Tag Archiv: 20-Jähriger

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A73 / Hirschaid: Verkehrsteilnehmer werden durch Raser (20) gefährdet

Ein 20 Jahre alter Raser gefährdete am Donnerstagabend (17. Juni) auf der A73 bei Hirschaid (Landkreis Bamberg) mehrere Verkehrsteilnehmer. Eine Geschädigte wählte den Notruf. Die Polizei ist auf der Suche nach weiteren Verkehrsteilnehmern, die durch den 20-Jährigen gefährdet wurden. Weiterlesen

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Hof: 20-Jähriger geht mit Messer und Elektroschocker auf Exfreundin sowie Begleiter los

Wie die Polizei am Samstag (05. Juni) mitteilt, wollte am Vorabend ein 20-Jähriger in Hof mit einem Elektroschocker auf seine Exfreundin (25) losgehen. Der versuchte Angriff konnte von einem Begleiter (58) verhindert werden. Nachdem auch ein versuchter Messerangriff des 20-Jährigen scheiterte, ergriff der junge Mann die Flucht. Dieser wird unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Weiterlesen

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Verfolgungsjagd durch Selb: 20-Jähriger fährt über Fußgängerwege und Kinderspielplatz

In der Nacht zum Dienstag (18. Mai) lieferte sich ein 20-Jähriger mit der Polizei Marktredwitz in Selb (Landkreis Wunsiedel) eine Verfolgungsjagd. Seine Fahrt führte unter anderem über Fußgängerwege und einen Kinderspielplatz. Der Polizei gelang es, den jungen Mann zu stellen. Auf Nachfrage hatte der 20-Jährige „allerhand Ausreden zu bieten“. Weiterlesen

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Bamberg: Alkoholisierter 20-Jähriger beleidigt die Polizei und filmt den Einsatz

Mit zur Polizeiwache musste am Mittwochabend (28. April) ein alkoholisierter 20-Jähriger in Bamberg, nachdem dieser die Beamten beleidigte, beim Einsatz filmte, sich aggressiv verhielt und keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen wollte. Der junge Mann und sein Begleiter müssen sich unter anderem nach dem Infektionsschutzgesetz verantworten. Weiterlesen

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Raser-Prozess von Selb: Mordanklage wird nicht bestätigt

Im „Raser-Prozess" von Selb (Landkreis Wunsiedel), bei dem am 6. Februar 2020 ein 19-Jähriger Kulmbacher ums Leben kam (Wir berichteten), sieht die Jugendkammer des Landgerichts Hof die Mordanklage der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Nach dem Gutachten eines Sachverständigen, der den Tathergang vor Ort rekonstruierte, gäbe es, nach Ansicht des Gerichts zwar die objektive Gefährdung durch das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, jedoch keinen Anhaltspunkt für einen Tötungsvorsatz. Insofern komme vielmehr fahrlässige Tötung und Straßenverkehrsgefährdung durch den 21-jährigen Angeklagten in Betracht.

Urteil soll am kommenden Mittwoch fallen

Der damals 20-Jährige war am Abend des 6. Februar 2020 mit seinem Audi im Bereich der Wittelsbacher Straße mit „höchstmöglicher Geschwindigkeit“ unterwegs. Dort erfasste er den 19-Jährigen beim Überqueren der Straße. Laut dem Gutachter erfolgte die Kollision mit etwa 80 bis 90 Stundenkilometern. Das Opfer wurde dabei rund 50 Meter weit geschleudert. Zum Anklagepunkt des verbotenen Autorennens äußerte sich das Gericht nicht. Hier seien die Aussagen des Beifahrers und des BMW-Fahrers aufgrund gestellter Suggestivfragen der Polizei teilweise nicht verwertbar. Wegen der aktuellen Wende des Prozess ist auch der Haftbefehl gegen den 21-jährigen Angeklagten inzwischen aufgehoben worden. Er ist wieder auf freiem Fuß. Mit einem Urteil in diesem Fall wird am Mittwoch (30. September) kommender Woche gerechnet.

Raser-Prozess von Selb: Haftbefehl gegen Angeklagten (21) aufgehoben
Weitere Informationen zum Raser-Unfall in Selb:
Illegales Autorennen in Selb: Fußgänger (19) kommt ums Leben!
Landgericht Hof: Auftakt im Mordprozess um den Todesraser von Selb
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Nach tödlichem Raserunfall in Selb: Anklageerhebung wegen Mordes

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hof, der Polizei Marktredwitz und der Kripo Hof steht ein 20-Jähriger unter dem Tatverdacht, an einem illegalen Autorennen im Februar 2020 in Selb (Landkreis Wunsiedel) teilgenommen zu haben und einen Fußgänger (19) mit einem Auto tödlich erfasste. Wir berichteten. Die Staatsanwaltschaft Hof erhob Anklage wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen und Mord in Tateinheit mit verbotener Fortbewegung im Straßenverkehr mit Todesfolge.

20-Jähriger liefert sich in Selb mit 19-Jährigen ein Autorennen

Bisherige Ermittlungen ergaben, dass am 6. Februar der 20-Jährige aus dem Landkreis Wunsiedel, sich mit dem 19-jährigen BMW-Fahrer ein illegales Autorennen durch die Stadt Selb lieferte. Laut Polizei wurden hier Geschwindgkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern gefahren. Beide Autofahrer fuhren zweimal über die Wittelsbacher Straße, an deren Fahrbahnrand jeweils das spätere Opfer (19) mit weiteren zehn Jugendlichen und Heranwachsenden stand. Nachdem der 19-jährige BMW-Fahrer das Rennen beendet hatte, wendete der 20-Jährige. Er entschloss sich, mit hoher Geschwindigkeit nochmals an der zuvor in der Wittelsbacher Straße gesichteten Gruppe vorbeizufahren, um dieser zu imponieren.

20-Jähriger erfasst frontal Fußgänger

Auf Höhe der Abzweigung zur Jägerstraße erfasste der 20-Jährige den Fußgänger (19) frontal mit etwa 80 bis 90 Stundenkilometern. Trotz sofortiger Reanimationsversuche erlag der Fußgänger aus Kulmbach noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

20-Jähriger war der Gefahr offenbar bewusst

Die Staatanwaltschaft Hof geht in ihrer Anklageschrift davon aus, dass neben dem Straftatbestand des verbotenen Autorennens, auch der Tatbestand des Mordes erfüllt ist, da der Angeschuldigte zumindest mit bedingtem Vorsatz den Tod des jungen Kulmbachers sowohl mit gemeingefährlichen Mitteln, als auch heimtückisch verursacht hatte. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass der 20-Jährige realisiert hatte, dass die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Tötung unbeteiligter Dritter sehr hoch war und eine mögliche Todesfolge in Kauf nahm. Es wurde Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Hof erhohen, da der 20-Jährige zum Tatzeitpunkt noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet hatte. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Der Aktuell-Beitrag zum tödlichen Raserunfall
Selb: Mordanklage nach tödlichem illegalen Autorennen