Tag Archiv: Absage

© Jochen Bake

Hof: Alternative für Volksfest nimmt Formen an

Das Hofer Volksfest findet im Jahr 2021 nicht statt. Dennoch sollen die Hoferinnen und Hofer – wenn es die Pandemie erlaubt –  nicht auf jegliches Vergnügen verzichten müssen. Zu diesem Ergebnis sind die Stadt Hof als Veranstalter und die Vertreter der beteiligen Festwirte und Schausteller übereinstimmend gekommen. Auch der Marktbeirat, der sich am 7. April 2021 zu einer Sitzung getroffen hatte, war einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass das Hofer Volksfest nicht in der traditionellen Form stattfinden kann. Er beauftragte die Stadtverwaltung, stimmige Ersatzkonzepte zu planen und auf Umsetzbarkeit unter den jeweils geltenden Coronaregeln zu prüfen. Die Hoferinnen und Hofer werden möglicherweise dennoch auf ihre Kosten kommen. Derzeit arbeitet die Marktverwaltung an alternativen Konzepten.

„Natürlich ist es traurig, dass wir schon zum zweiten Mal auf das Volksfest in altbewährter Form verzichten müssen“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Döhla. „Doch ich freue mich über die einvernehmliche Lösung, die wir als Stadt Hof gemeinsam mit den Festwirten und Schaustellern gefunden haben. Wir werden den Hoferinnen und Hofern auf jeden Fall etwas zu bieten haben.“

Kein Volksfest, aber Schausteller sind willkommen

Es soll ein temporärer Vergnügungspark am Volksfestplatz entstehen mit einem Hygienekonzept, dass sich am Nürnberger „Nürbärland“ orientiert. In erster Linie sollen dort auch die Schausteller zugelassen werden, die zu einem „normalen“ Hofer Volksfest gekommen wären. Denkbar ist aber auch eine Neuauflage des „Hofer Sommervergnügens“, bei dem die Schausteller wie im vergangenen Jahre an verschiedenen im Stadtgebiete verteilten Stationen präsent wären. Welches Konzept umgesetzt wird hängt von gesetzlichen Bedingungen ab, die im Sommer gelten.

© SAMBACO

Coburg: Internationales Samba-Festival 2021 abgesagt

Das Internationale Samba-Festival Coburg wird auch 2021 auf Grund der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Der Veranstalter Sambaco hat das Festival im Juli abgesagt, plant allerdings je nach Entwicklung der Pandemie kleine Live-Veranstaltungen in der Stadt. Ein Internationales Samba-Festival, wie wir es 2019 in Coburg zuletzt feiern durften, ist auch in diesem Jahr leider nicht vorstellbar, begründet Sambaco Geschäftsführer Rolf Beyersdorf die Absage:

„Künstler aus aller Welt nach Coburg zu holen ist ebenso wenig möglich, wie zehntausende tanzende und feiernde Menschen in der Stadt.“

Samba-City Coburg wird nicht verstummen

Rolf Beyersdorf macht allerdings Hoffnung: „Es wird am zweiten Juli-Wochenende ein Lebenszeichen aus der Samba-City Coburg geben.“

Geplant sind kleine Shows und Live-Konzerte, die online übertragen werden. Zudem soll es auch Samba-Workshops mit der Möglichkeit der virtuellen Teilnahme geben. Auch für die Stadt Coburg ist es wichtig, dass die Samba-City nicht verstummt, so Horst Graf, Betriebsleiter Coburg Marketing.

Coburgs 2. Bürgermeister Hans-Herbert Hartan fügt hinzu: „Wir wollen im Juli ein Zeichen aus Coburg senden und begrüßen und unterstützen die Pläne des Veranstalters Sambaco.“

Corona stoppt Samba-Festival im zweiten Jahr

Das Internationale Samba-Festival ist seit dem Jahr seiner Gründung 1992 nicht mehr aus dem Coburger Veranstaltungskalender weg zu denken. Bis zum Jahr 2019 kamen jährlich rund 200.000 Besucher, immer am zweiten Wochenende im Juli nach Coburg, um zu tanzen, feiern und die brasilianische Lebensfreude zu genießen. Bereits im vergangenen Jahr musste das Festival auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

© Kulmbacher Brauerei AG

Wegen Corona-Pandemie: Kulmbacher Bierwoche 2021 fällt aus!

