Tag Archiv: 2014

Weihnachten 2014: Grüße von Harald Fichtner

Liebe Hoferinnen und Hofer, liebe Freunde der Stadt,

 

schon in wenigen Tagen neigt sich das Jahr 2014 dem Ende entgegen. Zeit, um die Geschehnisse der vergangenen Monate noch einmal Revue passieren zu lassen. Es hat sich vieles bewegt in unserer Stadt, wir haben vieles gemeistert. Und dennoch, trotz einer überwiegend positiven Jahresbilanz, müssen wir auch 2015 wieder vereint die Ärmel nach oben krempeln, um unsere Stadt weiter nach vorne zu bringen.

 

„Hofer Modell“ weiter erfolgreich

 

Das Jahr 2014 bleibt vielen wahrscheinlich als weiteres „Jahr der Baustellen“ in Erinnerung – gerade, wenn man an die letzten Wochen und Monate zurückdenkt. Sicherlich waren für viele Bürgerinnen und Bürger damit auch Unannehmlichkeiten verbunden, doch zahlreiche Projekte konnten mittlerweile erfolgreich abgeschlossen oder vorangebracht werden: Ich denke dabei an die gerade fertig gestellten Sanierungsmaßnahmen in der  Friedrichstraße, den Baufortschritt am Justizgebäude oder die ebenfalls durch das Staatliche Bauamt durchgeführten Projekte an der Ernst-Reuter-Straße, der B173 sowie an der Staatstraße nach Jägersruh. Nicht zuletzt die Umgestaltung des Lorenzparks zur „Lorenzoase“ oder die endgültig fertiggestellte Münch-Ferber-Villa zeigen darüber hinaus, welch großartige Erfolge durch bürgerschaftliches Engagement, großzügige Sponsoren und durch die Zusammenarbeit zahlreicher Partner erreicht werden können. Jene Kooperationen vieler Partner zum Wohle der Allgemeinheit nennen wir zu Recht und nicht ohne Stolz das „Hofer Modell“. Für das kommende Jahr dürfen wir uns auch bereits auf einen schönen Termin freuen: Der neu gestaltete Dr.-Wirth-Platz, nun eine kleine Insel der Erholung und des Verweilens mitten in der Innenstadt, wird im Frühjahr nach seinem Umbau festlich eingeweiht. Die Hofer haben an seiner Gestaltung im Rahmen einer großen Umfrage tatkräftig mitgewirkt.

 

Weitere Bauprojekte

 

Auch, wenn manch Ärger in puncto Baustellen nachvollziehbar ist, so bleibt es dennoch unausweichlich, dass wir auch 2015 wieder neue Projekte in Angriff nehmen. Die Sanierung der Fabrikzeile steht an, die Umgestaltung der Fachoberschule und Berufsoberschule FOS/BOS, ein weiterer Bauabschnitt der Hans-Böckler-Straße sowie einige Brücken im Stadtgebiet, die instand gesetzt werden müssen, stehen demnächst auf dem Bau-Programm. Ebenso wird die Enoch-Widman-Straße verlängert und eine Stichstraße als Anbindung der Hochschule angelegt. Auch der weitere Ausbau des Güterverkehrszentrums soll im kommenden Jahr voran getrieben werden. Ein wichtiger Schritt, der Hofs Position als einen der aufstrebenden Logistik-Standorte Deutschlands weiter festigen soll. Besonders wichtig ist uns dabei der Schutz der Anwohner.

 

Schulden verringern, Haushalt konsolidieren

 

Was uns trotz zugegeben schwieriger Ausgangslage bereits 2013 glückte, schafften wir auch in diesem Jahr wieder: Der Stadt Hof ist es gelungen, erneut einen respektablen Teil ihrer Schulden abzubauen. So befinden wir uns hinsichtlich der Verschuldung wieder auf dem Stand von 2002 und wollen diesen positiven Trend als Teil weiterer Konsolidierungsmaßnahmen fortführen, um letztlich die Haushaltssouveränität unserer Stadt zurückzugewinnen. Dazu können in Zukunft auch sicherlich die erfreuliche Entwicklung im Bereich der Gewerbesteuereinnahmen und das weitere Wachstum der ansässigen Unternehmen beitragen. Trotz allem stehen wir aber auch im kommenden Jahr vor der Herausforderung stetig anwachsender Sozialkosten. Ganz ausdrücklich möchte ich betonen, dass diese nicht wie vielleicht vermutet durch Arbeitslosigkeit, deren Quote 2014 sogar bei historisch niedrigen 6,2 Prozent lag, sondern vor allem im Bereich der Jugendhilfe entstehen. Hier muss auch in Zukunft der Bekämpfung der Problematik rund um die aus dem Nachbarland herüber schwappende Droge Crystal Speed besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Trotz einiger Fortschritte auch in der Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Polizeibehörden ist dies nach wie vor eine ungelöste Problemstellung, die auch die kommunalen Haushalte in Grenznähe stark belastet. Hier brauchen wir auch die Hilfe der Politik in Tschechien.

