Tag Archiv: Aktion

Thuisbrunn (Lkr. Forchheim): Jahresabschlussübung der Nachwuchs-Rettungskräfte

Am vergangenen Samstag (23. November) hielten die Jugendgruppen verschiedener oberfränkischer Hilfsorganisationen eine Jahresabschlussübung ab. Gegen 15.00 wurde es ernst für die Jugendfeuerwehren aus Thuisbrunn, Walkersbrunn, Ebermannstadt und Egloffstein, dazu für den Nachwuchs des Forchheimer Roten Kreuzes und die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks Kirchehrenbach: Die Alarmglocken läuteten.

Das Szenario der Übung: „Explosion auf einem landwirtschaftlichen Betriebsgelände – Brand in der Hackschnitzelanlage – mehrere verletzte Personen, eine eingeklemmt.“ Vor Ort mussten sich die jungen Rettungskräfte dann zuerst einmal koordinieren. Der THW-Nachwuchs kümmerte sich dabei um den Eingeklemmten, während die Jugendfeuerwehren Brände löschten und die BRK-Jugend Verletzte versorgte. Zum Abschluss richteten dann noch alle zusammen einen Landeplatz für einen Helikopter ein. Sowohl die über 70 beteiligten Jugendlichen als auch die erwachsenen Führungskräfte zogen am Ende ein positives Resümee – die Aktion habe Anreize für andere Jugendliche geschaffen, aktiv in einer Hilfsorganisation mitzuarbeiten.

 

 Foto: Freiwillige Feuerwehr Thuisbrunn


 

 

Blitzmarathon: Zwischenbilanz der oberfränkischen Polizei

Während der 24-stündigen Geschwindigkeitsmessungen stellten die oberfränkischen Polizisten eine zum Großteil verantwortungsbewusstere Fahrweise der Verkehrsteilnehmer fest. Einige Auto- und Lastwagenfahrer hielten sich dennoch nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Sie hatten die Gelegenheit sich im Gespräch mit dem Kontrollbeamten mit ihrem Fehlverhalten auseinander zu setzen. Am Freitagmorgen um 6 Uhr endete der „1. Bayerische Blitzmarathon“ an dem sich die oberfränkischen Polizeidienststellen mit insgesamt zirka 300 Beamten beteiligten. An knapp 180 Stellen überwachten die Ordnungshüter die Einhaltung der jeweils vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und trotzten der in großen Teilen Oberfrankens herrschenden schlechten Witterung.

Nicht alle sind nach Vorschrift gefahren

Trotz der umfangreichen Berichterstattung in den Medien waren in Oberfranken 453 Fahrzeugführer zu schnell unterwegs. Für 317 der ertappten Temposünder blieb es bei einer kostenpflichtigen Verwarnung, während auf 136 Personen ein Bußgeld zukommen wird. Sieben Verkehrsteilnehmer waren so schnell unterwegs, dass sie demnächst ein Fahrverbot antreten müssen. So auch ein Mann, der auf der Bundesstraße B173 im Landkreis Hof bei einer Geschwindigkeitsbeschränkung im „100er-Bereich“ mit stolzen 193 Stundenkilometer durch die Messstelle fuhr. Neben den Geschwindigkeitsverstößen stellten die Kontrollbeamten zudem auch andere Verkehrsordnungswidrigkeiten fest und mussten in knapp 30 Fällen die Wagenlenker wegen Mängeln an den Fahrzeugen und nicht mitgeführten Dokumenten beanstanden.

Oberfränkische Mittelzentren im Einzelnen

Bereich Bamberg (Stadt und Lkr. Bamberg, Lkr. Forchheim)

  • 87 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • 73 Personen kamen mit einem Verwarnungsgeld davon
  • 14 Personen müssen mit einem Bußgeld rechnen
  • In einem Fall wird ein Fahrverbot verhängt

Bereich Bayreuth (Stadt und Lkr. Bayreuth, Lkr. Kulmbach)

  • 139 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • 97 Personen kamen mit einem Verwarnungsgeld davon
  • 42 Personen müssen mit einem Bußgeld rechnen
  • In zwei Fällen wird ein Fahrverbot verhängt

 Bereich Coburg (Stadt und Lkr. Coburg, Lkr. Kronach und Lichtenfels)

  • 150 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • 104 Personen kamen mit einem Verwarnungsgeld davon
  • 46 Personen müssen mit einem Bußgeld rechnen
  • Im Bereich eines Fahrverbotes lag keine der Personen

Bereich Hof (Stadt und Lkr. Hof, Lks. Wunsiedel)

  • 77 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs
  • 43 Personen kamen mit einem Verwarnungsgeld davon
  • 34 Personen müssen mit einem Bußgeld rechnen
  • In vier Fällen wird ein Fahrverbot verhängt

 

Rückblickend bleibt der Eindruck, dass sich die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeiten hielt und verantwortungsbewusster am Steuer saß. Bei einem Teil der Verkehrsteilnehmer dürfte die Diskussion über die „Hauptunfallursache Nummer 1“, der überhöhten bzw. nicht angepassten Geschwindigkeit, zum Überdenken der eigenen Fahrweise geführt haben. Daneben trugen vermutlich die öffentliche Bekanntgabe der Messstellen und das teilweise regnerische Wetter zur vorsichtigeren und bewussteren Fahrweise bei.

