Tag Archiv: 7-Tage-Inzidenz

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Stadt und Landkreis Bamberg: Vermehrt Infektionen in Bildungseinrichtungen treten auf!

Die Inzidenzen in Stadt und Landkreis Bamberg steigen. Die Werte haben sich innerhalb von 24 Stunden von Dienstag auf Mittwoch (14. Juli) beinahe verdoppelt. Die Leiterin des Fachbereiches Gesundheitswesens im Landratsamt, Dr. Susanne Paulmann, begründet die steigenden Infektionen unter anderem mit der Delta-Variante des Coronavirus, die deutlich ansteckender ist. Weitere Ansteckungen am Donnerstag (15. Juli) seien zu erwarten, so Dr. Paulmann. Weiterlesen

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Corona-Pandemie: Stadt Hof bleibt an der bundesweiten Spitze

Die Stadt Hof führt am Montag (12. Juli) weiterhin die Corona-Spitze in Deutschland. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen beträgt 24,0. Wie TVO am vergangenen Freitag (09. Juli) berichtete, verkündete die Oberbürgermeisterin Eva Döhla weitere Fälle in Hof. Der Grund hierfür war eine Person, die trotz Symptome nicht auf Kontakte verzichtete. Zudem wurde ein Tag zuvor erstmals die Delta-Variante nachgewiesen. Weiterlesen

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Bald Corona-Meister in Oberfranken?: Landkreis Bayreuth steuert auf die Null zu

Ein ehemaliger Corona-Hotspot in Bayern hat es geschafft: Der Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz erreichte als erster Kreis im Freistaat am Donnerstag (10. Juni) eine Inzidenz von 0 (in Worten: Null). Folgt ihm bald der Landkreis Bayreuth? Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für den heutigen Tag beträgt laut dem Robert-Koch-Institut 1,0. Somit könnte Bayreuth der erste Landkreis mit einer Null-Inzidenz in Oberfranken werden. Dicht dahinter folgt aktuell die Stadt Bamberg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 1,3. Weiterlesen

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Stadt Hof: Ab Freitag gelten Lockerungen für private Treffen

Ab dem kommenden Freitag (04. Juni) gelten in der Stadt Hof weitere Lockerungen im Bereich der Kontaktbeschränkungen. So sind private Treffen mit einem weiteren Hausstand gestattet. Die 7-Tage-Inzidenz der Saalestadt liegt seit dem Mittwoch (02. Juni) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35. Laut dem Robert-Koch-Institut beträgt sie aktuell (Stand: 0 Uhr) 8,7. Weiterlesen

Coburg: Stadt erneut bundesweiter Inzidenz-Spitzenreiter

Die Stadt Coburg erreicht am heutigen Freitag (14. Mai) laut dem Robert-Koch-Institut (Stand: 0:00 Uhr) einen Wert von 284,9 bei der 7-Tage-Inzidenz. Sie liegt damit bundesweit, wie bereits am gestrigen Vatertag (13. Mai), auf dem ersten Platz. Gestern betrug die 7-Tage-Inzidenz in der Vestestadt 255,6. Im Landkreis Coburg liegt der Wert mit 208,7 etwas niedriger. Die Region belegt im deutschlandweiten Vergleich Platz 13.

Infektionsgeschehen ist überall in der Stadt

Die Karte auf der rechten Seite zeigt, wo genau die Infektionsherde derzeit in der Stadt Coburg sind. Es sind laut dem Büro des Oberbürgermeisters keine Hotspots, wie immer wieder irrtümlich in der Bevölkerung kolportiert wird, sondern das Infektionsgeschehen ist überall in der Stadt.

Stellungnahme des Coburger Oberbürgermeisters Dominik Sauerteig zur Corona-Lage

„Erneut ist Coburg bundesweit an der Spitze der Inzidenzwerte. Das ist ein schlimmes Zeichen. Ich fühle mich an die Zeit im Spätherbst erinnert, als sich die Stadt Coburg sehr lange gut gehalten hatte, dann aber doch hohe Infektionsraten hinnehmen musste, wie sie vorher schon in den umliegenden Landkreisen zu verzeichnen waren. Aber wir sollten die Lage nicht dramatisieren. Fakt ist: Bundesweit gehen die Inzidenzzahlen nach unten, während unsere leider steigen.