Aufgrund des Infektionsgeschehens und der kaum absehbaren Entwicklung der Pandemie, entschied sich die Kulmbacher Brauerei AG gemeinsam mit der Stadt die tradtionelle Kulmbacher Bierwoche in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Ein kleiner Trost trotz erneuter Absage bleibt trotzdem: Es soll weiterhin gebraut werden, das Festbier. Weiterlesen

© Erzbistum Bamberg

Hof: Neujahrsempfang von Erzbischof Schick wird abgesagt

Der für 16. Januar 2021 in der Freiheitshalle Hof geplante Neujahrsempfang von Erzbischof Ludwig Schick kann wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden und wird deshalb abgesagt. Dies teilte das Erzbistum Bamberg am heutigen Freitag (30. Oktober) mit.

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© Stadt Hof / Symbolbild / Archiv

Hof: Weihnachtsmarkt 2020 ist abgesagt!

Die Stadt Hof hat sich mit dem Weihnachtsmarktbetreiber Martin Fuhrmann darauf geeinigt, aufgrund der Corona-Pandemie den Hofer Weihnachtsmarkt 2020 abzusagen. Dies erklärte die Stadt am heutigen Freitag (30. Oktober) in einer Pressemitteilung. 

„Wir haben uns gründlich beraten und sind zu einer Entscheidung gekommen, die von den Beteiligten gut mitgetragen wird“, erklärt Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Sie, der Marktbeirat und die Verantwortlichen der Stadt Hof haben in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach mit dem Betreiber des Weihnachtsmarktes, Martin Fuhrmann, gesprochen. Die Suche nach Lösungen kam abschließend zu dem Ergebnis, dass der Weihnachtsmarkt aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen nicht durchgeführt werden kann. So hätten etwa die Regelungen zur Kontaktvermeidung und die maximale Personenanzahl im öffentlichen Raum nicht mehr garantiert werden können.

„Schweren Herzens mussten wir diesen Weg gehen, diese Entscheidung fiel uns allen nicht leicht. Es tut uns für die Besucher und auch die Markthändler sehr leid“, bittet Martin Fuhrmann um Verständnis, „es blieb uns hier keine andere Wahl mehr.“

Sowohl Glühweinausschank als auch Imbissbuden wären nicht möglich gewesen, genauso hätte der Markt auf das Rahmenprogramm, wie es in den letzten Jahren immer stattgefunden hatte, verzichten müssen.

Kein verkaufsoffener Sonntag

Auch der verkaufsoffene Sonntag, der für den  29. November 2020 geplant war, muss entfallen. Die rechtliche Grundlage dafür ist der Weihnachtsmarkt, ohne diesen dürfen auch die Geschäfte nicht öffnen.

TVO-Kurznachrichten vom 30. Oktober 2020

Großer Kornberg im Landkreis Hof: Kein Liftbetrieb im Winter

Der Skilift am Großen Kornberg wird in diesem Winter nicht laufen. Das hat der Landkreis Hof gemeinsam mit dem Zweckverband Naherholungs- und Tourismusgebiet Großer Kornberg entschieden. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die momentanen Baumaßnahmen am Kornberg gepaart mit der aktuellen Corona-Situation, die langfristiges Planen erschweren. Weiterlesen
© Stadt Hof

Hof: Verkaufsoffener Filmtage-Sonntag abgesagt

Werbegemeinschaft und Stadtmarketing verzichten darauf, den gemeinsam organisierten verkaufsoffenen Filmtage-Sonntag (25. Oktober) durchzuführen. Dies haben die Stadt Hof sowie die Vorsitzenden des Hofer Einzelhandelsverbands, der Werbegemeinschaft Hof e.V. und des Stadtmarketing Hof e.V. in einer Sondersitzung am heutigen Freitag (23. Oktober) einstimmig beschlossen.

