Tag Archiv: Abfall

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Steinwiesen / Langenau: Umweltsünder schmeißt Reifen in das Gelände

Ein bislang unbekannter Umweltsünder hinterließ in den vergangenen Tagen an der Ortsverbindungsstraße zwischen dem Geroldsgrüner Ortsteil Langenau (Landkreis Hof) und Steinwiesen (Landkreis Kronach) zwölf Altreifen sowie mehrere Mülltüten. Wird der Verantwortliche ermittelt, droht eine Anzeige nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz. Die Beamten der Polizeiinspektion Naila ermitteln und suchen Zeugen, die den Müllsünder beim Abladen beobachtet haben. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 09282 / 97 90 4‑0 entgegengenommen.

Bluttat bei Gosberg: Jogger findet mehrere tote Kadaver!

Nach einem Medienbericht nimmt jetzt die Polizeiinspektion Forchheim zu einem Vorfall Stellung, der sich bereits am späten Samstagnachmittag (19. Januar) im Bereich der Mülldeponie von Gosberg, einem Ortsteil von Pinzberg (Landkreis Forchheim) ereignete. Hier informierte ein Jogger die Beamten, dass er neben einem Waldweg mehrere Tierkadaver entdeckte. Dem Anschein nach, sollte es sich bei den Tieren um Hunde handeln.

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© News5 / Merzbach

Bamberg: Ladung eines Müllfahrzeuges fängt Feuer

So stellt man sich einen Mittwochmorgen bei der Arbeit gewiss nicht vor: Auf ihrer Strecke von Geisfeld nach Bamberg bemerkte das Duo eines Müllfahrzeuges, dass schwarzer Rauch aus der Ladefläche ihres Fahrzeuges drang. Geistesgegenwärtig reagierte der Fahrer auf Höhe des Ortseingangs von Bamberg und entlud den Lkw.

Trucker kippt Ladung auf Radweg ab

Wie News5 berichtet, fuhr der Fahrer am heutigen Morgen (9. Mai) seinen Lkw in Richtung des dortigen Fahrradweges und kippte den geladenen Müll, der aus Dutzenden Dosen bestand, dort aus. Ein Teil der Dosen explodierte und flog der Müllwagen-Besatzung sprichwörtlich um die Ohren. Der Beifahrer wurde hierbei leicht verletzt, als ihn eine der Dosen traf.

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Dosen mit gefährlichem Inhalt unsachgemäß entsorgt

Nach ersten Brand-Ermittlungen entstand das Feuer wohl durch unsachgemäß entsorgte Dosen. Deren Inhalt aus hochbrennbaren Stoffen entzündete sich vermutlich beim Pressvorgang des Mülls und löste damit eine Kettenreaktion aus. Am Lastwagen entstand aufgrund der schnellen Reaktion des Fahrers lediglich ein geringer Sachschaden. Die Geisfelder Straße im Bereich des Bamberger Ortseinganges war für rund eine Stunde am Morgen komplett gesperrt.

 

  • Ein offizieller Polizeibericht dazu steht noch aus!
© Pixabay / CC0 Public Domain / Privat (Collage)

Hof: Stadt warnt vor illegaler Sammlung durch „ungarische Familie“

Wie die Stadt Hof am Montag (7. Mai) informierte, finden Bürgerinnen und Bürger derzeit Wurfzettel in ihren Briefkästen, in denen eine "ungarische Familie" am morgigen Dienstag (8. Mai) eine Sammlung von Altgegenständen ankündigt, die im Haushalt nicht mehr benötigt werden. Die Stadtverwaltung weißt als untere Abfallbehörde darauf hin, dass diese Sammlung illegal ist. Sie appelliert dringend an die Bürger, sich nicht daran zu beteiligen.

Stadt Hof warnt vor der Sammlung

Zudem wurde die aktuelle Sammlung nicht den Behörden angezeigt. Weder ist eine ordnungsgemäße Verwertung des Sammelgutes nachgewiesen, noch ist den Angaben auf dem Wurfzettel nach, ein Verantwortlicher oder eine Kontaktadresse zu entnehmen. Außerdem sind Gegenstände aufgelistet, die aufgrund ihrer Zusammensetzung als gefährlicher Abfall eingestuft sind. (siehe rechts)

Sammlung durch eine in Süddeutschland agierende Gruppierung

Laut der Stadt Hof handelt es sich bei den Sammlern nicht um eine ungarische Familie, die in Not geraten wäre, sondern um eine im süddeutschen Raum flächendeckend agierende Organisation. Bei dieser stehe eindeutig der Gewinn im Vordergrund, so der Hinweis aus dem Rathaus.

