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Raubüberfälle in Coburg: Tatverdächtiger festgenommen!

Nachdem im November ein vermummter Räuber im Coburger Stadtgebiet Passanten mit einem Messer bedroht und von ihnen Geld gefordert hatte, gelang es Kriminalbeamten den bislang flüchtigen Täter am Dienstag (17. Dezember) festzunehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erging gegen den 23-jährigen Wohnsitzlosen Haftbefehl.

Zwei Überfälle innerhalb kurzer Zeit

Am Nachmittag des 24. November 2019, gegen 16:15 Uhr, beobachteten Passanten von einem Parkhaus aus, wie der Täter in der Straße „Mauer“ in der Coburger Innenstadt mit einem Messer einen anderen Mann bedrohte. Der mutmaßliche Täter forderte Geld von seinem Opfer. Der Streit verlagerte sich anschließend in ein Treppenhaus des Parkhauses und damit aus dem Sichtfeld der Zeugen, die die Polizei verständigten. Der Geschädigte dieses Überfalls hat sich, trotz Aufrufs über die Medien, bislang nicht bei den Ermittlern gemeldet. Nur kurze Zeit später forderte der Räuber, ebenfalls im Parkhaus, von zwei Jugendlichen Geld und bedrohte auch sie mit dem Messer. Nachdem einer der beiden Bedrohten, ein 16-Jähriger, dem Räuber 50 Euro ausgehändigt hatte, ergriff der Täter die Flucht. Von ihm fehlte seitdem jede Spur.

Tatverdächtigen ermittelt

Das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte bei der Kriminalpolizei Coburg übernahm die weiteren Ermittlungen zu den Überfällen. Aufgrund der Bilder einer Überwachungskamera ergaben sich Hinweise auf den 23 Jahre alten Tatverdächtigen. Daraufhin erwirkte die Staatsanwaltschaft Coburg gegen den Mann einen Haftbefehl. Am frühen Dienstagnachmittag gelang es Polizeibeamten den Flüchtigen im Coburger Stadtgebiet ausfindig zu machen und festzunehmen. Nach Eröffnung des Haftbefehls lieferten ihn die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt ein.



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