Stadt und Landkreis Coburg bei Impfstoff-Zuteilung benachteiligt

Ich führe dies nicht zuletzt darauf zurück, dass Stadt und Landkreis Coburg bei der Zuteilung der Impfdosen durch den Freistaat seit Jahresanfang benachteiligt waren. Coburg hatte seine Hausaufgaben sehr früh gemacht, das Impfzentrum in Witzmannsberg war schon im Dezember bereit für seine Aufgaben. Wir haben sogar eine große Außenstelle in Coburg, könnten also sehr viel Impfungen täglich vornehmen. Leider wurde unserem Impfzentrum deutlich weniger Impfstoff zugeteilt, als anderen in der näheren und weiteren Umgebung. Das habe ich gemeinsam mit Kollegen und Mitstreitern aus der Region gegenüber dem Freistaat deutlich bemängelt. Erst daraufhin haben wir diese Woche ein Zusatzkontingent von 3.200 Impfdosen Johnson & Johnson erhalten. Endlich, möchte ich betonen. Wenn wir genug Impfstoff für unsere personellen und technischen Kapazitäten erhalten hätten, hätten wir heute in Coburg sicher schon weit über 50 Prozent geimpfte Bürgerinnen und Bürgern. Und die Inzidenzwerte wären niedriger.

Weiter Zähne zusammenbeißen und zurückhalten

Die Ungeduld der Coburgerinnen und Coburger kann ich gut verstehen. Auch ich habe keine Lust mehr, immer weiter Durchhalteparolen zu verkünden. Und auch ich würde gern nach dem Büro Freunde treffen. Es bleibt uns aber nichts Anderes übrig, als dass wir nun noch ein klein wenig die Zähne zusammenbeißen und uns zurückhalten. Denn wir wollen ja alle, dass bald die Biergärten, die Cafés und die Läden wieder öffnen können. Das dürfen sie nur, wenn der Inzidenzwert deutlich runtergeht. Überall zeigt der Trend deutlich nach unten. Wenn wir uns alle gemeinsam disziplinieren, wird auch uns dieser Trend bald erfassen. Ich hoffe nun, dass das Impfzentrum weiter zusätzlichen Impfstoff erhält, so wie Hof oder Tirschenreuth, als deren Inzidenzwerte sehr hoch waren. Ich appelliere daher an die Bayerische Staatsregierung: Bitte schicken Sie uns mehr Impfdosen! Auch Coburg möchte alsbald öffnen können. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen Mitarbeitern im Impfzentrum ausdrücklich bedanken: Sie tun einen tollen Job! Er wird nur geschmälert dadurch, dass nicht genügend Impfstoff ankommt.

Derzeit keine weiteren Verschärfungen geplant

Eine Verschärfung der Corona-Regeln, wie von der Regierung von Oberfranken erst kürzlich gefordert, lehne ich vorerst ab, weil zielgerichtete Maßnahmen angesichts der fehlenden Nachvollziehbarkeit der Infektionswege nicht identifiziert werden können. Zudem tragen weitere Regeln nicht zu einer Akzeptanz in der Bevölkerung bei. Aber auf die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger sind wir dringend angewiesen. Trotz der hohen Werte ist die Situation übrigens eine ganz andere als zur Jahreswende. Oder gar vor einigen Wochen in Hof, Hildburghausen oder Tirschenreuth. Auch daher halte ich eine Dramatisierung der Situation für nicht angebracht. Glücklicherweise sind sehr viele Menschen über 70 Jahre und weite Teile der Risikogruppen geimpft.

