht Bayreuth. Für die zahlreichen Kameras im Saal, die ihn ablichten, hat er ein Lächeln auf den Luippen. Als erster Zeuge wurde Profiler Alexander H. gehört. Klick auf das Bild für Start des Videos…

 

 

Freitag, 11. April / 08:28 Uhr:
Großer Hinkucker am Freitagmorgen zum Beginn des zweiten Prozesstages. Vom Unterstützerkreis Gustl Mollath gab es für die Verteidigung um Rechtsanwalt Michael Euler und Gudrun Rödel eine Rose. Auch Ulvi Kulac kam in den Genuss einer Blume. Er freute sich sichtlich über das Geschenk. Solch eine Aktion bekommt man auch nicht aller Tage in einem Gerichtssaal in Deutschland zu sehen.

 

 

Freitag, 11. April / 08:17 Uhr:
TVO-Prozessbeobachter Frank Ebert blickt voraus auf den zweiten Tag des Wiederaufnahmeverfahrens um Ulvi Kulac.

 

 

Freitag, 11. April / 07:00 Uhr:
In 90 Minuten startet der zweite Prozesstag am Landgericht Bayreuth. Heute stehen die Beamten der damals eingerichteten Sonderkommissionen im Fokus und werden gehört. Es wird wieder ein langer Tag für alle Beteiligten im Saal 2.004. TVO ist wieder für Sie vor Ort und berichtet vom Prozess um Ulvi Kulac.

 

 

 

 

Donnerstag, 10. April / 20:02 Uhr:
Wir verabschieden uns vom ersten Tag des Wiederaufnahmeverfahrens um Ulvi Kulac aus dem Landgericht Bayreuth. Auch am morgigen Freitag wird es wieder spannend. Polizisten der damaligen SOKO II sollen dann als Zeugen gehört werden. Ein großes Medieninteresse ist wieder garantiert…

 

 

 

Donnerstag, 10. April / 18:52 Uhr:
Hier unser ROUNDUP vom Auftakt des Wiederaufnahmeverfahrens um Ulvi Kulac. Dieser erste Tag am Landgericht Bayreuth hatte es bereits in sich! Kulac-Anwalt Euler sprach von „Folter“ bei der damaligen Vernehmung seines Mandanten. Ein Ermittlungsrichter von früher berichtete von der Falschaussage von Peter H. H., der mittlerweile verstarb, behauptete damals, Kulac habe ihm den Mord in der Bayreuther Psychiatrie gestanden. H. zog sein Geständnis 2010 mit der Begründung zurück, sich einst Vorteile bei der Polizei erhofft zu haben. Ulvi Kulac zeigte sich am ersten Prozesstag ruhig und aufgeräumt vor dem Gericht. Es begrüßten ihn vor Ort viele seiner Unterstützer. Zudem gab es einen Handschlag zwischen Ulvi Kulac und Nebenklägerin Susanne Knobloch, Peggys Mutter! Alles Weitere in unserem Bericht plus Studiogespräch mit Frank Ebert, der den Prozess für TVO vor Ort mitverfolgte.

 

 

Donnerstag, 10. April / 17:50 Uhr::
TV-Tipp: Um 18:00 Uhr fassen wir in „Oberfranken Aktuell“ den ersten Tag des Wiederaufnahmeverfahrens um Ulvi Kulac im Mordfall Peggy Knobloch zusammen. Im TVO-Studio berichtet Prozessbeobachter Frank Ebert von den Geschehnissen im Schwurgerichtssaal 2.004 im Landgericht Bayreuth. Dazu gibt es Statements der Beteiligten des Prozesses. Einschalten!

 

 

Donnerstag, 10. April / 17:26 Uhr::
Das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy ist im Moment das Medienereignis in Deutschland. Heute hat die Neuauflage des Prozesses am Landgericht Bayreuth begonnen. Es geht darum zu beweisen, ob der 2004 als Mörder von Peggy Knobloch verurteilte Ulvi Kulac tatsächlich der Täter ist. Hendrik Ertel berichtet für TVO aus Bayreuth und hat unter anderem auch Peggys Vater Mario Schwenk getroffen.

