Tag Archiv: Anklage

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Schlachthof-Brand in Bamberg: Ehemaliger Mitarbeiter angeklagt

Im Fall des Brandes in der Direktion des Bamberger Schlachthofes Mitte Dezember 2016 hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Schlachthofes wird der Brandstiftung beschuldigt.

Ehemaliger Mitarbeiter soll Feuer gelegt haben

Dem mutmaßlichen Brandstifter wird vorgeworfen, sich gewaltsam über eine Seitentür Zugang zum Verwaltungsgebäude des Veterinäramts verschafft zu haben. Dort soll er verschiedene Gegenstände wie Papierordner zusammengetragen und sie im Flur des Gebäudes entzündet haben. Der Flur brannte daraufhin vollständig aus und auch die umliegenden Büros sowie die Zwischendecke wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen, insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf etwa 100.000 Euro. Ein Tatmotiv ist noch nicht bekannt.

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A9 / Autohof Berg: Zoll stellt 550 Kilo Marihuana sicher

Rund 550 Kilogramm Marihuana im Wert von mehreren Millionen Euro fanden Zollbeamte des Hauptzollamtes Erfurt Ende Dezember 2016 in einem serbischen Lkw auf dem Autohof Berg an der Autobahn A9 im Landkreis Hof. Die Beamten nahmen den 61-jährigen Trucker daraufhin fest und stellten das Rauschgift sicher. Die Staatsanwaltschaft Hof hat nun Anklage gegen den Lkw-Fahrer am Landgericht Hof wegen des Vorwurfs der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erhoben.

Zoll-Kontrolle mittels Röntgentechnik führt zum Auffinden der Drogen

Dem 61-Jährigen wird in der Anklage vorgeworfen, in einem nachträglich geschaffenen Hohlraum an der Stirnseite des Lkw Marihuana aus Serbien über einen süddeutschen Grenzübergang nach Deutschland verbracht zu haben. Im Zuge einer Zoll-Kontrolle mittels Röntgentechnik wurden Unregelmäßigkeiten beim Fahrzeugaufbau festgestellt. Diese führte zur Entdeckung des Rauschgiftes.

Menge reichte für 3,8 Millionen Konsumeinheiten

Die weiteren Ermittlungen führte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München unter der Sachherrschaft der Staatsanwaltschaft Hof. "Alleine die hier präsentierte Menge Marihuana hätte schätzungsweise für bis zu 3,8 Millionen Konsumeinheiten ausreichen können. Wir stehen weiter in Kontakt mit benachbarten Dienststellen im In- und Ausland, um auch an die Hinterleute solcher Transporte zu gelangen", so Norbert Drude, Direktionspräsident des Zollkriminalamtes.

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Hof: Zehn Mitglieder verschiedener Motorradclubs angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Hof hat nach einer handfesten Auseinandersetzung im Mai 2016 auf offener Straße in Hof nun gegen insgesamt zehn Mitglieder beziehungsweise Unterstützer verschiedener Motorradclubs Anklage zur Jugendkammer am Landgericht Hof erhoben. Einem der Angeschuldigten wird eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, den anderen neun Personen Beihilfe hierzu.

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Hof: Anklageerhebung nach tödlichem Badeunfall

Die Staatsanwaltschaft Hof hat Anklage zum Schöffengericht des Amtsgerichts Hof gegen eine Mitarbeiterin eines Wohlfahrtsverbands wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung erhoben. Nach einem Badeunfall am 19. Juli 2016 im Hofer Freibad verstarb weniger Tage später ein achtjähriges Kind an den Folgen des Unfalls. Der Junge besuchte mit weiteren Kindern und der Angeschuldigten als Aufsichtsperson das Bad. Wir berichteten!