 

Neu gewählter Stadtrat nimmt Arbeit auf

 

Im März waren die Wahlberechtigten der Stadt Hof aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben und die neue Zusammensetzung des Stadtrates zu bestimmen. Knapp 42 Prozent der Bürger machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch und gaben ihre Wahlzettel ab. Der neu zusammengesetzte Stadtrat wird sich in den kommenden sechs Jahren mit Sicherheit genauso gewissenhaft und leidenschaftlich den Aufgaben und Herausforderungen stellen, wie der Auftrag der Wähler es verlangt.

 

Hofs Hochschulen wachsen weiter

 

Erfreulich ist, dass die Stadt Hof besonders durch die Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege auch für jüngere Menschen immer attraktiver wird. Beide verzeichnen stetig wachsende Zahlen an Studierenden, die im Volksmund „Beamtenfachhochschule“ genannte Einrichtung konnte sich zu Beginn des Wintersemesters sogar über eine neue Rekordzahl an Erstsemestern freuen. Besonders hervorzuheben ist, dass die bayerische Staatsregierung ein Investitionsvolumen von 17 Millionen Euro bis 2018 zugesichert hat, mit dem an der Hochschule Hof ein Wasserinstitut aufgebaut werden soll. Dieses Vorhaben wird noch einmal Hofs Alleinstellungsmerkmal als der führende Wasserkompetenzstandort in Bayern festigen.

 

Der Bürger steht im Mittelpunkt

 

Eines ist klar: Die Stadt Hof wäre ohne die vielen Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, nur halb so lebens- und liebenswert. Darum sollten im vergangenen Jahr auch einmal diejenigen gebührend gewürdigt werden, die ihre Freizeit uneigennützig dem Wohle der Stadt und ihrer Mitbürger widmen. Gemeinsam mit dem Landkreis übergab die Stadt Hof daher im November im Rahmen eines feierlichen Aktes im Hofer Theater die Bayerische Ehrenamtskarte an all jene, deren Bürgerschaftliches Engagement dem Gemeinwohl zugutekommt. Bei zwei weiteren Anlässen wurde versucht, den Belangen der Hoferinnen und Hofer über die Altersgrenzen hinweg gerecht zu werden. Die traditionelle Bürgerversammlung wurde in diesem Jahr speziell auf Senioren zugeschnitten. Ein Novum, um auch dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen. Die rege Diskussion zwischen Senioren und Stadtvertretern wird sicherlich nicht ergebnislos bleiben. Und nicht zuletzt gab es 2014 die erste digitale Bürgersprechstunde in der Geschichte der Stadt Hof: Eine Stunde lang konnten via Facebook Fragen ins Rathaus gesendet werden, die live beantwortet wurden. Mehr als 40 Anfragen kamen an, tausende Bürger verfolgten die Sprechstunde. Ein toller Erfolg , der mit Sicherheit eine Wiederholung nach sich ziehen wird.

 

Mitmenschlichkeit gefragt

 

Ein anderes Thema, das viele Bürgerinnen und Bürger mit Sicherheit bewegt hat, ist die derzeitige Zuwanderung von Flüchtlingen. Hier möchte ich Sie aufrufen und bitten, den Menschen, die aus Angst um ihr Leben ihre Heimat verlassen mussten, mit Solidarität und Offenheit gegenüberzutreten. Ihre Beweggründe ihr Land zu verlassen, bilden den Kern unseres Asylrechtes und fordern unsere Menschlichkeit. Als Stadt bemühen wir uns ebenfalls, der Situation bestmöglich gerecht zu werden. Im vergangenen Jahr startete beispielsweise das Projekt „Integrationslotsen“. Die Beteiligten standen unseren neuen Mitbürgern mit Migrationshintergrund in dankenswerter Weise engagiert zur Seite, um ihnen das Einleben in unserer Stadt zu erleichtern. So lassen Sie uns zum Jahresende aber auch noch einmal an einige Höhepunkte erinnern, die wir 2014 in unserer Stadt erleben durften.