Verantwortliches Handeln ist Gebot der Stunde

Dennoch nehme ich die Lage nicht auf die leichte Schulter, sondern sehr ernst. Wir müssen alle verantwortlich handeln, damit wir endlich wieder weitgehend normal leben können. Bitte, halten Sie sich an die Abstandsregeln, an die Maskenpflicht, wo immer sie angesagt ist, an das Kontaktverbot und an die Ausgangssperre. Bei der tückischen, hochinfektiösen britischen Variante des Virus kann schon ein Gespräch über den Gartenzaun oder in der Spit ohne Maske anstecken. Wir beobachten die Lage ununterbrochen. Der Krisenstab der Stadt tagt mehrmals täglich. Für hoffentlich mehr Akzeptanz der Regeln habe ich eine Kampagne im Radio und auf Social Media veranlasst. Sollten die Zahlen weiter hochgehen, wird diese Kampagne ausgeweitet. Und notfalls werden wir sogar die Regeln verschärfen müssen. Dies aber nur als letzte Möglichkeit. Wir werden es auch diesmal schaffen – gemeinsam!“

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Bundes-Notbremse tritt ab Samstag auch in Bayern in Kraft: Das müssen Sie jetzt wissen…!

Am Samstag (24. April) tritt die sogenannte Bundes-Notbremse ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 in Kraft. Dies bedeutet, dass bundesweit die gleichen Mindeststandards bezüglich der Corona-Maßnahmen gelten werden. Für Bayern wird sich allerdings nicht viel ändern. Viele dieser Neuregelungen hat der Freistaat mit seinem Leitmotiv „Vorsicht und Umsicht“ bereits vor der Bundes-Notbremse umgesetzt. Die mitunter schärferen Maßnahmen werden weiterhin in Bayern fortgesetzt, so das Staatsministerium am Freitag (23. April). Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Maßnahmen der Stadt Hof bis zum 1. Mai verlängert

Die seit dem 10. April gültige Allgemeinverfügung der Stadt Hof wird bis zum 1. Mai verlängert. Das betrifft unter anderem die Ausgangssperre, den Distanzunterricht und Gottesdienst. An den Corona-Maßnahmen ändert sich nichts. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Hotspot Kronach Spitzenreiter in Bayern

Der Landkreis Kronach ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand: 20. April, 0 Uhr) mit einer 7-Tage-Inzidenz von 359,6 der Corona-Spitzenreiter in Bayern. Der Landkreis belegt bayernweit den ersten Platz. Im bundesweiten Vergleich erreicht er im Hotspot-Ranking den vierten Platz. Weiterlesen
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Corona-Spitzenreiter in Deutschland: Hof über der 570er Inzidenz

Die kritische Pandemie-Lage in Stadt und Landkreis Hof bleibt weiterhin angespannt. Nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (09. April, 0 Uhr) erreicht die Saalestadt eine 7-Tage-Inzidenz von 571,7 und erreicht damit einen deutlichen Anstieg zum Vortag. Zum Vergleich: Der Inzidenzwert der Stadt Hof betrug am gestrigen Donnerstag 429,9. Wir berichteten.

Landkreis Hof überholt Greiz

Den zweiten Platz belegt bundesweit das Hofer Land mit 451,1 und überholt den Landkreis Greiz mit 346,0. Der Landkreis Kronach liegt im deutschlandweiten Vergleich auf dem vierten Platz mit einer 7-Tage-Inzidenz von 337,1.


Programmtipp: Mehr zur aktuellen Pandemie-Lage in der Stadt Hof erfahren Sie heute (09. April) um 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.


Weiterführende Informationen zur Pandemie-Lage in Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
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Deutschland: Diese oberfränkischen Regionen belegen die ersten drei Plätze im Hotspot-Ranking

Die Stadt Hof ist inzwischen vier Tage in Folge die am stärksten von der Pandemie betroffene Region in ganz Deutschland. Nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (08. April, 0 Uhr) beträgt die 7-Tage-Inzidenz von Hof 429,9 und belegt damit im bundesweiten Vergleich den ersten Platz. Hinter der Saalestadt folgen zwei weitere oberfränkische Landkreise.

Hofer Land steigt auf den dritten Platz

Auf dem zweiten Platz mit einem Inzidenzwert von 365,6 folgt der Landkreis Kronach. Den dritten Platz belegt das Hofer Land mit 337,5.

