© Polizeipräsidium Oberfranken / Symbolbild

Rödental / Bad Staffelstein / A73: Schwertransport verursacht Unfälle und flüchtet

Gleich zwei Unfälle beging der Fahrer eines Schwertransportes am Dienstagnachmittag (06. Februar) auf der Autobahn A73. Beide Mal entfernte er sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei konnte den Fahrer des 51-Tonnen-Schwertransports kurze Zeit später stellen.

Autofahrer informieren Polizei über Unfall

Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei kurz vor 17:00 Uhr einen Sattelzug, der an der Anschlussstelle Rödental (Landkreis Coburg) die Schutzplanke gestreift hatte und anschließend seine Fahrt in Richtung Bamberg fortsetzte. Im Zuge der Fahndung stellten Beamte der Verkehrspolizei Coburg den Truck eine Stunde später auf Höhe der Anschlussstelle Untersiemau – in Richtung Suhl fahrend – fest und stoppten ihn auf Höhe Ebersdorf bei Coburg.

Trucker rasiert bei Rödental 17 Leitplankenfelder

Die Ermittlungen ergaben, dass der 47-Jährige Lkw-Fahrer in Rödental ein Maschinenteil geladen hatte und dann auf die A73 auffahren wollte. Aufgrund einer Fehlfunktion seiner automatischen Lenkachse kam der Auflieger in der Auffahrt nach rechts von der Fahrbahn ab und demolierte insgesamt 17 Felder der Schutzplanke. Der Fahrer hielt kurz an, setzte seine Fahrt dann aber fort, ohne sich bei der Polizei zu melden.

Schutzplanken auch bei Bad Staffelstein beschädigt

Bei einem Wendeversuch an der Anschlussstelle Bad Staffelstein streifte der Sattelzug erneut die Außenschutzplanke und beschädigte zwei weitere Felder.

Polizei untersagt Weiterfahrt

Da der Defekt an der Lenkung weiter bestand, unterbanden die Beamten die Weiterfahrt. Bei der Durchsicht der Papiere stellte sich weiterhin heraus, dass der 47-jährige Fahrer des Unternehmens aus der Oberpfalz gegen Auflagen seiner Genehmigung verstoßen hatte.

Schaden von 10.000 Euro verursacht

Gegen ihn wird nun wegen Unfallflucht und diverser Ordnungswidrigkeiten ermittelt. Fremdschäden an der Schutzplanke und Eigenschäden am Sattelzug summierten sich auf rund 10.000 Euro. Erst nach Durchführung der Reparaturarbeiten kann der 51 Tonnen schwere Transport seine Fahrt fortsetzen. Dies wird voraussichtlich am Mittwochnachmittag (07. Februar) der Fall sein.