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© Stadt Coburg / Archiv

Corona-Pandemie als Grund: Coburger Weihnachtsmarkt 2020 abgesagt!

Nach Kronach und Kulmbach (Wir berichteten!) ist es nun auch in der Stadt Coburg beschlossene Sache: Der Weihnachtsmarkt 2020 ist abgesagt. Aufgrund den steigenden Infektionszahlen sei ein Alternativkonzept nicht realisierbar gewesen, so die Stadt Coburg auf ihrer Internetseite.

Verwaltungssenat entscheidet sich einstimmig gegen Weihnachtsmarkt 2020

Am Montag (19. Oktober) beschloss der Verwaltungssenat einstimmig, dass der Weihnachtsmarkt zum gesundheitlichen Schutz der Besucherinnen und Besucher abgesagt werden muss. Seit Wochen arbeiteten die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und das Marketing an verschiedenen Vorschlägen, um auch in diesem Jahr die Weihnachtsstimmung in die Coburger Innenstadt zu bringen. Ein Alternativkonzept war nicht zu realisieren. Zumal es sein könnte, dass selbst ein Konzept bei einer starken Infektionssituation kurzfristig abgesagt werden müsste.

Stadt Coburg appelliert an die Bürger

Die Stadt Coburg appelliert an die Vernunft der Bürger, in den kommenden Wochen die bestehenden Sicherheits- und Hygienevorschriften zu beachten. Nur mit ausreichendem Abstand, der Einhaltung der Hygieneregeln, dem verantwortungsvollen Einsatz des Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßigem Lüften wird es gelingen, gemeinsam die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Aktuelle Coronazahlen in Stadt und Landkreis Coburg

  • Derzeit Infizierte: 29 (+5)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 623 (+5)
  • Genesene Personen: 560 (=)
  • Todesfälle: 34 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 17,04
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 12,68

(Stand 19. Oktober 2020)

 

 

Statement von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig
Weihnachtsmarkt in Coburg abgesagt: Gefahr eines lokalen Lockdowns soll vermieden werden!
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Theater Hof: Schaustelle bleibt weiterhin geschlossen!

Die Schaustelle des Hofer Theaters bleibt weiterhin geschlossen. Das Gebäude sei nicht betriebssicher, so die untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Hof. Die für den kommenden Samstag geplante Premiere des Stücks „Mutter Courage und ihre Kinder“ wurde abgesagt. Oberbürgermeisterin Eva Döhla bezeichnete diese Entwicklung als „einen weiteren Rückschlag in einem insgesamt nicht zufriedenstellenden Verlauf“. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Lichterprozession in Pottenstein für 2021 abgesagt!

Die Corona-Krise reißt weitere Lücken in den oberfränkischen Veranstaltungskalender. Nach der Absage von ersten Weihnachtsmärkten (Wir berichteten!) trifft es nun auch die traditionellen Lichterprozessionen in der Fränkischen Schweiz. So zog man jetzt in Pottenstein (BT) die Reißleine!

Kein traditionelles Abbrennen der Bergfeuer am 06. Januar 2021

Die Stadt Pottenstein und die katholische Pfarrei St. Bartholomäus Pottenstein entschieden nach einer intensiven Abwägung, auf das traditionelle Lichterfest zu Beginn des Jahres zu verzichten. Als Grund für die Absage der Ewigen Anbetung und des Abbrennens der Bergfeuer am 06. Januar 2021 wurde die aktuelle Corona-Situation angegeben. Bei dem zu erwartenden Besucheraufkommen könnten die Vorgaben und Regeln zur Eindämmung der COVID19-Pandemie nicht eingehalten werden, hieß es aus dem Pottensteiner Rathaus. Der Jahrhunderte alte Brauch soll aber 2022 wieder fortgesetzt werden. Die Ewige Anbetung 2021 - also das Gebet vor dem Allerheiligsten - wird durch die Pfarrei Pottenstein an einem alternativen Termin gepflegt.