 

Deutsch-deutsche Veranstaltungen begeistern

 

Im Juli feierten wir gleich zwei für die Stadt wichtige Jubiläen: Die Hospitalstiftung beging mit einer Reihe großartiger Veranstaltungen ihr 750-jähriges Bestehen und die Lorenzkirche wurde 800 Jahre alt. Dieses Fest war deshalb so wichtig, weil die Kirche die Keimzelle ist, um die sich unsere Stadt über die Jahrhunderte entwickelte. Im November dann – wir haben wohl alle noch das Rattern in den Ohren – zog sich der historische Trabi-Konvoi zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution von Plauen über Ullitz bis nach Hof und katapultierte unsere Region einmal mehr in die bundesweiten Schlagzeilen. Es war mit Sicherheit eines der emotionalsten Ereignisse des vergangenen Jahres, das bei den zahllosen Menschen, die an diesem Tag die Straßen säumten, wieder unvergessliche Erinnerungen wach werden ließ. Die gemeinsame Aktion der Partnerstädte Plauen und Hof ist nicht zuletzt ein Beweis dafür, wie großartig und vor allem auch freundschaftlich unsere Beziehung zu unseren Partnern im sächsischen Vogtland und darüber hinaus ist – und wie eng wir seither zusammengewachsen sind. Eine ganze Veranstaltungsreihe zum Jubiläum der Friedlichen Revolution belegte das.

 

Hof wird „Olympia-Stadt“

 

Einmal mehr wird die Saalestadt im Mittelpunkt des sportlichen Interesses stehen. Im August wurde die Entscheidung verkündet, dass Hof 2017 Gastgeber der 6. Bayerischen Special Olympics Sommerspiele sein wird. Rund 1.500 Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung werden zu den Wettbewerben in insgesamt 13 Sportarten und einem wettbewerbsfreien Angebot in unserer Stadt erwartet. Ein großartiges Ereignis nicht nur für uns als Zuschauer dieser sportlichen Höchstleistungen, sondern einmal mehr auch eine besondere Gelegenheit, bei der die Stadt ihren Charme als Gastgeber und ihr Engagement bei Großereignissen unter Beweis stellen kann.

 

Hof Schauplatz des Nordbayern-Gipfels

 

Am Ende des Jahres wurde Hof auch noch einmal Schauplatz eines wichtigen, politischen Ereignisses: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer  und die Spitzen seines Kabinetts trafen gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft im Hofer Rathaus zum „Wirtschaftsgipfel Nordbayern“ zusammen. Über alle Parteigrenzen hinweg hoffen wir, dass der in diesem Zuge verabschiedete „Nordbayern-Plan“ helfen wird die Zukunftsfähigkeit der Region Hochfranken zu sichern.

 

Hofer Lebensart lockt Tausende

 

Nicht zuletzt möchte ich noch einmal an die vielen Feste erinnern, die auch dank Ihnen, liebe Hoferinnen und Hofer, wieder zu Highlights des Jahres wurden. Unser „Nationalfeiertag“, der Schlappentag, das Hofer Volksfest, das immer beliebtere Saaleauenfest, aber auch viele andere Ereignisse haben sich mittlerweile und dank viel gemeinsamer Arbeit zu Anziehungspunkten für Menschen aus Nah und Fern entwickelt und sind zum echten Aushängeschild für die Stadt Hof geworden. Aber auch die Fußball-Weltmeisterschaft, das weltweite Fest schlechthin, wurde in Hof rauschend und mit beinahe brasilianischem Temperament gefeiert. Über 3000 Menschen feierten in der Altstadt den Gewinn des vierten Sterns. Alles in allem, so denke ich, können wir gemeinsam jedoch auf ein positives 2014 für die Stadt Hof zurückblicken. Wenn wir Schwierigkeiten auch künftig als Herausforderungen begreifen, dann sollte es uns gelingen, auch das kommende Jahr zu einem guten für uns und unsere Stadt werden zu lassen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen gesunden, erfolgreichen Start ins neue Jahr.