Achtjähriger stirbt Tage später im Krankenhaus

Der verunglückte Junge, welcher nicht schwimmen konnte, befand sich laut der Anklageschrift hierbei ohne Aufsicht durch die Angeklagte sowie ohne Schwimmhilfe in einem für das Kind wegen der Wassertiefe ungeeigneten Becken. Der Achtjährige ging unter und trieb in der Folge regungslos im Becken. Von Ersthelfern und den Bademeistern wurde er reanimiert. Das Kind starb wenige Tage später im Krankenhaus an den Folgen des Unfalls. Der Angeschuldigten wird daher von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, ihre Aufsichtspflichten verletzt und Unfallverhütungsvorschriften nicht eingehalten zu haben. Der Vorwurf lautet: fahrlässige Tötung!

Diakonie räumt Fehler ein

Im Falle des ertrunkenen Jungen, hat der betroffene Wohlfahrsverband nun Fehler eingeräumt. Die Diakonie teilte laut Medienberichten mit, dass die zuständige Betreuerin, anders als anfangs behauptet, wusste, dass der achtjährige Junge nicht schwimmen konnte. Außerdem muss bei der Betreuung von acht Kindern ein zweiter Mitarbeiter vor Ort sein, was an diesem Tag nicht der Fall war.

Weiterführende Informationen
Badeunfall in Hof: Wir sprechen mit den Eltern des toten Jungen
(Aktuell-Bericht vom 23.08.16)
Hof: 8-Jähriger kämpft nach Badeunfall weiter um sein Leben
(Aktuell-Bericht vom 21.07.16)
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Coburg: Mutmaßliche Kindesmisshandlungen in einer Kita

Gegen die Leiterin einer Coburger Kindertagesstätte sowie eine Mitarbeiterin der gleichen Einrichtung wurde am Mittwoch (08. März) der Prozess am Amtsgericht Coburg eröffnet. Beiden Frauen wird vorgeworfen, in insgesamt mindestens 15 Fällen Kleinkinder misshandelt zu haben.

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Hof: NKD-Mammutprozess geht in die zweite Runde

Der NKD-Mammutprozess am Landgericht Hof geht in eine zweite Runde. Seit dem heutigen Donnerstag (19. Januar) steht der mutmaßliche Komplize des wegen Untreue verurteilten Ex-Managers der Textilkette vor Gericht. Gleich zu Beginn der Verhandlung legte der Angeklagte Michael J. ein Geständnis ab.

Michael J. wurde in Brasilien festgenommen

Dem 38-Jährigen wird von der Anklage vorgeworfen, dem bereits Verurteilten geholfen zu haben, rund 3,7 Millionen Euro aus der NKD-Kasse auf Privatkonten geschleust zu haben. Nachdem der Angeklagte seit Jahren per internationalem Haftbefehl gesucht wurde, nahmen ihn Polizisten Ende 2015 in Brasilien fest. Dort saß er ein Jahr lang im Gefängnis. Kurz vor Weihnachten wurde er nach Deutschland ausgeliefert.

Urteil schon nächsten Donnerstag?

Die erschwerten Haftbedingungen in Brasilien könnten sich wohlmöglich auf das Strafmaß gegen J. auswirken. Dieses bewegt sich laut dem Gerichtssprecher zwischen einem Monat und siebeneinhalb Jahren. Das Urteil wird am 2. Februar erwartet. Wegen des abgelegten Geständnisses ist die Urteilsverkündung aber auch schon nächsten Donnerstag möglich.

Urteil im ersten NKD-Prozess (28. April 2015)
Landgericht Hof: Sechs Jahre Haft für Ex-NKD-Chef
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Horror-WG in Hof: Fünf Frauen vergewaltigen Opfer mit einer Gurke

Die Anklageschrift liest sich wie das Skript eines grausamen Thrillers. Fünf junge Frauen im Alter von 18 bis 21 Jahren sollen über Monate eine sechste junge Frau geschlagen, beschimpft, geschubst und erniedrigt haben. Am Abend des 24. August 2015 kommt es dann zum Eklat. Das Opfer wird von ihren Peinigerinnen mit einer Salatgurke vergewaltigt. Am Dienstag (22. November) war der erste Prozesstag am Amtsgericht Hof. Die Täterinnen sind angeklagt wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung.

