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Selb: Bundespolizei stoppt zwölf illegale Einreisen

Am vergangenen Wochenende (13./14. Juli) hatten die Selber Bundespolizisten alle Hände voll zu tun. Sie stoppten insgesamt zwölf unerlaubt eingereiste Personen.

Kontrolle auf sämtlichen Verkehrsrouten

Die unerlaubt eingereisten Personen aus Gambia, Afghanistan, Albanien, Syrien, Serbien, dem Irak und der Türkei wurden in internationalen Reisebussen, grenzüberschreitenden Zügen, der Bundesautobahn A9 und den grenzüberschreitenden Straßen der Bundesstraße B303 und der Staatsstraße St2179 entdeckt. Auch auf einer Baustelle im Bereich Marktredwitz wurde von den Kollegen der Polizeiinspektion der Stadt ein 34-jähriger Iraker festgenommen, der nur zwei Tage vorher unerlaubt aus Frankreich nach Deutschland eingereist war.

Niemand hatte die richtigen Dokumente bei sich

Alle kontrollierten Personen konnten die für Deutschland erforderlichen Reisedokumente nicht vorweisen. Nach Abschluss der grenzpolizeilichen Sachbearbeitung wurden die zwölf Männer im Alter von 21 bis 46 Jahren in die Ankereinrichtung Oberfranken nach Bamberg weitergeleitet oder über den Flughafen München auf eigene Kosten in ihre Heimatländer abgeschoben. Einige mussten auch mit einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz im Gepäck, Deutschland unverzüglich wieder verlassen oder durften zu ihrem Wohnort weiterreisen.



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