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Corona-Krise in Bayern: „Wir sind mitten in der Pandemie“

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Staatsminister Florian Herrmann (CSU) in München am Dienstag (07. Juli) über die aktuelle Corona-Lage in Bayern. Diese, so der Leiter der Staatskanzlei, sei stabil, die Pandemie aber noch längst nicht überwunden. "Wir sind mitten in der Pandemie", so Herrmann am heutigen Mittag in München.

Derzeit 800 Infizierte in Bayern

Nach aktuellen Zahlen befinden sich alle bayerischen Landkreise unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Personen in den letzten sieben Tagen. 30 Landkreise beziehungsweise Kreisfreie Städte weisen seit sieben Tagen keine Neuinfektionen aus. Insgesamt sind im Freistaat derzeit 800 Personen mit Covid-19 infiziert. Von Montag auf Dienstag verzeichnete man 51 Neuinfektionen und sechs Todesfälle.

Weitere Lockerungen beschlossen

Laut Herrmann bleiben die Zahlen in den Größenordnungen stabil und somit hält die Staatsregierung an der verkündeten und umgesetzten Strategie, unter anderem mit dem erstellten Testkonzept, fest. Dennoch beschloss das Kabinett weitere kleinere Lockerungen.

Veranstaltungen: Maximale Personenzahl wird verdoppelt

So sind bei privaten Veranstaltungen (Vereins- und Verbandssitzungen, Hochzeiten und Geburtstage) nun 100 Personen im Innenbereich und 200 Personen im Außenbereich erlaubt. Dies stellt eine Verdopplung der erlaubten Zahlen dar. Bei Kulturveranstaltungen (Innenbereich: 100 Personen / Außenbereich: 200 Personen) wurden keine Erhöhungen beschlossen.

Freizeiteinrichtungen: Öffnung von Innenbereichen

Zudem ermöglicht die Staatsregierung Freizeiteinrichtungen ihre Innenbereiche - zum Beispiel Indoor-Kinderspielplätze - zu öffnen. Auch können die Innenbereiche in Zoos, Tierparks und in Botanischen Gärten wieder öffnen, alles unter der Einhaltung von erstellten und umgesetzten Hygienekonzepten und -richtlinien.

Flusskreuzfahren wieder möglich

Flusskreuzfahren werden ab jetzt wieder ermöglicht und so behandelt wie Hotels. Erlebnisfahrten per Schiff und Bahn werden analog behandelt wie derzeit Fahrten im ÖPNV.

Lockerungen im Sport

Im Bereich Sport werden in einem weiteren Schritt nun kontaktfreie Wettkämpfe in Sporthallen erlaubt. Auch wird das Training mit Körperkontakt wieder ermöglicht, so unter anderem bei Fußballmannschaften. Im Bereich gibt es eine maximale Personengruppenzahl von fünf.

Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen

Keine Veränderungen gibt es bei Schankwirtschaften wie Diskotheken und Clubs. Diese bleiben weiterhin geschlossen. Herrmann berief sich hier auf die Strategie, vorsichtig und umsichtig zu handeln. Eine speziellen Zeitplan für diesen Bereich gibt es laut Herrmann aktuell nicht.

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Themenseite (Woche 12/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (22. März, 19:30 Uhr):

Stadt / Landkreis Hof: 57 Infizierte

Das Landratsamt Hof aktualisierte am Abend noch einmal die aktuellen Fallzahlen für die Region. Demnach sind 57 Personen in Stadt und Land Hof erkrankt. Davon wurde bereits wieder eine Person symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen.


UPDATE (22. März, 18:46 Uhr):

Oberfränkische Telefonkonferenz

Am fand eine Telefonkonferenz aller oberfränkischen Landräte und der Stadtoberhäupter der kreisfreien Städte mit Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz statt. Wie das Landratsamt Kulmbach mitteilte, wurde dabei die Notwendigkeit des Aufbaues zusätzlicher Laborkapazitäten für die Corona-Tests erörtert. Ab dem morgigen Montag wird das LGL in Erlangen für Nordbayern umfangreiche Kapazitäten zur Verfügung stellen.

