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Schirnding: Lebensgefahr! Coburger überquerte Gleise als Zug ankam

Durch sein lebensgefährliches Verhalten hat ein Mann aus Coburg am Donnerstagvormittag (12. November) dem Zugführer der Oberpfalzbahn zwischen Schirnding und Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) einen gehörigen Schrecken eingejagt. Auch der Cobruger war nach dem Vorfall sichtlich geschockt.

Zur Notdurft über die Bahngleise

Der Mann befand sich mit seinem PKW auf der Bundesstraße B303 in Richtung Tschechien. Auf der Höhe Seußen wollte er seine Notdurft verrichten und fuhr hierzu einen Parkplatz an. Um sich aus dem Sichtbereich der Straße zu entfernen, lief er über das nahe gelegene Bahngleis und verrichtete dort sein Bedürfnis.

Zugführer mit Notbremsung

Der Lokführer des Richtung Marktredwitz fahrenden Zuges erkannte die Person auf seinem Rückweg über das Gleis, gab sofort einen Achtungspfiff ab und leitete zugleich eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise kam es zu keinem Kontakt zwischen der Person und dem Zug. Trotz der ruckartigen Notbremsung verletzte sich auch keiner der Fahrgäste im Zug.

Coburger muss mit Strafverfahren rechnen

Eine im Triebfahrzeug befindliche Streife der Selber Bundespolizei verfolgte nach dem Stillstand des Zuges den sichtlich geschockten Mann, der inzwischen schon wieder an seinem Auto angekommen war. Den 48-jährigen Coburger erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

 



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