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Stadt & Landkreis Hof lockern Priorisierung: Diese Personengruppen dürfen sich jetzt impfen lassen

Wegen der weiterhin dynamischen Infektionslage haben Stadt und Landkreis Hof ihre Impfpriorisierung gelockert. Demnach dürfen nun auch Mitarbeiter von körpernahen Dienstleistungen das Impfangebot wahrnehmen, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch (31. März).

Prioritär geimpft werden ab sofort auch Personen aus folgenden Gruppen: 

  • Apotheker/-innen und deren Mitarbeiter/-innen
  • Personen, die in Betrieben Kollegen regelmäßig auf das Vorliegen einer Covid-Infektion hin testen
  • Personen, die beruflich eine Dienstleistung erbringen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die gemäß der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung derzeit geöffnet haben. Diese sind: Friseure sowie Personen, die beruflich Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege durchführen. Personen, die in Praxen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbringen oder medizinisch notwendige Behandlungen anbieten (Physiotherapeut, Ergotherapeut, sowie weitere Personen, die genannte Leistungen erbringen)
  • Feuerwehreinsatzkräfte bei Stützpunktfeuerwehren, der UG ÖEL sowie KBM, KBI und KBR und die FüGK
  • Personen, die in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, ambulanten Kinder- und Jugendhilfe, Schulassistenz, im allgemeinen Sozialdienst tätig sind.

Personen, die einer dieser Gruppen angehören und das priorisierte Impfangebot wahrnehmen möchten, müssen sich in zwei Schritten anmelden:

  1. Die Anmeldung für die Impfung erfolgte über das Bayerische Online-Registrierungssystem www.impfung-hoferland.de/impftermin
  2. Nach der allgemeinen Anmeldung können sich berechtigte Personen unter www.impfung-hoferland.de/priorisierung für die erweitere Registrierung zur Schutzimpfung anmelden

Nach Abschluss dieser Vorgänge erhalten die Impfwilligen zeitnah einen Anruf aus dem Impfzentrum, um ihren Termin zu vereinbaren. Für alle anderen Personen bleibt es bei der üblichen Anmeldung über www.impfung-hoferland.de/impftermin

Die Region soll schnell wie möglich immunisiert werden

Das Ziel sei es die Region so schnell wie möglich zu immunisieren. Daher möchte man mit diesem nächsten Schritt einer weiteren Gruppe die Möglichkeit zum Impfen geben, so Landrat Oliver Bär. Kontaktpersonen sollen geschützt werden. Die Oberbürgermeisterin, Eva Döhla, fügte hinzu, dass Tätigkeiten die mit größerer Nähe und engerem Kontakt verbunden sind, wurden dabei in den Blick genommen.

Bisher Ü-70-Jährige in Impfzentren geimpft

Bisher bekamen in den beiden Impfzentren in Hof und Helmbrechts Personen über 70 Jahre sowie pflegende Angehörige eine Impfung verabreicht. Hinzu kamen Menschen mit einer chronischer Erkrankung und Vorerkrankung. Diese werden im Rahmen des Pilotprojektes mit insgesamt 20 Hausärzten in Stadt und Landkreis geimpft. Eine dafür notwendige Lockerung der Impfverordnung wurde bereits vor zwei Wochen gefasst. Wir berichteten.



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