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Schwerer Unfall bei Bad Rodach: Betrunken, nicht angeschnallt und zu schnell

Am Donnerstagabend (31. Mai) musste bei Bad Rodach (Landkreis Coburg) ein Schutzengel wohl Überstunden einlegen. Ein schwerer Verkehrsunfall hätte dort nämlich auch noch ganz anders ausgehen können.

Beifahrer wird es Auto geschleudert

Ein 38-Jähriger fuhr zusammen mit seinem Beifahrer von Thüringen in Richtung Coburg. Bei Bad Rodach verlor der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen und kam von der Straße ab. Anschließend überschlug sich der Ford in einer angrenzenden Wiese. Besonders fatal: weder Fahrer noch Beifahrer waren angeschnallt. Der Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und dadurch schwer verletzt. Der 38-jährige Rödentaler wurde wie durch ein Wunder kaum verletzt.

Fahrer hatte über zwei Promille intus

Grund für den schweren Unfall war nicht nur die überhöhte Geschwindigkeit des Autofahrers, sondern auch sein überhöhter Alkoholpegel. Den alarmierten Polizisten wehte ein deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Ein Test zeigte satte 2,34 Promille bei dem Mann an. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und stellten den Führerschein des Unfallverursachers sicher.  

Strafrechtliche Konsequenzen

Das Fahrzeug wurde durch einen lokalen Abschleppdienst geborgen. Der schwer verletzte Beifahrer schwebt glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Der Schaden an dem Ford liegt bei mindestens 10.000 Euro. Die Coburger Polizisten ermitteln gegen den 38-jährigen Rödentaler wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung sowie einem Verstoß nach der Straßenverkehrsordnung.



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