© TVO

Sparkasse Hochfranken: Finanzhaus schließt mehrere Geschäftsstellen!

Die Sparkasse Hochfranken wird im kommenden Jahr mehrere Filialen in ihrem Gebiet schließen beziehungsweise Geschäftsstellen in reine Selbstbedienungsstandorte umwandeln. Dies teilte das Geldinstitut jetzt mit. Betroffen sind die Landkreis Hof und Wunsiedel. Als Hauptgründe gab die Sparkasse an, dass immer weniger Kunden in der Filiale vorstellig werden und auf das Online-Angebot der Sparkasse zurückgreifen sowie die schrumpfende Einwohnerzahl der jeweiligen Orte.

Die Sparkasse Hochfranken schließt im Jahr 2021 folgende Geschäftsstellen:

  • Hof Münster (Jahresbeginn)
  • Tauperlitz (zum 01. Februar 2021)
  • Zell im Fichtelgebirge (zum 01. Februar 2021)
  • Höchstädt (zum 01. Februar 2021)

 

Weiterhin werden im Laufe des Jahres 2021 folgende Selbstbedienungs-Standorte geschlossen:

  • Issigau
  • Hohenberg an der Eger

 

Umwandlung von einer Geschäftsstelle in einen Selbstbedienungs-Standort zum 01. Februar 2021:

  • Schauenstein
  • Marktredwitz-Brand
  • Selb Vorwerk

 

Integration der Selbstbedienungs-Standorte in die Beratungscenter des Ortes (zum 01. Februar 2021):

  • Helmbrechts
  • Naila
  • Schwarzenbach/Saale
  • Selb Erkersreuth

 

 

Öffnungszeiten werden angepasst

Die Öffnungszeiten aller Geschäftsstellen werden ebenfalls zum 1. Februar 2021 geringfügig angepasst. Neun kleinere Geschäftsstellen bleiben künftig am Mittwoch geschlossen. Beratungen sind aber nach Terminvereinbarung jederzeit auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Dies betrifft:

  • Stammbach
  • Berg
  • Konradsreuth
  • Nagel
  • Geroldsgrün
  • Feilitzsch
  • Tröstau
  • Röslau
  • Schirnding

 

Keine betriebsbedingten Kündigungen

Wie die Sparkasse Hochfranken weiterhin mitteilte, wird es keine betriebsbedingte Kündigungen geben. 16 Mitarbeiter sind von den Schließungen betroffen. Die jeweiligen Berater wechseln in der Regel – zusammen mit den Kunden – in benachbarte Geschäftsstellen, da „eine intensive persönliche Kundenbeziehung und hohe Ansprüche an die Beratungsqualität weiter ein wichtiger Bestandteil der Philosophie der Sparkasse Hochfranken sind“, so das Geldhaus in der Pressemitteilung. Nach den genannten Schließungen verfügt die Sparkasse Hochfranken noch über 36 „mitarbeiterbesetzte Geschäftsstellen“. Insgesamt kümmern sich rund 700 Mitarbeiter um circa 200.000 Kunden.

Weiterführende Informationen: Online-Banking wächst

Die Sparkasse Hochfranken verzeichnet, wie andere Finanzhäuser ebenso, einen Trend zum Online-Banking, der vor allem auch durch die Corona-Krise deutlich aufflammte. Dazu folgende Zahlen der Sparkasse Hochfranken:

Online-Banking-Verträge:

  • Jahr 2018: 51.400
  • Aktuell: 62.116

Kunden mit Elektronischem Postfach (Bereitstellung von Kontoauszügen, Kreditkarten-Abrechnungen usw.):

  • Jahr 2018: 44.300
  • Aktuell: 51.710

Nutzer der Banking-App:

  • Jahr 2018: 14.400
  • Aktuell: 23.710

Aus einer Studio der Finanz Informatik zum Thema Corona / Banking:

  • 36% der Befragten haben seit Beginn der Corona-Krise mehr Bankgeschäfte online abgewickelt und werden das zukünftig beibehalten
  • 44% der Befragten haben seit Beginn der Corona-Krise häufiger kontaktlos bezahlt
  • 43% der Befragten werden ihre Bankgeschäfte zukünftig überwiegend online abwickeln, möchten aber dennoch einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort haben


Anzeige