© Polizeipräsidium Oberfranken / Symbolfoto / Archiv

Schirnding (Lkr. Wunsiedel): 24-Jähriger stirbt bei Drogenschmuggel

Ein 24-jähriger Drogenabhängiger aus Bayreuth starb am Donnerstagmittag (4. September) während einer Durchsuchung auf der Polizeidienststelle Schirnding. Dem ersten Anschein nach vergiftete er sich beim Schmuggel mit der hochgefährlichen Droge Crystal selbst. Die genauen Umstände überprüfen nun Kripo und Staatsanwaltschaft Hof.

Schleierfahnder und Bundespolizisten kontrollierten den mit zwei Männern besetzten Pkw auf der Bundesstraße B303 bei Schirning. Kurz zuvor reiste das Duo aus Tschechien ein. Die Polizisten führten bei dem 21-jährigen Fahrer und dem 24 Jahre alten Beifahrer einen Drogenschnelltest durch. Diese Tests zeigten ein positives Ergebnis. Da sich der Verdacht auf einen Drogenschmuggel erhärtete, wurden beide Männer auf der Dienststelle in Schirnding näher untersucht.

24-Jähriger kollabierte bei Durchsuchung

Während der Überprüfung kollabierte plötzlich der 24-jährige aus Bayreuth. Er zeigte deutliche Anzeichen, die auf eine Überdosis konsumierter Drogen hindeuteten. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen kam für den Mann allerdings jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte wenig später nur noch seinen Tod des Bayreuthers feststellen.

Kripo & Staatsanwaltschaft ermitteln

Die Kriminalpolizei sowie die Staatsanwaltschaft Hof haben die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Eine Obduktion des Leichnams soll die genauen Umstände klären, die zum Tod des 24-jährigen Mannes führten.

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