Sammler fotografieren Wohnhäuser

Bei Durchführung einer Sammlung beobachteten aufmerksame Nachbarn auch, dass die Sammler einzelne Wohnhäuser fotografierten. Hier ist laut der Verwaltung zusätzlich zur Vorsicht zu raten.

Informationen der Stadt Hof zu Abfällen aus privaten Haushalten

Abfälle aus privaten Haushalten, also alles, was der Besitzer nicht mehr braucht und loswerden will, müssen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz grundsätzlich dem zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, also der Stadt Hof - beziehungsweise dem Abfallzweckverband - überlassen werden. Ausnahmen gelten für nicht gemischte, nicht gefährliche Abfälle wie Altkleider oder Eisenschrott, wenn sie durch eine gemeinnützige oder gewerbliche Sammlung einer ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung zugeführt werden. Solche Sammlungen müssen aber vorher der Stadt Hof angezeigt und die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung nachgewiesen werden. Nähere Informationen erteilen die Sachbearbeiter für Abfallrecht der Stadt Hof unter der Telefonnummer 09281 / 81 51 503.

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Studie: Bamberg ist die Hausmüll-Hochburg in Oberfranken

Das Müll bei Weitem nicht ein Problem von Dritte-Welt-Ländern ist, zeigt eine aktuelle Studie Preis- und Produktvergleichsportal billiger.de. Auch Deutschland besitzt ein weit verbreitetes Müllproblem. Dieses macht die Abhandlung im Müllvergleich unter 200 Städten deutlich. Mit an der Spitze der Müllhochburgen in Deutschland ist Bamberg!

Jeder Deutsche produziert 455 Kilo Müll im Jahr

Fakt ist: Die Deutschen gehören zu den Weltmeistern im Müllproduzieren. Jede Sekunde werden zwischen Flensburg und Garmisch allein 89 Einweg-Kaffee- beziehungsweise Softdrink-Becher weggeworfen. Jahr für Jahr wandern in Deutschland drei Milliarden Kaffeekapseln in die Mülltonnen. Dazu kommen Milliarden an Plastiktüten und sonstiger Unrat. Die Masse macht es dann: Jeder Deutsche produziert jährlich bis zu einer halben Tonne Müll, genaue gesagt nämlich im Schnitt 455 Kilogramm. Davon sind rund 188 Kilo Haus- und Sperrmüll. Der andere Teil sind wiederverwertbare Wertstoffe wie zum Beispiel Glas, Papier, Verpackungen und Bioabfall.

Die Hochburgen im Haus- und Sperrmüll: Bamberg (Platz 5) und Coburg (Platz 25) mit dabei

Die Studie kommt zu folgenden Erkenntnissen: Deutschlands schlimmste Hausmüllhochburg ist Bremerhaven. Dort wurden im Jahr 2015 fast 39.600 Tonnen Hausmüll im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Abfallentsorgung eingesammelt. Dies sind 347 Kilo Restmüll pro Einwohner. Dieses Ergebnis liegt 76 Prozent über dem Studiendurchschnitt der anderen 199 untersuchten Kommunen von 197 Kilo.

Bereits auf dem fünften Platz der Müllhochburgen liegt Bamberg. Die Domstadt kommt auf 318 Kilo Restmüll pro Einwohner. Dies sind 61 Prozent über dem Mittelwelt. Auch Coburg rangiert noch unter der Bezeichnung Müllhochberg. In der Vestestadt kommt jeder Einwohner im Durchschnitt auf 259 Kilo Restplatz. Die bedeutet Platz 25 im Ranking.

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Müllvermeider beim Restmüll: Hof fällt positiv auf

Die Studie zeigt auch, welche Städte sehr wenig Restmüll pro Kopf erzielen. Nach Erkenntnis der Studienmacher ist der Landkreis Konstanz mit nur 86 kg Haus- beziehungsweise Restmüll pro Kopf und Jahr die „Müllvermeider“-Hauptstadt Deutschlands. Damit liegt die Bodensee-Region 56 Prozent unter dem Städtevergleichs-Schnitt. Statistisch gesehen produziert hier jeder Einwohner nur 230 Gramm Hausmüll pro Tag. Im Vergleich: In Bremerhaven ist es mit einem Kilogramm pro Tag deutlich mehr!

