Rödental: Signalpatrone für Rettungseinsätze in Lagerhaus gefeuert

Silvester könnte für bislang unbekannte Täter ein schwerwiegendes Nachspiel haben. Mitarbeiter eines Lagerhauses fanden bereits am Mittwoch (2. Januar 2019) im Innenraum des Warendepots im Rödentaler Ortsteil Oeslau (Landkreis Coburg) eine ausgebrannte Signalpatrone, die offensichtlich an Silvester verschossen wurde. Dies teilte die Polizei am heutigen Dienstag (15. Januar) mit.

Signalpatrone hätte großen Schaden anrichten können 

Über Silvester brannten die Unbekannte diverse Pyrotechnik in der Nähe des Lagerhauses im westlich gelegenen Industriegebiet von Oeslau ab. Hierbei verschossen sie offensichtlich auch Signalpatronen, die eigentlich im Rahmen von Rettungseinsätzen benutzt werden. Zumindest eine dieser Patronen schossen die Täter durch ein Fenster in die inneren Lagerräume. Da diese Signalmunition mit sehr hoher Temperatur und über einen längeren Zeitraum abbrennt, war es nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass es nicht zum Ausbruch eines Brandes kam.

 

  • Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, denen im besagten Zeitraum (31. Dezember bis 2. Januar) an der Lagerhalle, östlich der Bahnlinie, verdächtige Personen aufgefallen sind.

 

Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561 / 645-0 zu melden.



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