Stadtrat einig: Bayreuth muss sich um Fördermittel bemühen

Die Stadt Bayreuth wird sich auch im Jahr 2013 um Fördermittel aus dem Programm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ bemühen. Das hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch entschieden.


 

Am Ende war es ein eindeutiges Votum. Ein Votum, das Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe mit einer gewissen Erleichterung aufnahm. Sie hatte in Absprache mit der Verwaltung erst auf die Fördermittel verzichten wollen, um geschätzte 80 Tausend Euro aus dem Fördertop geht es.
„Meine Entscheidung, mein Fehler“, gestand die Oberbürgermeisterin. Sie habe das Thema im Stadtrat ohnehin zur Sprache bringen wollen, ergänzte sie. Die Fraktion der GRÜNEN hatte mit einem Dringlichkeitsantrag die Diskussion auf die Tagesordung gebracht. Am Ende stimmten alle 40 anwesenden Stadträte für eine erneute Antragstellung. Das nahm auch die Vorsitzende des Begleitausschußes, Kerstin Schröder von der Evangelischen Jugend, wolhlwollend zur Kenntnis. Sie kümmert sich darum, wo die Gelder zum Einsatz kommen. Sie stimmte in den Tenor ein, wonach es Bayreuth schlecht zu Gesicht gestanden hätte, hier kein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu zeigen. Eben das ist nämlich Kerninhalt von „Toleranz stärken – Kompetenz fördern“.



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