 

Ihr  Dr. Harald Fichtner

 



 

Europawahl 2014: Das sollten Sie für den 25.Mai wissen

Europawahl: Welche Bedeutung hat sie für Oberfranken?

Tja – Europa – Am Sonntag wird gewählt – Aber was ist Europa eigentlich so genau? Im Moment könnte man ja sagen: Europa trägt Bart, hat ne lange dunkelhaarige Perücke, singt ne James-Bond-Ballade und ist ein Mann in Frauenklamotten Europa ist Conchita Wurst – nach dem legendären Sieg vor eineinhalb Wochen beim Eurovision Song Contest. Aber: Europa ist auch: Ein politisches Gebilde – wenn wir uns auf die EU konzentrieren – und wirwerden am kommenden Sonntag darüber entscheiden, wer künftig in diesem Gebilde für Oberfranken sprechen soll. Am 25. Mai ist Europawahl – aber was heißt das eigentlich? Was bedeutet das politische Europa für uns ganz persönlich, für unseren Alltag?

Europawahl: So funktioniert das Wählen

1979 hat es die erste Europawahl gegeben. Mittlerweile werden Europas Bürger zum achten Mal an die Urnen gerufen. Dabei zeigt sich deutlich – seit der ersten Abstimmung sinkt die Wahlbeteiligung kontinuierlich. Erst hat sie bei 60 Prozent gelegen – bei der letzten Wahl 2008 sind gerade einmal 43 Prozent der Europäer zur Wahl gegangen. Nichtwähler gehören also mittlerweile zur Mehrheit in Europa. Sicher liegt es auch daran, dass viele nicht so richtig wissen, was sie da genau wählen.

 



 

Krönung: Cora I ist die Porzellankönigin 2014

Der Verein Porzellanstraße Bayern-Tschechien hat sie gekürt: Sie heißt Cora die Erste – mit bürgerlichen Namen Cora Schreier – sie kommt aus Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel, und sie ist 29 Jahre alt. Gewählt wurde Cora in Selb, der Porzellanstadt  –  ein Jahr lang ist sie jetzt ganz offiziell die Botschafterin des Weißen Goldes. Also – königliche Hoheit – TVO sagt Herzlichen Glückwunsch und ein tolles Jahr als gekrönte Botschafterin für Oberfranken!

 


 

 

© Symbolbild

Rehau: Missachtung der Vorfahrt führt zu einem Zusammenstoß

Am Montagnachmittag (13.Januar 2014) wollte eine 49-jährige Pkw-Fahrerin in die Genossenschaftsstraße in Rehau einfahren, wobei sie den vorfahrtsberechtigten BMW einer Rehauerin übersah. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem die Insassen des BMW leicht verletzt wurden. Insgesamt entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von  etwa 4.000 Euro. Ein Alkoholtest der Unfallverursacherin zeigte einen Wert über der absoluten Fahrtüchtigkeit an. Ihr Führerschein wurde sofort sichergestellt. Sie muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahrlässiger Köperverletzung verantworten.

 


 

 

Gesundheitskarte, höheres Porto & Co.: Die wichtigsten Änderungen 2014

Wie jedes Jahr treten auch zum Jahresbeginn 2014 einige Änderungen bei Gesetzen oder sonstigen Regelungen in Kraft. Die wichtigsten gibt es hier im Überblick:

 

Gesundheit

Die elektronische Gesundheitskarte mit Lichtbild ist seit dem 1. Januar Pflicht. Wer noch keine neue Karte mit Lichtbild hat, muss sich aber keine Sorgen machen, vom Arzt abgewiesen zu werden. Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung bestätigte, können die alten Versichertenkarten mindestens bis zum 30.09.2014 eingelesen werden. Auch können die Ärzte weiterhin problemlos über das ausgediente Modell abrechnen. (Wir berichten auch in diesem Video)

 

Verbraucher und Immobilien

Die Deutsche Post erhöht den Preis für Standardbriefe zum Jahresstart um 2 Cent auf nun 60 Cent. Einschreiben werden um 9 Cent teurer und wer Päckchen oder Pakete über 2 Kilogramm verschicken will, muss künftig ebenfalls 9 Cent mehr zahlen. (Wir berichten auch in diesem Video)

Dazu müssen die Raucher einmal mehr tiefer in die Tasche greifen, denn die Tabaksteuer ist gestiegen. Eine Schachtel Zigaretten wird etwa 4 bis 8 Cent teurer, eine Packung Tabak etwa 12 bis 14 Cent.