Kein kommunaler Rettungsschirm

Festgelegt wurde auch, dass die Einführung von kommunalen Rettungsschirmen im Bereich der Wirtschaft nicht erfolgen wird. Dies soll über die staatlichen Behörden abgewickelt werden. So stellt die Bundesregierung hierfür 150 Milliarden Euro und der Freistaat Bayern zusätzlich weitere 10 Milliarden Euro bereit. Erste Auszahlungen durch die Regierung von Oberfranken erfolgten bereits.


UPDATE (22. März, 18:21 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 21 Infizierte

Im Landkreis Kulmbach beträgt die Zahl der Infizierten derzeit 21 Personen (Stand: 22.03.20, 14:00 Uhr). Hiervon befinden sich zwei Personen in stationärer Behandlung. Zahlreiche Testergebnisse stehen noch aus. Dies teilte das Landratsamt am späten Nachmittag mit. Die Behörde teilte weiterhin mit, dass es kaum Verstöße gegen die Auflagen der Ausgangsbeschränkung gab


UPDATE (22. März, 18:06 Uhr):

Bund und Länder einigen sich auf ein Kontaktverbot

Bund und Länder verständigten sich am Sonntagnachmittag (22. März) auf ein bundesweites Kontaktverbot. Ein Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit wird verboten. Von dieser Maßnahme ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Dienstleistungsbetriebe aus dem Bereich der Körperpflege werden zudem geschlossen. Darunter zählen unter anderem Kosmetikstudios, Friseure, Tattoo-Studios und Massagesalons. Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel sollen diese Maßnahmen mindestens zwei Wochen lang gelten. In Bayern gelten seit Samstag 00:00 Uhr schon umfassende Ausgangsbeschränkungen.

 

UPDATE (22. März, 16:43 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Vormittag: 286 Infizierten-Fälle

*Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit listet jeden Vormittag ausschließlich Fälle auf, die dem LGL über den elektronischen Meldeweg mitgeteilt wurden! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Zahlen und Werten von lokalen Behörden kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten. (Datenquelle: lgl.bayern.de)


UPDATE (22. März, 09:36 Uhr):

Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen wird ausgeweitet

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung beschloss am Samstag, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag (23. März) auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Voraussetzung ist dabei auch weiterhin, dass der Elternteil aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege werden dabei weit ausgelegt, um eine Versorgung der Patientinnen und Patienten und der pflegebedürftigen Menschen unter allen Umständen gewährleisten zu können. Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-)Arztpraxen und den Gesundheitsämtern auch die Kassenärztlichen Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung.

Hierbei geht es um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). Für die übrigen Bereiche der kritischen Infrastruktur bleibt es dabei, dass beide Elternteile in diesen Bereichen tätig sein müssen. Bei Alleinerziehenden genügt auch weiterhin ein Elternteil.


UPDATE (21. März, 19:50 Uhr):

Coronavirus: Fälle in Rehauer Pflegeheim

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat zwei Coronavirus-Fälle in einem Rehauer Pflegeheim bestätigt. Dabei handelt es sich um zwei Bewohnerinnen des Diakonischen Sozialzentrums Rehau, deren positive Testergebnisse am Samstag übermittelt wurden. Die beiden Seniorinnen wurden in der Pflegeeinrichtung isoliert. Sie sind derzeit nicht stationär behandlungsbedürftig.

Elf weitere Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Pflegekräfte zeigen Erkältungs- und Atemwegssymptome. Einige von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung. Von den Bewohnern sowie dem Pflegepersonal liegen noch keine Testergebnisse vor.

Stadt & Landkreis Hof: 50 bestätigte Fälle

Wie das Landratsamt Hof zudem bestätigte, gibt es derzeit (Stand 17:00 Uhr) 50 bestätigte Fälle in Stadt und Landkreis Hof.