Mit Essen beschmiert und aus Dusche gezogen

Was sich am Abend des 24. August 2015 in einer Wohnung in Hof abgespielt hat, lässt einen fassungslos zurück. Eine junge Frau wird zuerst von ihrer Mitbewohnerin mit ihrem eigenen Essen beschmiert. Dann geben ihr die beiden Mitbewohnerinnen und drei Freundinnen, welche zu Besuch waren, kaum Zeit um sich zu duschen.

Gurke gewaltsam in Vagina eingeführt

Als wäre diese Tat nicht schon schlimm genug, gipfelt der Abend in einem wirklich abscheulichen Verbrechen. Dem Opfer wird - so ist es in der Anklageschrift zu lesen - gegen seinen Willen die Hose runter gezogen und eine Salatgurke brutal in ihre Vagina eingeführt. Anschließend sollen die Frauen von ihrem Opfer verlangt haben den Flur zu putzen. Doch damit nicht genug. Die fünf Freundinnen schubsten ihr junges Opfer durch den Flur, wobei sie sich mehrfach an Wänden und Möbeln stieß.

Horror-WG in Hof: Fünf Frauen vergewaltigen ihr Opfer mit einer Salatgurke
(Aktuell-Bericht vom 22.11.16)

Massives Mobbing der Mitbewohnerinnen

Das weibliche Opfer lebte seit Juli 2015 mit zwei ihrer Peinigerinnen in einer Wohngemeinschaft in Hof. Bereits nach kurzer Zeit begann das massive Mobbing gegen die junge Frau. Da die Angeklagten wussten, dass das Opfer sehr introvertiert ist und sich nur schwer zur Wehr setzte, musste die Frau den Großteil des Haushaltes erledigen und häufig das Kleinkind einer der Täterinnen versorgen. Allerdings konnte sie diese Aufgaben wohl nie zur Zufriedenheit ihrer Mitbewohnerinnen erledigen, weshalb sie mehrfach geschlagen, getreten und gedemütigt wurde. Weiterhin, so ließt man es fassungslos auf den mehreren Seiten der Anklage, wurde ihr sogar Katzenkot ins Gesicht gehalten und der Inhalt des Katzenklos auf ihrem Bett verteilt.

Erster Prozesstag

Die Stimmung beim ersten Prozesstag am Amtsgericht in Hof war sehr angespannt. Die fünf Täterinnen wichen intimen Fragen des Richters aus und grinsten hin und wieder. Pikant ist, dass sich die jetzigen Aussagen der angeklagten Frauen nicht mehr mit ihren eigenen Auskünften decken, welche sie vor einem Jahr tätigten. Da die fünf Frauen noch sehr jung sind, könnten sie per Jugendstrafrecht verurteilt werden.

  • TVO wird über den Prozess weiter berichten!

Tödlicher Badeunfall in Himmelkron: Prozess verzögert sich

Zwei Jahre nach dem Tod eines achtjährigen Mädchens im Himmelkroner Freibad ist mit der Entscheidung über die Zulassung der Anklage dieses Jahr wohl nicht mehr zu rechnen. Das zuständige Amtsgericht Kulmbach wolle einzelne Details des Falls nochmals eingehender prüfen, so ein Gerichtssprecher gegenüber den Medien. Wir berichteten!

Im August 2016 hatte die Staatsanwaltschaft Bayreuth Anklage gegen eine Betreuerin und den Bademeister wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Aufsichtspflicht erhoben. Zeugen hatten das Mädchen  im Juli 2014 am Boden des Beckens treibend entdeckt. Nach der Erstversorgung durch die Hilfskräfte vor Ort kam das Mädchen anschließend in ein Krankenhaus. Hier starb das Kind trotz aller Bemühungen der Ärzte. Die Achtjährige erlitt durch die lange Zeit unter Wasser schwere Hirnschäden und starb wenige Tage später im Krankenhaus.

Himmelkron (Lkr. Kulmbach): Achtjährige stirbt nach Badeunfall
(Aktuell-Bericht vom 29.07.14)

Bamberg: Anklage wegen Mordes nach Silvester-Schüssen

Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat Anklage wegen Mordes gegen einen 53-jährigen Mann aufgrund der tödlichen Schüsse auf ein elfjähriges Mädchen in der Neujahrsnacht im unterfränkischen Unterschleichach erhoben.

