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Rastanlage Frankenwald: Geld oder Gefängnis?

Bundespolizisten aus Hof nahmen am Freitag (08. Dezember) an der A9-Rastanlage Frankenwald einen 25-jährigen Türken fest. Von verschiedenen Staatsanwaltschaften war er vier Mal zur Fahndung ausgeschrieben.

2.150 Euro Geldstrafe oder 80 Tage Haft

So suchte die Staatsanwaltschaft Heilbronn gleich mit zwei Haftbefehlen nach dem in Deutschland geborenen Türken. Gefordert waren insgesamt 80 Tage Gefängnis oder ersatzweise 2.150 Euro Geldstrafe. Haftgrund waren nicht bezahlte Strafbefehle auf Grund von Betrugsdelikten. Zwei weitere Fahndungen in Form von Aufenthaltsermittlungen lagen seitens der Staatsanwaltschaften Fulda und Heilbronn vor.

Mutter zahlt das Geld bei der Polizei ein

Der im Landkreis Heilbronn wohnhafte Mann führte nur eine geringe Bargeldmenge mit sich. Da auch seine Begleiter nicht aushelfen konnten, kontaktierte er seine in Baden-Württemberg lebende Mutter. Ihr gelang es schließlich den Betrag aufzutreiben. Nachdem sie das Geld bei einer Polizeidienststelle eingezahlt hatte, durfte ihr Sohn die Reise nach Berlin fortsetzen.



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