 

UPDATE (21. März, 18:51 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 21 bestätige Fälle

Bis zum späten Samstagnachmittag erhöhte sich im Landkreis Kulmbach die Zahl der bestätigten COVID-19-Fälle auf 21. Dies teilte am späten Nachmittag das Landratsamt Kulmbach mit. Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Eine Vielzahl von Testergebnissen der in den vergangenen Tagen erfolgten Proben steht noch aus. Es muss daher damit gerechnet werden, dass auch im Landkreis Kulmbach die Zahl der Infektionen weiter steigt.


UPDATE (21. März, 17:58 Uhr):

Treffpunkt Coburg: Wie geht es Vereinen in der Corona-Krise? / Die Situation bei den Vereinen TV Coburg-Ketschendorf & TSV 06 Meeder

Es ist das Thema, das momentan unser aller Leben beherrscht: Das Coronavirus! Freizeiteinrichtungen, Bars, Schwimmbäder, Fitnesscenter und Co. müssen vorübergehend schließen. Bis auf Widerruf. Veranstaltungen sind abgesagt oder schon auf das nächste Jahr verschoben. Große Vereine, wie der HSC 2000 Coburg mussten Spiele absagen, da die Saison gestoppt wurde. Aber auch kleinere Vereine haben mit der Coronakrise zu kämpfen. Zwei Beispiele aus dem Coburger Land.

 

 

Treffpunkt Coburg: Wie geht es Vereinen in der Corona-Krise?

UPDATE (21. März, 15:35 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Samstag (21. März): 224 Infizierten-Fälle

*Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit listet ausschließlich Fälle auf, die dem LGL über den elektronischen Meldeweg mitgeteilt wurden.

(Quelle: lgl.bayern.de)


UPDATE (21. März, 13:40 Uhr):

Ministerpräsident Markus Söder verkündete gestern umfassende Ausgangsbeschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger in Bayern. Ziel ist es, die Corona-Infektion und deren Ausbreitung in den Griff zu bekommen. So wird das öffentliche Leben auf ein Minimum heruntergefahren. Alles macht dicht! Die Grundversorgung wird aber aufrechterhalten. Ebenso ist es gestattet, sich zur Arbeit oder zum Arzt zu begeben. Wer sich nicht an die Regelungen hält, dem drohen harte Strafen. Bußgelder von bis zu 25.000 Euro sind möglich. Wir sprechen mit dem Hofer Landrat Oliver Bär im TVO Studio über die Maßnahmen und die Auswirkungen auf die Gesellschaft und jeden Einzelnen.

Nachgefragt vom 20. März 2020

UPDATE (21. März, 12:57 Uhr):

Coburger Land: Grüngutsammelplätze gesperrt

Neben den bereits geschlossenen Wertstoffhöfen in Stadt und Landkreis Coburg und nach der in Kraft getretenen Ausgangsbeschränkung des Freistaates Bayern werden nun auch die Grüngutsammelplätze für Anlieferungen auf unbestimmte Zeit gesperrt.


UPDATE (21. März, 09:40 Uhr):

Corona-Krise: Das Virus & die Fake-News: / Kommunikationswissenschaftler Olaf Hoffjann beschäftigt sich mit diesem Phänomen und berichtet aus Berlin per Video-Interview

Derzeit grassiert nicht nur der neuartige Corona-Virus. Parallel sprießen auch die Fake-News aus dem Social-Media-Boden, egal ob bei Facebook, Youtube oder per WhatsApp-Kettenbrief. Der Bamberger Kommunikationswissenschaftler Olaf Hoffjann äußert sich zu diesem Phänomen - per Videotelefonie aus Berlin.

Die Corona-Krise: Das Virus & die Fake-News

UPDATE (20. März, 21:40 Uhr):

Eingeschränkter Betrieb an der Universität Bamberg

Die Uni-Leitung hat nach den Ausgangsbeschränkungen entschieden, den Präsenzbetrieb an der Universität Bamberg auf das Notwendigste zu reduzieren. Bis auf wenige Mitarbeiter arbeiten deshalb alle Universitätsbeschäftigen ab Montag (23. März) aus im Homeoffice. Alle Universitätsgebäude bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die Uni-Beschäftigten sind weiterhin per Mail und telefonisch erreichbar.