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Hof: Versuchter Totschlag in Selb landet vor dem Schwurgericht

Am kommenden Dienstag (07. Juni) beginnt vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Hof die Hauptverhandlung gegen einen 41-jährigen Angeklagten wegen versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung. Der Vorfall ereignete sich am 13. August 2015 in Selb (Landkreis Wunsiedel). Vier Verhandlungstage sind vorgesehen. 14 Zeugen und zwei Sachverständige sind geladen.

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Babyleichen von Wallenfels: Anklageerhebung gegen Mutter & Vater

Nach dem Fund von acht Babyleichen Mitte November 2015 in Wallenfels (Landkreis Kronach) hat die Staatsanwaltschaft Coburg gegen die Mutter jetzt Mordanklage erhoben. Auch der Vater muss sich verantworten. Das Landgericht Coburg muss nun über die Zulassung der Anklage der Staatsanwaltschaft zur Hauptverhandlung zu entscheiden.

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Anklage gegen Mutter und Vater
Bilder aus Wallenfels (11/2015)

Vorwurf gegen die Mutter: Mord

Der Mutter wird vorgeworfen, im Zeitraum von 2003 bis 2013 acht gemeinsame Kinder in der ehelichen Wohnung zur Welt gebracht und hiervon vier Kinder vorsätzlich getötet zu haben.

Vorwurf gegen den Vater: Beihilfe zum Mord

Dem Kindesvater wird zur Last gelegt, ihr hierbei Hilfe geleistet zu haben, ohne selbst an den Tathandlungen beteiligt gewesen zu sein. Bei vier der acht Kinder konnte nicht geklärt werden, ob sie tatsächlich gelebt haben und lebensfähig gewesen sind.

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Handeln aus "sonstigen niedrigen Beweggründen"

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass beide Angeschuldigte aus sonstigen niedrigen Beweggründen gehandelt haben, um ihr Leben uneingeschränkt von weiteren Kindern fortführen zu können. Der Tatvorwurf gegen die Mutter lautet auf Mord in vier Fällen. Dem Vater wird Beihilfe zum Mord zur Last gelegt. Die Mutter befindet sich seit ihrer Festnahme im November in Untersuchungshaft. Gegen den Kindesvater besteht kein Haftbefehl.

 

Schock in Wallenfels: Mittlerweile acht tote Babies gefunden
(Bericht vom 13.11.2015)
Wallenfels: Sieben Babyleichen gefunden! - Video aus der Nacht
(13.11.2015)
Acht Babyleichen von Wallenfels: Was treibt Menschen zu solchen Taten?
(Bericht vom 16.11.2015)
© Polizeiliche Kriminalprävention

Bamberg: Einbrecher nach 45 Taten gefasst

Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat Anklage gegen einen 35-jährigen Albaner erhoben. Der Mann steht im Verdacht,
zwischen Mai und September 2015 in zahlreiche Wohnungen in der Stadt und im Landkreis Bamberg sowie in München und Unterschleißheim eingebrochen zu sein.

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© Sandra Schulze / TVO

Hof / Marktredwitz: Mordanklage gegen 22-jährigen Kulmbacher

Die Staatsanwaltschaft Hof hat gegen einen 22-Jährigen aus Kulmbach Anklage erhoben. Ihm werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung, unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Das Landgericht Hof wird hierfür zuständig sein.

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Messerattacke von Bayreuth: Mordanklage gegen 65-Jährigen erhoben

Am 17. April 2015 wurde in einer Wohnung im Stadtteil Bayreuther Stadtteil Altstadt eine 67-jährige Frau tot aufgefunden. Nach intensiven Ermittlungen erfolgte bereits am nächsten Tag die Festnahme eines 65-jährigen Bekannten der Frau. Wir berichteten. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat nunmehr Anklage gegen den Mann zum Landgericht Bayreuth erhoben. Er sitzt bereits in Untersuchungshaft.

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