© Günter Geier

Seußling (Lkr. Bamberg): Günter Geier geht in den Spenden-Ruhestand

Als einer der letzten Puppendoktoren machte sich der in Seußling (Landkreis Bamberg) wohnende Günter Geier über Jahrzehnte einen Namen in ganz Deutschland. In Südosteuropa kennen ihn die Menschen allerings in einer ganz anderen Mission. Im Balkankrieg organisierte er über 100 Hilfstransporte an die notleidende Bevölkerung nach Ex-Jugoslawien.

Jahrelange Hilfsbereitschaft des Ehepaars Geier

Günter Geier (76) und seine Frau Ute halfen aber auch immer wieder in Deutschland, unter anderem in den 90er Jahren über die „Aktion Sorgenkind“. Krebskranke Kinder in Jena bedachte das Ehepaar mit einer sehr hohen Spende. Bis zuletzt engagierte sich das Ehepaar für soziale Hilfsprojekte wie „Ein Herz für Kinder“ und unterstützte diese Aktionen mit Geldspenden.

Einladung zur Sendung „Ein Herz für Kinder“

Der rüstige Senior muss jetzt aber gesundheitlich kürzer treten. Die Arbeit als Puppendoktor wird er in kürze aufgeben. Den Abschluss seiner humanitären Aktionen über die letzten Jahrzehnte bildete jetzt eine Einladung zur Gala „Ein Herz für Kinder“. Zusammen mit seiner Ehefrau Ute reiste er nach Berlin und bekam live mit, wie während der ZDF-Sendung am Samstagabend rund 18,9 Millionen Euro an Spenden gesammelt wurden.

(Bild: Günter Geier, rechts, mit Schauspielerin Sophia Thomalla und seiner Ehefrau Ute, links)



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