Blitzmarathon ist ein Erfolg

Aus Sicht der oberfränkischen Polizei ist es gelungen, die Folgen überhöhter und nicht angepasster Geschwindigkeit auf den Straßen ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen und eine diesbezügliche Diskussion anzustoßen. Ab Freitag 11. Oktober 2013 schließt sich die „Schwerpunktwoche Geschwindigkeit auf Landstraßen“ direkt an den Blitzmarathon an. Auch hier werden verstärkt Geschwindigkeitskontrollen auf den oberfränkischen Straßen durchgeführt.

Hof: Info-Bus zum Thema Schlaganfall macht Station

Aufklärung in Sachen Risiken und Symptome bei Schlaganfall – das ist das Ziel der Kampagne „Herzenssache Schlaganfall“. Medienwirksam tourt deshalb ein roter London-Doppeldecker-Bus durchs ganze Land. Heute macht er Station in Hof. Im Bus selbst gibt es die Möglichkeit, verschiedene Körperwerte zu messen. Außerdem kann anhand eines Fragebogens das persönliche Schlaganfallrisiko ermittelt werden. Organisiert wurde die Aktion von der Unternehmung Gesundheit Hochfranken und der AOK. In Bayern erleiden jedes Jahr  50.000 Menschen einen Schlaganfall.

 

 


 

 

Gartenschau: Tirschenreuth erobert auch Nürnberg

Die Gartenschau Tirschenreuth 2013 ist nun auch in Nürnberg präsent. Im Rahmen einer feierlichen Aktion hisste Tirschenreuths Erster Bürgermeister Franz Stahl heute vor dem Nürnberger Hauptbahnhof die Fahne der Gartenschau. An diesem hochfrequentierten Standort ist die Fahne nun Blickpunkt und Botschafter der Gartenschaustadt Tirschenreuth und weist für drei Monate auf die größte Veranstaltung der Oberpfalz und ganz Nordbayerns in diesem Jahr hin. Im Beisein von Nürnbergs ehrenamtlichem Stadtrat Arif Tasdelen und der Geschäftsführerin
der Europäischen Metropolregion Nürnberg, Dr. Christa Standecker, kündigte Franz Stahl im Rahmen der Veranstaltung zugleich eine Bus-Direktverbindung von Nürnberg nach
Tirschenreuth an.

„Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, hier am Nürnberger Hauptbahnhof sprichwörtlich Flagge zu zeigen. Dafür danke ich der Stadt und der Organisation Europäische Metropolregion
Nürnberg herzlich. Gerne möchten wir auf diesem Weg die Bewohner der Metropolregion einladen, Oberpfälzer Tradition und Gastfreundschaft zu erleben und ab 29. Mai die Gartenschau
in  Tirschenreuth zu besuchen. Auch wenn bei über 500 Veranstaltungen bis zum Finaltag am 25. August die Wahl des Reisetages sicher schwer fällt“, so Tirschenreuths Stadtoberhaupt Franz
Stahl.

Tirschenreuth ist von Nürnberg in zwei Stunden mit der Bahn via Weiden oder Wiesau erreichbar. Von beiden Bahnstationen fahren regelmäßig Busse Richtung Tirschenreuth. Auch steht ab Wiesau ein Radlbus zur Verfügung. Er bringt seine Gäste sogar bis ins tschechische Cheb/Eger. Dort findet parallel vom 29. Mai bis 25. August eine Gartenschau statt. Mit einem Bahnticket sind die Busse im Landkreis Tirschenreuth kostenlos nutzbar.

„Als besondere Serviceleistung bieten wir unseren Besuchern aus der Region Nürnberg eine Direktverbindung zur Gartenschau an. Ab sofort verkehrt immer montags und donnerstags ein Bus von Nürnberg über Lauf an der Pegnitz, Hersbruck und Amberg nach Tirschenreuth“, informierte Tirschenreuths Stadtoberhaupt heute in Nürnberg weiterhin. Die Direktbus-Hotline ist erreichbar unter Telefon 09638/933-250. Mehr zur Gartenschau, auch zur Anreise mit dem PKW, unter www.gartenschau-tirschenreuth.de.

 


 

 

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