Weiterführende Informationen zum Pandemie-Geschehen in Oberfranken finden Sie hier:

Der Aktuell-Beitrag vom 07. April zu den Corona-Beschlüssen:
Pandemieplan Bayern: Keine Lockerungen, keine Modellregionen und eine Testpflicht an Schulen
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Der dritte Tag in Folge: Hof führt weiterhin im bundesweiten Hotspot-Ranking

Die Stadt Hof ist bereits drei Tage in Folge die von der Pandemie am stärksten betroffene Region im bundesweiten Vergleich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (07. April, 0 Uhr) beträgt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz der Saalestadt 456,1. Zum Vergleich: Am gestrigen Dienstag war diese bei 486,6. Wir berichteten ausführlich. Dahinter folgen der Landkreis Kronach auf dem dritten Platz mit 353,6 und das Hofer Land mit 329,1 auf dem vierten Platz.

54 neue Fälle am Mittwoch in Stadt und Landkreis Hof gemeldet

Am Mittwoch vermeldet Stadt und Landkreis Hof 54 neue Corona-Fälle. Davon waren 18 Personen bereits als Kontaktpersonen bekannt. Zwei Fälle stehen im Zusammenhang mit Ausbruchgeschehen in Firmen.

Die aktuellen Zahlen für Stadt und Landkreis Hof auf einem Blick:

  • Derzeit Infizierte: 977 (-11)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 8.124 (+54)
  • Genesene Personen: 6.935 (+43)
  • Todesfälle: 212 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 329,1
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 456,1

(Stand: 07. April 2021)

Der Aktuell-Beitrag vom 06. April zum Hotspot Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
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Lage bleibt angespannt: Hof hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz

Die Lage bleibt weiterhin angespannt: Die Stadt Hof ist unverändert der Corona-Spitzenreiter in Deutschland. Am Dienstag (06. April) erreicht die Saalestadt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand: 0 Uhr) die höchste 7-Tage-Inzidenz mit 486,6 und belegt damit bundesweit den ersten Platz. Hinter Hof folgt mit 377,6 der Landkreis Kronach und liegt deutschlandweit auf dem dritten Platz.

Insgesamt 34 neue Infektions-Fälle am Dienstag gemeldet

In Stadt und Landkreis Hof gibt es am Dienstag insgesamt 34 neue Infektions-Fälle. Davon stammen 16 aus dem Hofer Land und 18 der Stadt. 13 davon waren bereits als Kontaktperson bekannt. Zwei von ihnen stehen im Zusammenhang mit Ausbruchgeschehen in Firmen. Ein weiterer Todesfall kam hinzu. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 83 Jahre alten Mann aus dem Landkreis, der an dem Coronavirus starb. Somit steigt die Zahl der Todesfälle auf 212.

Die aktuellen Zahlen für Stadt und Landkreis Hof auf einem Blick:

  • Derzeit Infizierte: 988 (-4)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 8.070 (+34)
  • Genesene Personen: 6.892 (+55)
  • Todesfälle: 212 (+1)
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 317,5
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 486,6

(Stand: 06. April 2021)

Diese oberfränkischen Regionen sind im bayernweiten Vergleich stark von der Pandemie betroffen

Unter den Top-Sechs-Hotspots in Bayern sind insgesamt vier oberfränkische Regionen gelistet, die nach aktuellem Stand des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) am stärksten von der Pandemie betroffen sind. Diese sind nach Stadt Hof und Landkreis Kronach:

  • auf Platz 3: Landkreis Hof mit 317,5
  • auf Platz 6: Landkreis Kulmbach mit 259,9

Den vierten Platz belegt im bayernweiten Vergleich der Landkreis Cham mit 291,4, dahinter folgt der Landkreis Ostallgäu mit 262,8 auf Platz fünf.

Der Aktuell-Beitrag zum Hotspot Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
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Corona in Bayern: So sieht die aktuelle Testlage an Schulen und Kitas aus

Am Dienstag (16. März) verkündete unter anderem der bayerische Ministerpräsident, Markus Söder, die Ergebnisse der Beratungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie im Rahmen einer Pressekonferenz in München. Nach wie vor setzt Söder auf Vorsicht. Der Grund: Die Zahlen der Neuinfektionen steigen bayernweit. Aktuell beträgt die 7-Tage-Inzidenz für den Freistaat 81. Zum Vergleich: Dieser Wert betrug in der vergangenen Woche 71. Ein Drittel der Landkreise liegen inzwischen über einem Inzidenzwert von 100. Die Tendenz auch hier steigend. Um diesen betroffenen Landkreisen Unterricht zu ermöglichen, soll es an den Schulen offenbar eine Testpflicht geben. Wie zulässig eine Pflicht sei, werde derzeit rechtlich geprüft. Ebenso überprüft soll der Einsatz von sogenannten Gurgeltests werden, die bereits in Österreich zum Einsatz kommen, um auch die Jüngeren einer regelmäßigen Testung zu unterziehen. Weiterlesen
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Landkreis Lichtenfels: Neue Corona-Regelungen ab Dienstag