Absage in Nankendorf / Entscheidungen in anderen Gemeinden stehen aus

Abgesagt wurde - ebenfalls mit dem Verweis auf die Corona-Pandemie - das Lichterfest in Nankendorf (BT). In Oberailsfeld (Ahorntal), Obertrubach (FO) und Gößweinstein (FO) stehen dagegen die Entscheidungen noch aus, ob die Lichterprozessionen wie geplant durchgeführt werden können.

Bilder der Lichterprozession 2020 in Pottenstein
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Wegen Corona: Keine Weihnachtsmärkte in Kulmbach & Kronach

Wegen der Corona-Pandemie, den geltenden Schutzmaßnahmen und Einschränkungen hagelt es jetzt erste Absagen in Sachen Weihnachtsmärkte. So wird der Weihnachtszauber in Kulmbach und Kronach in diesem Jahr ausfallen. Kulmbach: Alle Weihnachts-Highlights abgesagt Der Betriebsausschuss des Tourismus & Veranstaltungsservices hat beschlossen, den Kulmbacher Adventsmarkt am Marktplatz ausfallen zu lassen. Die Auflagen für Weihnachtsmärkte (Einbahnwege, Abstandsflächen, Steuerung des Besucherstroms, etc.) machen ein sorgloses und wirtschaftlich rentables Markttreiben nicht möglich. Dazu entfallen auch:
  • Kunsthandwerkermarkt im Burggut Waaggasse & Markt der Geschwister-Gummi-Stiftung an der Alten Villa am Schießgraben
  • Weihnachtskonzert von Dirigentin Ljubka Biagoni zu Guttenberg
  • Winterdorf der Familie Grauberger
  • Heilig Abend-Frühschoppen am 24.12.2020
Kronach: Weihnachtsmarkt entfällt Am Freitag (02. Oktober) hat der Verein „kronach.er.leben“, der für die Ausrichtung des Weihnachtsmarkts verantwortlich ist, den Weihnachtszauber 2020 abgesagt. Schuld daran ist auch hier die Corona-Pandemie. „Unsere Besucherinnen und Besucher sollen in entspannter Atmosphäre die vielfältigen Angebote nutzen können, ohne dabei ständig im Hinterkopf an Ansteckungsrisiken, Coronaregeln oder Desinfektionsmaßnahmen denken zu müssen“, heißt es. Normalerweise findet der Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz rund um den Rosenturm und im Stadtgraben an allen vier Wochenenden im Advent statt.
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Hof: Kein Ersatztermin für abgesagtes Konzert von Xavier Naidoo!

Nach der bereits bekannten Corona-bedingten Absage des Open-Air-Konzertes von Xavier Naidoo auf dem Hofer Volksfestplatz am Freitag (14. August) wird es auch keinen Ersatztermin geben. Die Stadt Hof begründet den Verzicht auf einen Nachholtermin mit den Ansichten und Aussagen des Künstlers.

Kein Ausweichtermin für Naidoo-Konzert

Bereits im Vorfeld hatte sich die Stadt Hof entschlossen, dass es für das Konzert von  Xavier Naidoo keinen Ausweichtermin geben wird. Als Begründung hieß es aus dem Hofer Rathaus:

 

Die Aussagen des Künstlers auch außerhalb seines künstlerischen Engagements sind umstritten und haben aus meiner Sicht an Deutlichkeit gewonnen. ...wir distanzieren und kategorisch von jedem, der Ressentiments befeuert, antisemitisches oder homophobes Gedankengut verbreitet oder Verschwörungstheoretikern nahesteht und sich von Extremisten vereinnahmen lässt. Denn Hass ist keine Meinung."

