© Wasserwacht Bayern

Scheuerfeld: Großangelegte Suche nach möglicherweise ins Eis eingebrochene Personen

Ein Mann machte sich am heutigen Sonntag (3. Februar) um zwei Mädchen Sorgen, die auf einem kleineren Weiher bei Scheuerfeld, einem Stadtteil von Coburg, Schlittschuh liefen. Seiner Meinung nach wäre das Eis zu dünn und würde nicht tragen. Eine alarmierte Polizeistreife fand keine Schlittschuhläufer mehr vor. Allerdings befand sich in der Eisdecke ein Loch.

60 Rettungskräfte im Einsatz

Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte, beobachten Anwohner die ihnen unbekannten Mädchen, konnten aber nicht sagen, was mit ihnen geschehen war. Da nicht auszuschließen war, dass jemand im Eis eingebrochen war, wurde unter anderem die Wasserwacht mit Rettungstauchern alarmiert. Mehrere Rettungstaucher suchten den etwa 1,2 Meter tiefen und nicht besonders großen Weiher ohne Ergebnis ab. Nach Ansicht der Wasserwacht ist es unwahrscheinlich, dass sich noch jemand im Wasser befindet. Bis in die Abendstunden hinein wurde zudem auch niemand vermisst. Insgesamt waren rund 60 Rettungskräfte bei der Suchaktion im Einsatz.

 

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, nicht freigegebenen Eisflächen zu betreten!

Weiterführende Informationen
Rettung aus dem Eis: Kreiswasserwacht Hof probt den Ernstfall!


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