Nach der zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind bestimmte Regelungen an die festgelegte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) geknüpft. Dieser Wert überschritt im Landkreis Lichtenfels von 12. bis 14. März 2021 an drei aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100. Demnach gelten ab dem zweiten Tag nach Vorliegen der Voraussetzungen, also zum 16. März, ab 0 Uhr folgende Regelungen: Kontaktbeschränkung Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie zusätzlich einer weiteren Person. Zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst (§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der 12. BayIfSMV). Sport Hinsichtlich der Sportausübung ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 Abs. 1 erlaubt, die Ausübung von Mannschafts-sport ist untersagt (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der 12. BayIfSMV). Handels- und Dienstleistungsbetriebe Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe ist untersagt (§ 12 Abs. 1 Satz 1 der 12. BayIfSMV). Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inkl. Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte des Großhandels (§ 12 Abs. 1 Satz 2 der 12. BayIfSMV). Die Vorgaben an die Belange des Infektionsschutzes und den Hygienestandards müssen erfüllt sein (§ 12 Abs. 1 Satz 4 der 12. BayIfSMV). Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform untersagt (§ 20 Abs. 1 Satz 5 der 12. BayIfSMV). Hiervon ausgenommen sind Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfsdienstes (§ 20 Abs. 3 Satz 1 der 12. BayIfSMV). Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbil-dungsfördergesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbil-dungsfördergesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform untersagt (§ 20 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 Satz 5 der 12. BayIfSMV). Instrumental- und Gesangsunterricht Der Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform ist untersagt (§ 20 Abs. 4 Satz 2 der 12. BayIfSMV). Kulturstätten Kulturstätten (Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kultur-stätten sowie zoologische und botanische Gärten) sind geschlossen (§ 23 Abs. 2 Nr. 1 der 12. BayIfSMV). Nächtliche Ausgangssperre Von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt (nächtliche Ausgangssperre, § 26 der 12. BayIfSMV), es sei denn, dies ist begründet auf Grund:
  1. eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder andere medizinische unaufschiebbare Behandlungen,
  2. der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
  3. Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  4. der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  5. der Begleitung Sterbender,
  6. von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
  7. von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
Allgemeinverfügung zur Testpflicht für Beschäftige in Altenheime und Seniorenresidenzen sowie Pflege- und Behinderteneinrichtungen Des weiteren wurde eine Allgemeinverfügung zur Testpflicht für Beschäftige in Altenheime und Seniorenresidenzen sowie Pflege- und Behinderteneinrichtungen erlassen, die ebenfalls am 16. März 2021, 0:00 Uhr in Kraft tritt: Aufgrund der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen im Landkreis Lichtenfels besteht für die Beschäftigten in
  • vollstationären Einrichtungen der Pflege gemäß § 71 Abs. 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden,
  • Altenheimen und Seniorenresidenzen
ab 16. März 2021 an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, an denen die Beschäftigten zum Dienst eingeteilt sind, eine Testpflicht auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Änderungen der Regelungen treten erst dann in Kraft, wenn 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 fällt Sowohl die Änderung des Inzidenzbereichs als auch die Anordnung zur Testpflicht für Beschäftige in Altenheime und Seniorenresidenzen sowie Pflege- und Behinderteneinrichtungen, gelten solange, bis die 7-Tage-Inzidenz von 100 im Landkreis Lichtenfels an drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird. Beides wird amtlich bekannt gemacht.
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Landkreis Kronach: Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Aufgrund der nach wie vor hohen 7-Tage-Inzidenz von weit über 100 bleiben die Schulen und Kitas im Landkreis Kronach kommende Woche geschlossen. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage beträgt aktuell (Stand: 11. März, 0 Uhr) für den Landkreis, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts, 172,3. Weiterlesen
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