(Oberbürgermeisterin Eva Döhla)

 

 

 

Informationen zur Rückgabe der Tickets

Gekaufte Karten können laut der Pressemeldung der Stadt Hof bei den jeweiligen Verkaufsstellen oder Online-Ticketportalen, bei denen die Tickets erworben wurden, zurückgegeben werden. Für Karten, die vor dem 8. März 2020 gekauft wurden, gilt die gesetzliche Gutscheinregelung nach dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht. Demnach ist der Veranstalter (in dem Fall der Veranstaltungsservice Bamberg) berechtigt, dem Inhaber einer Karte einen Gutschein zu überreichen anstelle den Kaufpreis zu erstatten. Der Gutschein ist bis 31. Dezember 2021 gültig. Falls der Gutschein nicht bis Ende 2021 eingelöst wird, kann der Käufer auch die Barauszahlung des Gutscheinwerts verlangen. Berechtigten Ansprüchen (sogenannte Härtefälle) auf die sofortige Rückzahlung kann der Ticketkäufer direkt beim Veranstaltungsservice Bamberg anmelden, aber nur unter der Voraussetzung, wenn das Ticket gegen einen Veranstaltungsgutschein umgetauscht wurde.

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (13. August 2020)

Fußball im Amateurbereich: Saison 2020/2021 in Bayern abgesagt!

Im bayerischen Amateurfußball wird es aufgrund der Corona-Pandemie keine Spielzeit 2020/2021 im Erwachsenenbereich geben. Der Männerbereich ist hiervon ebenso betroffen, wie auch der Frauenfußball. Dies entschied jetzt der Bayerische Fußball-Verband (BFV). Gründe sind Zeitprobleme und fehlende Spieltermine.

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Corona-Krise: Bamberg zaubert und Blues & Jazzfestival abgesagt

Europas größtes eintrittsfreies Open-Air Blues- & Jazzfestival wird, genauso wie das Internationale Straßen- und Varietèfestival „Bamberg Zaubert“, abgesagt. Mit insgesamt rund 400.000 Besuchern, gehören die erfolgreichen Festivals zu den größten Kulturveranstaltungen im Freistaat Bayern. Weiterlesen
© Luisenburg-Festspiele Wunsiedel

Corona-Krise: Luisenburg Festspiele 2020 finden nicht statt!

Die Luisenburg Festspiele 2020 finden nicht statt. Dies beschloss die Stadt Wunsiedel am Donnerstag (23. April) in einer Stadtratssitzung. Die Aufführungen der diesjährigen Festspiele werden auf das kommende Jahr 2021 verschoben. Die Verschiebung war aus der Sicht der Stadt notwendig, um eine Gefährdung von Menschenleben auszuschließen.

Vereinbarung von Schutz und Leben nicht möglich gewesen

Die Entscheidung für eine Verschiebung der Festspiele sei unter dem Druck der aktuellen Verhältnisse gefallen, so der Erste Bürgermeister der Festspielstadt Karl-Willi Beck:

Wir haben lange alle Optionen geprüft und abgewogen, immer in der Hoffnung, Theater, wie wir es alle lieben, ist doch noch möglich (...) aber am Ende war der Schutz von Leben mit Theater nicht zu vereinbaren."

Absage der Festspiele ein schwerer Schlag für Mitarbeiter

Die Verschiebung der Spielzeit wurde bereits organisiert und es gäbe einen vorläufigen Spielplan 2021. In der Frage der Verträge und Vereinbarungen mit den Partnern und Beteiligten sei man auch einen Schritt weiter. Dennoch ist die Absage ein schwerer Schlag für alle Mitarbeiter. Nun gilt es sozialverträgliche Regelungen für alle Mitarbeiter zu finden, den Künstlern zu helfen und die Abwicklung der Spielzeit voranzutreiben.

Für diejenigen, die bereits Karten für die Festspielzeit gekauft haben, wird das Theater auf ihrer Seite eine Lösung ankündigen.

Corona-Krise: Luisenburg sagt ab
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