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Pilotprojekt im Landkreis Bayreuth startet: 1.000 Impfdosen für Hausärzte

Ab dem heutigen Donnerstag (11. März) wird in zehn Praxen des Landkreises Bayreuth mit dem Corona-Impfstoff AstraZeneca geimpft. Insgesamt stehen 1.000 Impfdosen den Hausärzten zur Verfügung. Das Pilotprojekt wird bis zum 1. April durchgeführt. Ziel sei es, dass auch die Stadt Bayreuth stärker in den Impfprozess einbezogen wird, so das zuständige Landratsamt.

Nach maximal zwölf Wochen sollen erneut Impfdosen für Zweitimpfung zur Verfügung stehen

Jede Praxis bekommt 100 Impfdosen. Unter der Koordination von Dr. Iris Fuchs ist bereits sichergestellt, dass den Praxen nach zehn bis zwölf Wochen mindestens die gleiche Anzahl an Dosen zur Verfügung stehen wird, um dann die Zweitimpfung vorzunehmen. Die Hausärzte müssen sich bei der Impfreihenfolge an den vom Bundesgesundheitsministerium vorgegebenen Priorisierungsgruppen orientieren.

 

„Es freut mich sehr, dass wir für das Pilotprojekt zunächst zehn Praxen mit an Bord haben. Mit der Einbeziehung der Arztpraxen gelingt es uns, den Corona-Impfstoff breiter zu verteilen und so auch für viele Bürgerinnen und Bürger besser zugänglich zu machen. Wenn wir am Ende auch noch größere Liefermengen erhalten und so das Impftempo weiter steigern können, blicke ich sehr zuversichtlich auf die nächsten Wochen.“

(Florian Wiedemann, Bayreuther Landrat)

 

Verantwortliche sehen viele Vorteile 

Wie es im offiziellen Schreiben des Landratsamtes weiter heißt, sehen die Verantwortlichen viele Vorteile, wenn Hausärzte die Impfung verabreichen. So liegen den Ärzten detaillierte Gesundheitsdaten der zu impfenden Personen vor. Können schneller auf mögliche Nebenwirkungen reagieren. Zudem sei der Weg zum vertrauten Hausarzt kürzer.



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