 

 

Donnerstag, 10. April / 17:10 Uhr:
Beim Wiederaufnahmeverfahren gegen Ulvi Kulac am Landgericht Bayreuth tritt die Mutter der verschwundenen Peggy Knobloch, Susanne Knobloch, als Nebenklägerin auf. Sie lässt sich von Anwältin Ramona Hoyer vertreten…

 

 

 

Donnerstag, 10. April / 16:20 Uhr:
Rund zwei Stunden dauerte am Nachmittag die Befragung zweier ehemaligen Klassenkameraden von Peggy. Sie mussten an einer Karte zeigen, wo sie Peggy das letzte Mal gesehen hatten. Die beiden Männer, damals neun Jahre alt, konnten sich nur noch daran erinnern, dass Peggy am Tag ihres Verschwindens in ein rotes Auto gestiegen sei. Während Richter Eckstein Verständnis zeigte, dass die Männern nach 13 Jahren sich nur noch an wenig Zurückliegendes erinnern konnten, wurden die Zeugen von der Staatsanwaltschaft hart ins Verhör genommen!

 

 

Donnerstag, 10. April / 14:02 Uhr:
Ab 14:00 Uhr werden Zeugen gehört, die in dem ersten Prozess aussagten, dass sie Peggy nach ihrem Verschwinden noch gesehen haben wollen. Die heutigen jungen Männer waren zum Verschwinden Peggys am 7. Mai 2001 neun Jahre alt und gingen in die dritte Klasse. Ob sie sich wirklich noch an Einzelheiten von vor 13 Jahren erinnern können, bleibt abzuwarten.

 

 

Donnerstag, 10. April / 13:40 Uhr:
Ulvi Kulac-Anwalt Michael Euler mit einem ersten Statement nach der Zeugenvernehmung von Christian Wiesneth, dem Ermittlungsrichter von vor zehn Jahren!

 

 

Donnerstag, 10. April / 13:05 Uhr:
2. Verhandlungspause im Wiederaufnahmeverfahren um Ulvi Kulac! Frank Ebert gibt ein Update zum Verlauf des Prozesses! So erhebt Ulvi Kulac-Anwalt Michael Euler schwere Anschuldigungen gegenüber den Ermittlungsbehörden. Mehr von Frank Ebert ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

 

 

Donnerstag, 10. April / 11:59 Uhr:
Richter Michael Eckstein (Foto: Manfred Scherer/Nordbayerischer Kurier), Vorsitzender der 1. Strafkammer des Landgerichtes Bayreuth, leitet das Wiederaufnahmeverfahren um Ulvi Kulac. Neben ihm neben Platz zwei Beisitzer und zwei Schöffen. Eckstein vernimmt am Mittag des ersten Verfahrens den Ermittlungsrichter des Prozesses von vor zehn Jahren, Christian Wiesneth.

 

 

 

Donnerstag, 10. April / 11:45 Uhr:
Peggys Mutter Susanne Knobloch (rechts) und Peggys Vater Mario Schwenk (links) treffen sich im Schwurgerichtssaal. Der Vater glaubt nicht daran, dass Ulvi Kulac der Mörder seiner Tochter ist. Mario Schwenk ist noch immer davon überzeugt, dass seine Tochter noch lebt. Zu dem Prozess nach Bayreuth reiste er als gast an. Anders wie Peggys Mutter, Susanne Knobloch, die als Nebenklägerin in diesem Fall auftritt.

 

 

Donnerstag, 10. April / 10:48 Uhr:
Fall Peggy: Frank Ebert begleitet für den TVO den Prozess! Hier ein erstes Update aus dem Gerichtssaal!

 

 

Donnerstag, 10. April / 10:44 Uhr:
Das große Medieninteresse zeigt sich in diesem Fall auch beim Betreten des Schwurgerichtssaales von Susanne Knobloch. Peggys Mutter (links) tritt als Nebenklägerin in dem Wiederaufnahmeverfahren auf. Ihre Anwältin ist Ramona Hoyer (rechts). Ob Susanne Knobloch an allen angesetzten neun Verhandlungstagen im Landgericht Bayreuth zugegen sein wird, ist ungewiss. Den Auftakt des Prozesses um Ulvi Kulac lässt sie sich aber nicht nehmen und reise aus Sachsen-Anhalt mit ihrer Verteidigerin an.