Gute Nachrichten gibt es allerdings auch, nämlich beim Mieterschutz. Seit Jahresbeginn sind nur noch amtlich geeichte Zähler für Heizung und Warmwasser zulässig. Verwendet ein Vermieter einen nicht geeichten Zähler, darf der Mieter die veranschlagten Kosten künftig pauschal um 15 Prozent kürzen.

 

Arbeit und Steuern

Wie schon seit Anfang des vergangenen Jahres feststand, steigt der Einkommenssteuer-Freibetrag um 224 auf nun 8.354 Euro. Der Grund hierfür ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, das ein steuerfreies Existenzminimum in angemessener Höhe verlangt.

Auch der Hartz-IV-Regelsatz steigt um neun Euro auf nun 391 Euro, eine leichte Erhöhung gibt es dazu bei den Regelsätzen für Kinder.

Ebenfalls erhöht wird die Bemessungsgrenze für den Rentenbeitrag. Mussten Besserverdienende ihre Rentenbeiträge bis maximal 5.800 Euro Bruttoverdienst anrechnen, steigt diese Zahl nun auf 5.950 Euro.

 

Ausblick

Natürlich ändern sich nicht nur zum 1.1. einige Dinge, auch im weiteren Verlauf des Jahres gibt es einige Neuerungen:

Ab dem 01.02.2014 tritt das europäische SEPA-Verfahren in Kraft und damit haben Kontonummer und Bankleitzahl endgültig ausgedient und werden durch IBAN und BIC ersetzt. Nähere Informationen gibt es in unserem Sparkassen-Finanzforum von vergangenem Monat.

Zum 1. Mai dann wird das neue Punktesystem für Verkehrssünder eingeführt, ab dann verliert man seinen Führerschein schon bei acht statt wie bisher bei 18 Punkten. Dafür gibt es für Vergehen allerdings nur noch maximal drei statt wie bisher sieben Punkte. Erlassen werden die Punkte zur Umstellung nicht, die angesammelten Verkehrssünden werden lediglich ins neue System umgerechnet.

Zu diesen Vergehen wird es ab dem 01.07. auch gehören, keine Warnweste im Auto mitzuführen, ab dann wird eine solche nämlich Pflicht.

Neue EU-Regeln treten im Jahr 2014 ebenfalls in Kraft: Ebenfalls zum 01. Juli werden die maximal zulässigen Mobilfunkgebühren für Telefonate innerhalb der EU gesenkt. Statt wie bisher 24 Cent darf eine Minute nur noch höchstens 19 Cent kosten. Nimmt man im Ausland einen Anruf an, darf das ab dann nur noch maximal fünf Cent pro Minute kosten und mehr als 6 Cent muss niemand mehr für eine SMS bezahlen.

Auch der Staubsauger bleibt 2014 nicht verschont, denn die EU möchte die Europäer zum Energiesparen ermuntern. Und so wird es ab dem 01. September keine Staubsauger mit einer Leistung über 1.600 Watt mehr zu kaufen geben.

 


 

 

Frensdorf (Lkr. Bamberg): SPD-Bürgerkonvent will Heinz Jung als Landratskandidaten

Es ist ein Novum. Zum ersten Mal hat die SPD im Bamberger-Land die Bürger entscheiden lassen, wer Landratskandidat werden soll. Die Wahl fällt auf Heinz Jung. Der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Bamberg war aber auch der einzige Kandidat, der sich dem Publikum beim Bürgerkonvent in Frensdorf stellte. Von 52 abgegebenen Stimmen erhielt Jung 48 Ja-Stimmen bei 2x Nein und 2 Enthaltungen. Der Rektor der Grund- und Mittelschule in Hallstadt will mit den Themen Energiewende, Bildung und Demografie punkten. Die Wahl zum Landrat ist am 16. März 2014; vorher muss Jung am 11. Januar von der SPD noch offiziell nominiert werden. Einen Bericht aus Frensdorf sehen Sie um 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Selb (Lkr. Wunsiedel): Kunstnacht wirbt mit neuem Konzept