UPDATE (20. März, 20:57 Uhr):

Berlin / Bayreuth: "Echte" Ausgangssperre ist in Deutschland rechtlich nicht möglich

Was zwischen den Zeilen der Regierungserklärung Markus Söders bezüglich der Ausgangsbeschränkungen herauszuhören war, ist, dass es mit der Rechtsgrundlage gar nicht so einfach ist. So etwas wie eine „allgemeine Ausgangssperre“ gibt es im Grundgesetz nicht - und das, was im Moment eingeschränkt wird, sind einige der obersten Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit.

Welche rechtlichen Grundlagen die Maßnahmen möglich machen, darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Stephan Rixen – er ist seit 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sozialwirtschafts- und Gesundheitsrecht an der Universität Bayreuth.

Berlin / Bayreuth: "Echte" Ausgangssperre ist in Deutschland rechtlich nicht möglich

UPDATE (20. März, 19:32 Uhr):

Bayern bestätigte sieben Todesfälle am Freitag / Erster Todesfall in Oberfranken

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Freitag über sieben weitere bestätigte Coronavirus-Todesfälle in Bayern informiert. Bei den Verstorbenen handelt es sich nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) um je einen Patienten aus den Landkreisen Starnberg, Wunsiedel und Tirschenreuth. Außerdem wurden weitere vier Todesfälle aus Würzburg gemeldet. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 20 Coronavirus-Todesfälle.


UPDATE (20. März, 18:15 Uhr):

Corona-Krise: Söder verhängt umfangreiche Ausgangsbeschränkungen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagt: "Stopp!" Zu viele Unvernünftige gibt es trotz der Krisenlage, die sich nicht an die Vorgabe halten, Sozialkontakte zu vermeiden. Eine Ausgangssperre wird es im Freistaat zunächst nicht geben. Die bereits bestehenden Beschränkungen aber werden noch einmal deutlich verschärft.

 

Corona-Krise: Söder verhängt umfangreiche Ausgangsbeschränkungen

UPDATE (20. März, 18:01 Uhr):

Stadt & Landkreis Hof: Bürgertelefon wird eingerichtet

Stadt und der Landkreis Hof richten ab Samstag (21. März) ein Bürgertelefon zu Fragen rund um das Coronavirus und den dazu eingeleiteten Maßnahmen ein. Erreichbar ist die Hotline unter der Telefonnummer 09281 / 57-155 von Montag bis Freitag von 8:00-18:00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 8:00-12:00 Uhr. Die Mitarbeiter des Landratsamtes und der Stadtverwaltung sind darüber hinaus weiterhin während der allgemeinen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar.


UPDATE (20. März, 17:18 Uhr):

Bayreuth: Stadtwerke schließen das Kundencenter Verkehr an der ZOH

Vor dem Hintergrund der Ausgangsbeschränkung schließen die Stadtwerke Bayreuth ab Samstag (21. März) das Kundencenter Verkehr an der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH). Tickets können Fahrgäste nach wie an den betreffenden Automaten oder online gekauft werden.


UPDATE (20. März, 16:42 Uhr):

Region Bayreuth: 26 infizierte Personen

In Stadt und Landkreis Bayreuth wurde seit Donnerstag bei acht weiteren Personen das Coronavirus nachgewiesen. Infiziert haben sich Erwachsene im Alter von 22 bis 58 Jahren. Eine 58-jährige Frau aus dem Landkreis Tirschenreuth befindet sich in der Region in einer stationären Krankenhausbehandlung. Alle anderen Personen mit einer nachgewiesenen Infektion weisen keine oder nur milde Krankheitssymptome auf.

Damit haben sich in Stadt und Landkreis Bayreuth bisher insgesamt 26 Personen mit dem Virus infiziert. Die vier stationär behandelten Personen stammen aus dem Landkreis Tirschenreuth.