Auch sehr gut vertreten bei den Müllvermeidern ist die Stadt Hof. Hier fallen "nur" 121 Kilogramm pro Einwohner an. Die Saalestadt liegt damit 39 Prozent unter dem deutschlandweiten Mittelwert und auf dem insgesamt 186. Platz der 200 untersuchten Städte.

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Gesamtmüll-Ranking: Bamberg und Hof in den Top 10

Nimmt man alle Haushaltsmüllarten zusammen, die durch die öffentlich-rechtliche Müllentsorgung abgefahren werden, steigen die Werte teilweise beträchtlich an. Dieses Ranking beinhaltet neben dem Haus- und Sperrmüll noch die organischen Abfälle und den Wertstoff-Müll. Mit sagenhaften 906 Kilo je Einwohner führt der Landkreis Trier-Saarburg das Ranking in der Gesamtmüll-Auswertung an. Die Stadt Hof liegt hier mit 650 Kilo auf dem 6. Platz, die Stadt Bamberg mit 614 Kilo gleich dahinter.

Aussagen zur Studie: Arme produzieren mehr Müll, aber...

Die erstellte Studie belegt, dass Arme mehr Müll produzieren. So gibt es laut den Erstellern einen statistischen Zusammenhang zwischen den Müllbergen je Bürger und der Armutsquote. Das Ausnahmen die Regel bestätigen, zeigt der Blick auf Bamberg. Hier beträgt die Armutsquote nur sieben Prozent. Im Produzieren von Hausmüll liegt die Stadt allerdings an der Spitze. Auch Coburg ist eine Ausnahme: Viel Hausmüll ist nämlich nicht unbedingt ein Problem von anonymen Großstädten. Dies zeigt die Vestestadt. Im Städte-Vergleich hat Coburg mit die wenigsten Einwohner, ist aber mit 259 Kilo Restmüll pro Kopf im Müllberg-Ranking weit mit vorn, wie die Zahlen zeigen.

Weiterführende Informationen: So lässt sich Müll vermeiden!

Drei Milliarden Einweg-Kaffeebecher werden in Deutschland pro Jahr verkauft. Dies wird immer mehr zu einem Problem, denn in den meisten Fällen landen diese Becher im Anschluss im Müll. 40.000 Tonnen Kaffeebecher-Müll kommen somit jährlich zusammen. In den meisten Fällen bestehen die Becher aus Verbundstoffen, hergestellt aus einem eher minderwertigen Kunststoff sowie Papier. Ein sinnvolles Recycling ist hierbei so gut wie unmöglich.

Der Landkreis Kulmbach versucht jetzt, einen umweltfreundlicheren Weg in dieser Causa zu gehen, nämlich mit dem „Kulmbecher“! Christoph Röder blickt hinter diese röstfrische Idee, entwickelt von vier Schülern des MGF-Gymnasiums in Kulmbach sowie ihrem Lehrer.

Kampf gegen Becher-Müll: Schüler erfinden den "Kulmbecher"
(Aktuell-Beitrag vom 1.8.17)
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Sauerei in Selb: Unbekannte entsorgen Müll an der Bahnlinie

Jede Menge Müll entsorgten Unbekannte jüngst an der Bahnlinie im Stadtgebiet von Selb (Landkreis Wunsiedel). Hierbei wurden zwischen dem Bahnkilometer 3,1 und 3,2 - im Bereich der Luitpoldstraße - mehrere Dachfenster, Plastikunrat, Holzlatten und zahlreicher weiterer Abfall über einen Zaun geworfen.

Abfall weit verstreut

Dieser Müll kam in der Folge breit verstreut am Bahndamm zum Liegen. Eine mögliche Schadenshöhe wird noch ermittelt.

Zeugen werden gesucht

Die Selber Bundespolizei hat die Ermittlungen zu diesem Umweltdelikt aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 09287 / 9651-0.

