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Rücktour von der Weihnachtsfeier: „Schatz, fährst du..?

Jetzt steht sie wieder an, die Zeit der feuchtfröhlichen Weihnachtsfeiern. Ein Problem kehrt dabei jedes Jahr aufs Neue zurück. Wer sitzt eigentlich auf der Rücktour von der Weihnachtsfeier hinter dem Lenkrad. Dies wollte AutoScout24 wissen und befragte 653 Autofahrer (18-65 Jahre), die in einer Partnerschaft leben, in einer repräsentativen Umfrage. Das Ergebnis: Bei den Rückfahrtpflichten von der Weihnachtsfeier herrscht weitestgehend Gleichberechtigung.

Jeder Dritte fährt grundsätzlich zurück

Demnach behaupten 30 Prozent der deutschen Autofahrer, dass sie generell so gut wie immer fahren, also auch, wenn es um die Rückfahrt von der Weihnachtsfeier geht. Der Anteil der Geschlechter ist hierbei ausgeglichen: 31 Prozent der Männer beziehungsweise 29 Prozent der Frauen sagen, dass sie immer fahren. Rund 20 Prozent der Befragten wechseln sich bei der Rückfahrt von feuchtfröhlichen Abenden ab. Das behaupten 21 Prozent der Männer und 19 Prozent der Frauen. Weitere fünf Prozent der Deutschen lassen die Frage erst einmal offen. Sie sagen: Wir klären das vor Ort – wer am wenigsten getrunken hat, der fährt zurück.

Männer fühlen sich auf der Gästematratze wohl

26 Prozent der Autofahrer versucht das Thema der Rückfahrt zu umgehen und entwickelt Lösungen, damit beide trinken können. So sagen 19 Prozent, dass sie an Abenden, an denen Alkohol im Spiel ist, entweder mit dem Taxi oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückfahren. Weitere sechs Prozent versuchen vor Ort oder bei Freunden zu nächtigen, damit beide Partner trinken können. Diese Strategie bevorzugen allerdings schwerpunktmäßig Männer: Neun Prozent der Herren lassen sich mit Vorliebe auf die Gästematratze fallen, aber nur drei Prozent der Frauen.

Jeder Hundertste trinkt gegen das Fahren an

Bleiben noch diejenigen, die einfach so viel auf der Weihnachtsfeier trinken, dass ihre Partner gar keine andere Wahl mehr haben, als sich vor das Lenkrad zu setzen. Glücklicherweise wählt diese Strategie nur ein Prozent der deutschen Autofahrer. Genauer gesagt, sind es zwei Prozent der Männer. Jeder fünfzigste Mann nimmt also im Laufe der Weihnachtsfeier seine Partnerin in den Arm und fragt liebevoll, aber mit schwerer Zunge: „Schatz, fährst du?“. Und Sie: „Klar Schatz, wie jedes Jahr.“

 



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