© Grenzpolizei Selb

Schirnding / Marktredwitz: Zugpassagiere mit gefährlichem Reisegepäck unterwegs

Die Grenzpolizei Selb sowie die Selber Bundespolizei entdeckten über das Wochenende bei zwei Zugreisenden Gepäckstücke, die man dort eigentlich nicht erwartet. Die gefährlichen Gegenstände wurden durch die Grenz- beziehungsweise Bundespolizei sichergestellt und aus dem Verkehr gezogen.

Täuschend echtes Sturmgewehr als Reisegepäck dabei

Ein täuschend echtes Sturmgewehr führte ein anderer Reisender bereits am Samstag (12. Juni) im Zug von Eger nach Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) mit sich. Da das Softair-Sturmgewehr keine erforderliche Kennzeichnung aufwies, wurde die Waffe von den Fahndern der Bundespolizei sichergestellt und dauerhaft aus dem Verkehr gezogen. Den im Landkreis Wunsiedel wohnhaften Osteuropäer erwartet laut dem Polizeibericht nun eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz.

Kugelböller ohne gesetzliche Kennzeichnung

Im Zug aus Tschechien geriet ein 26-Jähriger am Sonntag (13. Juni) in das Visier der Beamten. In seiner Umhängetasche befand sich ein 380 Gramm schwerer Kugelböller ohne die erforderlichen gesetzlichen Kennzeichnungen für einen legalen Gebrauch. Die Polizei stellte die verbotene Pyrotechnik daraufhin sicher. Nachdem der 26-Jährige zudem beim Grenzübertritt lediglich seinen Aufenthaltstitel mit sich führte, wurde er neben dem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz weiterhin wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt.



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