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Selb: Zehn Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz

Viel zu tun gab es am Wochenende für die Beamten der Selber Bundespolizei und der Polizeiinspektion Selb Fahndung im Bereich der Autobahn A9, in einem Zug nach Hof und auf der grenzüberschreitenden Staatsstraße bei Schirnding. Insgesamt zehn Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz wurden festgestellt. Neun Mal handelte es sich dabei illegale Einreisen nach Deutschland.

Strafanzeigen für unerlaubt nach Deutschland eingereiste Personen

Die Beamten stellten illegal eingereiste Personen aus Syrien, Tunesien, Vietnam, Aserbaidschan und Russland fest. Alle Kontrollierten konnten keine für Deutschland erforderlichen Reisedokumente vorweisen. Nach Abschluss der Sachbearbeitung vor Ort sowie der Erstellung der jeweiligen Strafanzeigen wurden die unerlaubt Eingereisten zur Aufnahmeeinrichtung nach Bamberg weitergeleitet, dem zuständigen Jugendamt übergeben oder durften mit einer Anzeige im Gepäck, die Dienststelle wieder verlassen.

Betrug im Zug

Ein 15-Jähriger, der mit einer Kinderfahrkarte im Zug von Münchberg nach Hof unterwegs war, muss sich zudem wegen Betrugs und ein 17-Jähriger, der keinen Fahrschein vorweisen konnte, wegen Erschleichens von Leistungen, verantworten.

Rumänen mit verbotenen Böllern in der Tasche

Strafanzeigen nach dem Sprengstoffgesetz handelten sich am Wochenende auch zwei Rumänen ein. Die 21- und 23-Jährigen hatten sich zuvor auf einem Asia-Markt in Tschechien mit insgesamt 80 verbotenen Böllern eingedeckt und diese über den ehemaligen Grenzübergang Schirnding (Landkreis Wunsiedel) nach Deutschland eingeschmuggelt.



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