UPDATE (20. März, 16:31 Uhr):

Bayern: BayWa Betriebe bleiben nur noch für Gewerbekunden weiter offen / Bau- und Gartenmärkte schließen

Die BayWa AG schränkt am Samstag die Öffnung ihrer regionalen Standorte in Bayern ein. So bleiben Agrar-, Agrartechnik- und Baustoff-Betriebe weiterhin geöffnet. Die Betreuung der Kundschaft wird sich jedoch in den kommenden zwei Wochen bis auf weiteres nur noch auf Gewerbekunden konzentrieren. Der Publikumsverkehr wird zudem weitestgehend eingeschränkt. Die Bau- und Gartenmärkte der BayWa Bau- und Gartenmärkte GmbH & Co. KG werden ab Samstag für den Zeitraum der Ausgangsbeschränkungen komplett geschlossen.


UPDATE (20. März, 16:18 Uhr):

Landkreis Bayreuth: Landratsamt bleibt geschlossen

Ab Montag (23. März) bleibt das Bayreuther Landratsamt bis auf weiteres für den Parteiverkehr grundsätzlich geschlossen. Härtefälle und unaufschiebbare Angelegenheiten können auf telefonischem Wege oder per E-Mail vorgetragen werden. Dies gilt auch für die Kfz-Zulassungsstelle, so die Pressemitteilung der Behörde.


UPDATE (20. März, 16:00 Uhr):

Landkreis Kronach: Zwölf bestätigte Corona-Fälle

Im Landkreis Kronach gibt es mittlerweile zwölf bestätigte Fälle von Coronavirus-Infektionen. Dies gab das Landratsamt bekannt. Am Donnerstagabend waren beim Gesundheitsamt sieben positive Nachweise eingegangen, wodurch sich die Zahl auf elf erhöhte. Bei den Betroffenen handelt es sich um bereits bekannte Kontaktpersonen aus einem der ersten Fälle. Der zwölfte Fall kam am Freitagmittag hinzu. Hierbei handelt es sich um einen Tirol-Rückkehrer aus dem südlichen Landkreis, der nicht zum Kreis der bis dahin ermittelten Kontaktpersonen aus früheren Fällen zählt.


UPDATE (20. März, 15:44 Uhr):

Bürgerbus-Verkehr in Schwarzenbach an der Saale wird eingestellt

Die Stadtverwaltung Schwarzenbach an der Saale teilt mit, dass aufgrund der aktuellen Situation der Bürgerbusbetrieb ab sofort eingestellt wird. In den letzten Tagen war bereits ein deutlicher Rückgang der Fahrgäste zu verzeichnen. Bis auf weiteres wird kein Bürgerbus fahren.

Einkaufsservice organisiert

Die Stadtverwaltung hat deshalb bereits einen Einkaufsservice organisiert, um kranken und älteren Menschen sowie Familien, die sich in Quarantäne befinden, zu helfen. Wer auf Hilfe angewiesen ist, kann sich unter der Email-Adresse brauche-hilfe@schwarzenbach-saale.de oder unter der Rufnummer 09284 / 933-41 melden. Anschließend wird von der Stadt ein freiwilliger Helfer vermittelt.


UPDATE (20. März, 15:29 Uhr):

Informationen der Stadtwerke Forchheim

Die Stadtwerke Forchheim haben umfangreiche Maßnahmen getroffen, um die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Energie und Wasser sicherzustellen und ohne Einschränkungen weiterführen zu können. Die Servicedienstleistungen für alle Kunden laufen wie gewohnt weiter. Dennoch weisen die Stadtwerke darauf hin, Anfragen zuerst telefonisch (09191 / 613 240) oder per Mail zu stellen. B

Keine Übertragung durch Trinkwasser zu befürchten

Um Nachfragen entgegenzuwirken, teilen die Stadtwerke Forchheim mit, dass das Forchheimer Trinkwasser wie gewohnt getrunken werden kann. Dem Bayerischen Verband der Energie- und Wasserversorgung liegen keinerlei Hinweise vor, dass sich das Coronavirus über das Trinkwasser verbreitet. Zudem wird das Trinkwasser im Wasserschutzgebiet aus Grundwasser gewonnen und gewährleistet quasi von Natur aus eine hohe Sicherheit gegenüber allen denkbaren Einträgen.


