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Rehau: „Endstation Gleisbett“ für einen Autofahrer

Endstation Gleisbett: Vielleicht wollte ein 44-jähriger Autofahrer am Donnerstagabend (06. April) in Rehau (Landkreis Hof) einfach eine Abkürzung über die Bahnschienen nehmen. Allerdings kam er statt schneller voran, gar nicht mehr weiter.

Zu früh abgebogen

Gegen 22:45 Uhr wollte ein 44-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Hof von der Bahnhofstraße in Rehau am dortigen Bahnübergang nach rechts in die Regnitzlosauer Straße abbiegen. Wohl aus Unaufmerksamkeit bog er, als die Ampel auf grün schaltete, zu früh auf die vorbeiführende Bahnstrecke ab und bleib im geschotterten Gleisbett stecken. Ein im nahegelegenen Bahnhof wartender Regionalzug der Oberpfalzbahn konnte durch den Bahnmitarbeiter noch gestoppt werden. Der einzige Fahrgast wurde mit einem Bus weiterbefördert, da der Pkw erst durch einen Abschlepper aus dem Gleisbett gehoben werden musste.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Weder am Pkw, noch an den Bahneinrichtungen entstand ein Schaden. Die Strecke wurde nach der Bergung wieder freigegeben. Alkohol spielte bei dem Falschabbieger keine Rolle. Ein Test ergab null Promille. Allerdings wird gegen ihn jetzt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.



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