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Straftaten beim Kulmbacher Volksfest: Polizei ermittelte bereits in vier Fällen

Nach der Hälfte des diesjährigen Kulmbacher Volksfestes hat die Kulmbacher Polizei eine Zwischenbilanz gezogen. Während im Vorjahr eine einzige Straftat wegen Verleumdung angezeigt wurde, mussten die Beamten in diesem Jahr bereits vier Fälle aufnehmen.

Streit eskalierte

Bereits am Freitag (05. Mai) geriet ein alkoholisierter 26-jähriger Kulmbacher mit einem bislang unbekannten Täter in einen Streit. In dessen Verlauf wurde der Geschädigte mit dem Kopf gegen einen Tisch gestoßen und leicht verletzt.

14-Jährige volltrunken ins Krankenhaus

Am selben Tag musste eine alkoholisierte 14-jährige Schülerin aus dem Landkreis Kulmbach in das Klinikum eingeliefert werden. Die genaueren Umstände ihres Vollrausches will die Polizei noch genauer ermitteln.

18-Jähriger geschlagen und getreten

Am Samstag (06. Mai) kam es gegen 22:15 Uhr im Bereich der Bayernwippe zu einem Streit zwischen einem 18-jährigen Kulmbacher und einem Unbekannten. Hierbei erhielt der Kulmbacher zwei Schläge mit der Faust ins Gesicht, sowie einen Tritt gegen die Hüfte. Obwohl der Vorfall von einem Zeugen beobachtet werden konnte, gelang dem Täter die Flucht.

Zwei Frauen sexuell belästigt

Während der erste Sonntag (07. Mai) des Festes ohne besondere Vorfälle verlief, kam es am Monatgnachmittag (08. Mai) zu einer sexuellen Belästigung. Gegen 15:00 Uhr berührte und umklammerte ein 19-jähriger Mann eine 23-Jährge aus dem Landkreis Kulmbach in einem Schaustellergeschäft in unsittlicher Art und Weise. Der Vorfall wurde von einer Zeugin (21) beobachtet, die den Täter ablenkte, woraufhin die Geschädigte floh. Allerdings wandte sich der Täter nun der 21-Jährigen zu und versperrte ihr den Weg. Nun kam ihr das erste Opfer zur Hilfe, woraufhin der Täter endgültig von den Frauen abließ. Aufgrund einer genauen Beschreibung konnte der Täter anschließend festgenommen werden.

Polizei sucht nach Zeugen

Etwaige Zeugen der genannten Straftaten werden gebeten, sich bei der Polizei in Kulmbach zu melden. Zusammenfassend bilanzierte die Polizei, dass es insgesamt bislang zu keinen gravierenden Vorfällen auf dem Volksfest kam.



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