Schlammersdorf (Lkr. Forchheim): Arbeiter zündet sich Hände an

Ein Betriebsunfall mit einer schwerverletzten Person ereignete sich am Freitagnachmittag in einem Metall und Kunststoff verarbeitenden Betrieb in der Carl-Kreul-Straße in Schlammersdorf im Landkreis Forchheim. Ein 32-jähriger Arbeiter hantierte mit einer leicht entzündlichen und gesundheitsschädlichen Flüssigkeit. Dazu hatte er fingerlose und gepolsterte Handschuhe angezogen, die sich offenbar mit der Flüssigkeit angereichert hatten. Aufgrund bislang unbekannter Ursache fingen die Handschuhe Feuer und beide Hände gerieten in Brand. Vergeblich versuchte der Arbeiter zunächst seine brennenden Hände selbst zu löschen. Ein Angestellter aus einer unmittelbar angrenzenden Firma hörte schließlich die Hilfeschreie des Brandopfers und eilte schleunigst zu Hilfe. Mit einer Löschdecke konnte der Brand erstickt werden.

Spezialklinkik in Nürnberg verhindert Schlimmeres

Mit massiven Verbrennungen an beiden Händen sowie einer Rauchgasvergiftung wurde der Verletzte mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Nürnberg geflogen. Dem schnellen und  beherzten Eingreifen des Angestellten beim Löschen der in Brand geratenen Hände  sowie der sofortigen Behandlung des Schwerverletzten ist es zu verdanken, dass dem Opfer die schlimmsten Verletzungen erspart blieben.



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