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Stellenabbau bei Schaeffler: Auch Standort Hirschaid betroffen!

Am letzten Mittwoch (09. September) informierte der Vorstand des Automobilzulieferes Schaeffler über ein geplantes Maßnahmenpaket, welches die Schließung mehrerer Standorte sowie einen Personalabbau von insgesamt 4.400 Stellen in Deutschland vorsieht. Zusätzlich soll der Konzern durch zahlreiche Produktverlagerungen massiv umstrukturiert werden. In dem Maßnahmenpaket fällt auch der Name des Standortes Hirschaid (BA).

Stellenstreichungen in Hirschaid

In Hirschaid sind derzeit rund 1.500 Personen beschäftigt. Hier sollen insgesamt 95 Stellen wegfallen. Am Standort Höchstadt (Mittelfranken), der ebenso von der IG Metall Bamberg vertreten wird, plant der Konzern 445 Stellenstreichungen. Auch hier arbeiten derzeit 1.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In Höchstadt soll zudem die komplette Industrie-Sparte des Konzerns ausgegliedert werden. Dies würde ein Drittel des gesamten Standortes betreffen.

IG Metall plant Aktionen am Mittwoch

Die IG Metall ruft am morgigen Mittwoch (16. September) die Beschäftigten bei Schaeffler zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Auch an den beiden Standorten Hirschaid und Höchstadt wird es laut Gewerkschaft Aktionen geben, mit denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen die geplanten Maßnahmen demonstrieren.

Aktionstag am Standort Hirschaid

Am Standort Hirschaid findet um 11:00 Uhr eine offene Betriebsratssprechstunde statt. Der Betriebsrat von Schaeffler Hirschaid wird die Beschäftigten über die geplanten Maßnahmen des Arbeitgebers informieren.

Aktionstag am Standort Höchstadt

Am Standort Höchstadt finden ebenfalls am Mittwoch (ab 14:00 Uhr) mehrere Aktionen statt. Vor dem Werkstor werden die Familienangehörigen der 445 Kolleginnen und Kollegen, deren Arbeitsplatz abgebaut werden soll, stehen. Im Werk selbst wird es eine Menschenkette geben, die symbolisch darstellt, dass die Beschäftigten weiterhin an einem Strang ziehen geben. In einer weiteren Aktion wird die Industrie-Sparte in Höchstadt mit einem Karton-Sarg sinnbildlich zu Grabe getragen. Im Rahmen einer außerordentlichen Betriebsversammlung werden neben dem Betriebsratsvorsitzenden, Roland Holler, und dem IG Metall – Betriebsbetreuer Martin Feder auch Gäste aus der Politik und der Kirchen zu den Beschäftigten sprechen.



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