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Schirnding: Über 30.000 geschmuggelte Zigaretten in Auto versteckt

Vor kurzem überprüften Beamte der Bundespolizeiinspektion Selb am Grenzübergang Schirnding einen aus Südosteuropa kommenden Pkw. In dem Fahrzeug wurden knapp 35.000 Schmuggelzigaretten entdeckt, wie die Polizei am heutigen Freitag (09. April) mitteilte.

Unversteuerte Zigaretten im Kofferraum 

Während der Kontrolle fanden die Bundespolizisten im Kofferraum 11.440 Stück unversteuerte Zigaretten. Zuständigkeitshalber übergaben die Bundespolizisten den Sachverhalt an Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb des Hauptzollamts Regensburg. Da die Zöllner nicht ausschließen konnten, dass sich noch weitere Schmuggelzigaretten im Fahrzeug befinden könnten, brachten sie den Pkw zur genaueren Überprüfung zu einer nahe gelegenen Halle.

Weitere Verstecke in Auto entdeckt 

Auf Nachfrage gab der 32-jährige Fahrer an, keine weiteren Zigaretten dabei zu haben. Dass diese Aussage nicht mit der Realität übereinstimmte, zeigte sich bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges: Hinter der Mittelarmlehne der Rücksitzbank befanden sich, getarnt durch einen nachträglich eingebauten Deckel, 21.240 Stück Schmuggelzigaretten. Weitere zehn Stangen waren in einem extra angefertigten Versteck in der Rückenlehne des Beifahrersitzes verborgen.

Schlagring kommt ebenfalls zum Vorschein 

Die Selber Zöllner stellten somit insgesamt 34.660 Stück Schmuggelzigaretten sicher und leiteten gegen den Mann ein entsprechendes Strafverfahren ein. Die weiteren Ermittlungsarbeiten übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstsitz Nürnberg. Für den von den Bundespolizisten aufgefundenen Schlagring muss sich der Mann zusätzlich noch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.



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