 

 

Donnerstag, 10. April / 10:20 Uhr:
Zu Beginn des Prozesses wurde die Anklageschrift verlesen. Im Anschluss gab Kulac-Anwalt Michael Euler, der aus Frankfurt am Main anreiste, eine rund einstündige Stellungnahme für seinen Mandaten ab.

 

 

 

Donnerstag, 10. April / 10:01 Uhr:
Der Angeklagte Ulvi Kulac betrat um kurz vor 8:30 Uhr den Gerichtssaal 2.004 im Landgericht in Bayreuth! Er kam direkt aus dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth ins Gericht. Gekleidet mit einem hellen Jacket, dunklem Hemd und dunkler Krawatte nahm er auf der Anklagebank, neben seinem Anwalt Michael Euler, Platz. In die zahlreichen Kameras grüßte er mit einem Lächeln auf den Lippen. Unterstützung erhielt er aus den Reihen der Zuschauer. Viele Bürger aus Lichtenberg (Landkreis Hof) kamen nach Bayreuth um den Prozess vor Ort mitzuverfolgen.

 

Donnerstag, 10. April / 08:22 Uhr:
Er hatte wieder große Umzugskartons dabei. Kulac-Anwalt Michael Euler betrat gegen 8:00 Uhr das Landgericht in Bayreuth! Aus seiner Kanzlei in Frankfurt am Main brachte er wieder die zahlreichen Fall- und Ermittlungsakten mit nach Bayreuth. Die Medienvertreter vor dem Haupteingang am Landgericht Bayreuth stürzten sich auf den Verteidiger von Ulvi Kulac um einen O-Ton zu ergattern.

 

 

Donnerstag, 10. April / 08:10 Uhr:
Gudrun Rödel trifft am Landgericht Bayreuth ein. Rödel, die Jahre lang für ein Wiederaufnahmeverfahren für Ulvi Kulac kämpfte, sieht sich am Erreichen eines weiteren großen Schrittes, auf dem Weg zum Freispruch für Ulvi Kulac. Rödel ist zuversichtlich, dass Kulac nach den neun Prozesstagen vom Vorwurf des Mordes an Peggy Knobloch freigesprochen wird.

 

 

Donnerstag, 10. April / 08:00 Uhr:
Noch ist es ruhig: Der Ort des Geschehens über die kommenden neun Verhandlungstage zwischen dem 10. April und dem 02. Juni 2014 ist der Schwurgerichtssaal 2.004 am Landgericht Bayreuth. In gut 30 Minuten beginnt hier das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy!

 

 

 

Donnerstag, 10. April / 06:54 Uhr:
Zum Prozessauftakt wird im Schwurgerichtssaal 2.004 des Landgerichtes Bayreuth der Ermittlungsrichter des Prozesses von vor zehn Jahren gehört. Er hatte den Belastungszeugen Peter H. (Foto/Archiv) verhört. H, der mittlerweile verstarb, behauptete damals, Kulac habe ihm den Mord in der Bayreuther Psychiatrie gestanden. H. zog sein Geständnis 2010 mit der Begründung zurück, sich einst Vorteile bei der Polizei erhofft zu haben.

 

 

Donnerstag, 10. April / 06:20 Uhr:
In gut zwei Stunden (8:30 Uhr) beginnt am Landgericht Bayreuth das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy Knobloch. Angeklagt ist Ulvi Kulac (Foto/Archiv), der am 30. April 2004 wegen Mordes an dem Mädchen aus Lichtenberg im Landkreis Hof zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Kulac-Anwalt Michael Euler reichte im April 2013 einen umfangreichen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens ein. Am 9. Dezember 2013 gab das Landgericht in Bayreuth diesem Antrag statt. Heute nun beginnt der Prozess, der von einem riesigen Medienaufgebot begleitet wird. TVO ist natürlich mit vor Ort und berichtet online via Twitter und Facebook sowie ausführlich ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über den Prozessauftakt. Aktuelle Updates gibt es HIER im Newsblog über den Tag verteilt!

 



 



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