© Deutsche Bahn / Uwe Miethe

Selbstmordankündigung: Hauptbahnhof Würzburg komplett gesperrt

Wegen einer Selbstmordankündigung wurde der gesamte Zugverkehr am Hauptbahnhof Würzburg am Dienstagmorgen (26. September) für rund 40 Minuten komplett eingestellt. Es kam zu erheblichen Auswirkungen im Bahnverkehr, die bis nach Oberfranken reichten.

Frau informierte über Absichten einer Freundin

Wie die Bundespolizei informierte, meldete sich gegen 8:00 Uhr eine Frau im Hauptbahnhof Würzburg bei Mitarbeitern der Deutschen Bahn. Sie berichtete über ihre Befürchtungen, dass sich eine Freundin in einem psychischen Ausnahmezustand befände und sich im Bahnhof das Leben nehmen wolle. Auf Basis dieser Information entschieden sich die Verantwortlichen, den Zugverkehr vorübergehend komplett einzustellen. Mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei suchten den gesamten Bahnhofsbereich nach der jungen Frau ab. Die Suche brachte allerdings keinen Erfolg

Gesuchte wurde in Aschaffenburg aufgegriffen

Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass sich die Frau noch vor Einstellung des Bahnverkehrs mit einem ICE in Richtung Aschaffenburg entfernt hatte. Am dortigen Hauptbahnhof wurde die Gesuchte in Gewahrsam genommen. Der Zugverkehr wurde schließlich um 08:41 Uhr wieder aufgenommen.


Berichterstattung über Selbstmorde / Suizidabsichten

In aller Regel berichten wir nicht über Suizid-Vorfälle, um keinen Anreiz für Nachahmungen zu geben – außer sie erfahren durch die Umstände eine besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Sie selbst Selbmordabsichten haben, dann kontaktieren Sie bitte sogleich die Telefonseelsorge unter dem Link www.telefonseelsorge.de. Unter der kostenlosen Hotline 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.



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