Schönwald: Halsbrecherische Flucht über die A93

Beamte der Grenzpolizei Selb wollten am Sonntagnachmittag (26. August) auf der Autobahn A93 einen Pkw mit zwei Insassen kontrollieren. Dessen Fahrer gab allerdings Gas und versuchte mit riskanten Fahrmanövern vor der Polizei zu fliehen. Die Flucht endete wenig später in einem Waldstück bei Schönwald (Landkreis Wunsiedel).

Halsbrecherische Flucht über die A93

Kurz nach 16:00 Uhr fiel den Grenzpolizisten der Seat auf der A93, kurz vor der Anschlussstelle Rehau-Süd (Landkreis Hof), auf. Ein Signal zum Anhalten missachtete der Fahrer. Im Gegenteil: Er gab Gas und versuchte, vor den Beamten zu flüchten. Diese nahmen umgehen die Verfolgung auf. Aus halsbrecherische Art und Weise raste der 34-Jährige auf der Autobahn den Polizisten davon. So überholte er ein Wohnmobil und scherte dabei kurz vor ihm so knapp ein, so dass es fast zu einem Zusammenstoß der Fahrzeuge gekommen wäre.

Unfall an der Anschlussstelle Schönwald

An der Anschlussstelle Schönwald fuhr der Flüchtende von der Autobahn ab. Hier geriet sein Wagen auf die Gegenfahrbahn und touchierte die dortige Leitplanke. Trotz des Unfalls setzte der 34-Jährige seine Fahrt fort. Nachdem er sich kurzzeitig aus dem Sichtfeld der Polizei löste, entdeckten die Beamten den mit zwei Personen besetzten Wagen kurze Zeit später in einem Waldstück.

Kein Führerschein  und unter Alkohol am Steuer

Bei der nun durchgeführten Kontrolle des Fahrers stellten die Beamten schnell die Gründe der Flucht fest. Der 34-Jährige fuhr zum einen ohne Führerschein, zum anderen stand er unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab einen Wert von 0,74 Promille. Weiterhin verlief ein Drogenschnelltest positiv. Abschließend stellte man den Seat sicher, da an dem Fahrzeug erhebliche Mängel festgestellt wurden.

Zeugen gesucht

Im Rahmen der Ermittlungen zur Flucht des 34-Jährigen sucht die Polizei nach Verkehrsteilnehmern, die die Fahrt des Mannes beobachten konnten beziehungsweise von ihm gefährdet wurden. Insbesondere der Fahrer des Wohnmobils ist momentan noch nicht bekannt. Zeugen oder Geschädigte melden sich bitte bei der Verkehrspolizei Hof unter der Rufnummer 09281 / 704 – 803.



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