Rastanlage Frankenwald: 18 syrische Flüchtlinge nach Deutschland geschleust

Am Sonntag (10. August) vereitelten zivile Fahnder der Selber Bundespolizei drei italienische Fahrzeuge. Die rumänischen Fahrer wollten insgesamt 18 Flüchtlinge von Italien nach Nordeuropa schleusen.   

Gegen 9:30 Uhr nahm eine zivile Streife im Bereich der Rastanlage Frankenwald, drei Personenkraftwagen mit italienischen Zulassungen ins Visier. Bei der Ableitung der Fahrzeuge in die Rastanlage, widersetzten sich zwei der Fahrer den Anhaltesignalen der Polizeibeamten und flüchteten in Fahrtrichtung Thüringen. Im kontrollierten dritten Wagen befanden sich neben dem rumänischen Schleuser, fünf syrische Erwachsene und drei Kindern. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten bundesweiten Fahndungsaktion nach den geflüchteten Fahrzeugen, konnte eine Stunde später das zweite Auto erneut gesichtet und angehalten werden. Hier wurde ein rumänischer Schleuser mit drei syrischen Männern und einer Frau mit ihrem Kleinkind festgestellt.

Durch die thüringische Landespolizei wurden um 12:15 Uhr schließlich im Bereich der Saalebrücke bei Rudolphstein weitere drei Erwachsene und ein Kleinkind angetroffen. Diese Gruppe wurde   nach der Flucht aus dem Auto geworfen, obwohl sich eine syrische Frau im neunten Monat ihrer Schwangerschaft befand. Die Selber Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen die festgenommenen Schleuser wegen der Straftat des Einschleusens von Ausländern aufgenommen. Gegen den Fahrer des geflüchteten Renault Megane wird bundesweit gefahndet. Die syrischen Flüchtlinge werden dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Zirndorf übergeben.

 



 



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