© Bundespolizei
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Kulmbach: Maifeier von 200 Jugendlichen eskalierte

Eine Maifeier artete am gestrigen späten Montagnachmittag (1. Mai) im Kulmbacher Ortsteil Oberauhof aus. Im Laufe des Nachmittags versammelten sich dort rund 200 Jugendliche. Bei dem Treffen, bei dem unter anderem sehr viel Alkohol floss, kam es in der Folge zu Streitigkeiten.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Naila: Berliner entsorgt Säcke voller Hausmüll im Frankenwald

Wer seinen Hausmüll im Frankenwald aus dem Auto wirft, der muss mit einer Anzeige rechnen. Dieses „Schicksal“ ereilte jetzt einen Mann aus der Bundeshauptstadt Berlin, der seinen Abfall unweit von Naila (Landkreis Hof) in der freien Natur entsorgte!

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Bamberg: Stadt warnt vor illegaler Straßensammlung

Wie die Stadt Bamberg in einer Presseveröffentlichung mitteilt, sind derzeit in Briefkästen im Stadtgebiet wieder Wurfzettel einer „ungarischen Familie“ mit der Ankündigung einer „Sammlung“ am 5. August zu finden. Auf den Wurfzetteln wird kurzfristig angekündigt, dass im Rahmen einer Straßensammlung „alles was sie nicht brauchen“ abgeholt wird (Bild: siehe unten)

Keine Sammlung angemeldet

Die Stadtverwaltung weist ihre Bürgerinnen und Bürger darauf hin, dass solche privaten Abfallsammlungen drei Monate vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde angezeigt werden müssen. In diesem Fall liegt eine solche Anzeige nicht vor. Daher handelt es sich um eine illegale Sammlung, die als Ordnungswidrigkeit geahndet wird.

Ähnlicher Vorfall im Herbst 2015

Einen ähnlichen Fall gab es im vergangenen Herbst in der Domstadt. Die Behörde geht davon aus, dass diese Sammlungen ausschließlich das Ziel verfolgen, an gewinnbringend veräußerbare Gegenstände heranzukommen. Alle anderen Gegenstände werden am Straßenrand zurückgelassen oder in der freien Natur entsorgt. Die Stadt Bamberg rät dringend davon ab, solche Sammlungen zu unterstützen.

Stadt hilft bei Entsorgungen

Bei Fragen zur Verwertung und Entsorgung hilft die Abfallberatung der Stadt Bamberg unter der Telefonnummer 0951 / 87-1729.

Bindlach: Brände in Müllverladestation

Feuer in Müllgrube

Zu zwei Einsätzen mussten die Feuerwehren am Montag (26.03.) in die Müllverladestation in der Weiherstraße in Bindlach ausrücken. Zunächst war am Mittag an der Innenfassade und im Bereich einer mit Müll gefüllten Grube Feuer entstanden, das von den alarmieren Wehren aus Bindlach und der Ständigen Wache Bayreuth rasch gelöscht werden konnte. Mittels Wärmebildkamera wurde anschließend der gesamte Bereich sorgfältig auf weitere Glutnester untersucht und die Brandstelle dem Betreiber übergeben.

Schwelbrand am Abend

Kurz nach 18 Uhr schließlich gab es erneut Alarm. Im hoch gelegenen Maschinenraum gab es einen Schwelbrand, in dessen Verlauf es zu einer starken Verqualmung kam. Mittels Drehleiter aus Bayreuth konnte auch dieser Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.  Schwieriger hingegen gestaltete sich das Entfernen der Blechverkleidung und Isolierung rund um das Führerhaus, das zur Vermeidung weiterer Schwelbrände zwingend erforderlich wurde. Diese schweißtreibende und schmutzintensive Arbeit war nur unter schwerem Atemschutz möglich.  Nachdem die Atemschutzreserven aufgebraucht waren, wurden vorsorglich die Feuerwehren Benk und Ramsenthal nachalarmiert. Auch der Rüstwagen von Weidenberg war mit Spezialgerät Einsatz.

80 Einsatzkräfte im Einsatz

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bindlach, der Ständigen Wache Bayreuth, Benk, Ramsenthal und St. Georgen im Einsatz. Wegen der eisigen Kälte, die zu einer weiteren Belastung vor allem der Atemschutzgeräteträger führte, wurde das BRK alarmiert und versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Der Einsatz dauerte bis weit in die Nacht, eine Brandwache wurde eingerichtet. Die Feuerwehr Bindlach konnte ihren Einsatz erst am Dienstag früh um 7.30 Uhr beenden. Die Einsatzleitung hatte befürchtet, dass sich durch in der Blechverkleidung schmorende Kabel und Dämmmaterialien weitere Schwelbrände entwickeln könnten.