Vorbereitungen voll im Gange

Am 8. März des kommenden Jahres findet die Kunstnacht statt. Diese ist aber jetzt schon in vollem Gange. Dank der Vorarbeit des Organisationsteams ist sie nahezu schon auf der Zielgeraden. Sie soll Kultur, Genuss und vor allem Vergnügen auch in ihrer 14. Auflage vereinen. Das sind also Zutaten, die die Kunstnacht zu einer Riesenparty machen werden. Olaf Dräger, Detlev Beaa, Matthias Müller, Manfred und Kati Jahreiss, Renate Voss und Sandra Körber hatten jetzt zur ersten  Vorbereitungssitzung eingeladen und freuten sich laut einer Pressemitteilung über das rege Interesse. Denn nicht nur „alte“ Partner der Kunstnacht, wie Sparkasse Hochfranken, das Porzellanikon, das Factory In,  die Firma Rosenthal  oder die No Basics Modefabrik waren vertreten, sondern auch neue Gesichter,  aufmerksam geworden durch den Facebook-Auftritt der Kunstnacht. Im Jahr 2012 lautete das Motto: „Alles bleibt anders“. Im nächsten Jahr wird es „Die Kunst des Redens und die Kunst des Schweigens“ lauten, was Auslegungen in alle möglichen Richtungen erlaube, wie Olaf Dräger betonte.  Und schon jetzt zeichne sich ab, „es gibt viele tolle Ideen, womit  auch die kommenden Kunstnacht wieder zu einem Ereignis in Selb, für Selb, aber auch Besucher von nah und fern wird.“

 

Neue Werbemaßnahmen

Seit dem die Kunstnacht zum ersten Mal im Jahr 2001 stattfand, wurde sie zu einem Highlight im Selber Veranstaltungskalender. Jahr für Jahr haben seitdem zahlreiche  Firmen, Organisationen und Einrichtungen aus der Porzellanstadt  – über das ganze Stadtgebiet verteilt – Kunst, Kultur und kulinarische Genüsse präsentiert.  Das Urteil der Besucher  dazu: „Gelungen!“

Doch jetzt ist es Zeit für ein neues Werbekonzept. Das Organisationsteam stellt eine Sonderbeilage (60.000 Stück) in den Mittelpunkt um die Werbung größtmöglich zu verbreiten und um sicherzustellen, dass auch neue Besucher ansprechen soll, so Dräger. Um die Finanzierung mache er sich keine großen Sorgen, denn schon jetzt habe er einige Zusagen für Inserate, „obwohl wir noch gar nicht den Turbo eingeschaltet haben.“ Zusätzlich 5000 Exemplare der Sonderbeilage wird die Kunstnacht  für weitere Werbemaßnahmen erhalten. Das Mittelblatt dieser Beilage solle zu einem Kunstnachtfahrplan für die Besucher werden, wie Detlev Beaa erläuterte.

Es sei unbedingt erforderlich, dass alle Teilnehmer bis spätestens 15. Januar 2014 dem Organisationsteam ihre Themen für den Abend mitteilen, unterstreichte Dräger. Nur so sei sicherzustellen, dass sie auch Erwähnung in dieser Zeitungsbeilage finden. Nach dem Wunsch des Versammlungskreises wird es aber auch einen kleinen Flyer geben, der beispielsweise über die Filialen der Sparkasse  Hochfranken unter das Volk gebracht werden soll. Und die üblichen Werbemaßnahmen sind auch schon in Vorbereitung. Die nächste Sitzung findet Anfang des kommenden Jahres statt.

Die Kunstnacht 2014 eröffnet im Porzellanikon.

 

 


 

 

Brückentage 2014: Mit 24 Tagen Urlaub zwei Monate frei haben

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst bzw. hat den längsten Urlaub. Wer jetzt bereits seine freien Tage für das kommenden Jahr plant, der kann dank eines günstigen Kalenders und zahlreichen Brückentagen seine regulären Urlaubstage um eine beträchtliche Zahl verlängern. Wie man geschickt im nächsten Jahr auf zwei Monate Freizeit kommt, sagen wir Ihnen ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.