UPDATE (20. März, 15:09 Uhr):

Hof: Teststelle auch am Wochenende offen / App für Betroffene

In der Zentrale Teststation in der Hofer Freiheitshalle werden etw 120 Tests pro Tag von den Ärzten durchgeführt. Jetzt wurde entschieden, die Teststelle auch am Samstag und am Sonntag (jeweils von 13:00 bis 15:00 Uhr) zu öffnen. Um eine entsprechende Anmeldung am Wochenende gewährleisten zu können, wurde eine App entwickelt. Diese ermöglicht es, potenziellen Erkrankten online einen Fragebogen auszufüllen, der gezielt ermittelt, ob sich die betreffende Person testen lassen sollte oder nicht. Der Test läuft komplett digital und ersetzt am Wochenende das Telefonat mit dem Hausarzt. Sobald der Test ausgefüllt und abgeschickt wurde, erhält man eine Email mit weiteren Anweisungen.

Lautet die Anweisung „Bitte begeben Sie sich zur Teststelle“, werden die Daten des Patienten automatisch an die Teststelle in der Freiheitshalle übermittelt. Der Patient erhält einen QR-Code, mit dem er sich (ausgedruckt oder auf dem Handy) zur Teststelle begibt. (Bitte an die Versichertenkarte denken!)

Die Online-App geht um 17:00 Uhr in Betrieb. Ab dann kann der Test von Personen, die im Verdacht stehen sich infiziert zu haben, am Wochenende unter folgendem Link durchgeführt werden: www.teststelle-hof.de


UPDATE (20. März, 14:54 Uhr):

Mobile Teststelle in Marktleuthen

In Marktleuthen (WUN) hat am Freitagmittag eine zentrale Corona-Teststelle den Probebetrieb aufgenommen. Ab sofort werden dort Abstriche durchgeführt. Die Teststelle ist ausschließlich für Personen gedacht, die im dringenden Verdacht stehen, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein.

Getestet werden an der Zentralen Teststelle nur Personen, die durch den Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst bei der Stelle entsprechend angekündigt wurden UND im Landkreis Wunsiedel ihren Wohnsitz haben UND ihre Identität durch Vorlage ihrer Versichertenkarte nachweisen können. Prophylaktische Abstriche sind nicht sinnvoll und werden an der Teststelle nicht vorgenommen.

Die zentrale Teststelle ist als „Drive In“ in Marktleuthen eingerichtet. Das heißt, potentiell Erkrankte fahren mit dem Auto vor und werden - nachdem sie die erforderlichen Dokumente vorgelegt haben - von einem Arzt durch das geöffnete Seitenfenster abgestrichen. Die Tests werden von dort aus direkt an das zuständige Labor weitergeleitet. Die getesteten Personen werden dann gebeten, bis zum Eintreffen der Testergebnisse aus Sicherheitsgründen in häuslicher Isolation zu bleiben.


UPDATE (20. März, 14:24 Uhr):

Besuchsverbot in den Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken

Ab sofort gilt in den Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken Besuchsverbot. Ausnahmen sind in zwei Fällen möglich: Eltern können ihre Kinder aus den Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie abholen. Sollten Angehörige aus therapeutischen Gründen auf eine Station kommen müssen, werden sie dazu telefonisch aufgefordert und müssen sich vorher einem Screening unterziehen.


UPDATE (20. März, 14:05 Uhr):

Zahl der Infizierten in Bamberg auf 67 gestiegen

Aktuell gibt es 67 bestätigte Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Bamberg. 26 Menschen sind der Stadt und 41 Menschen dem Landkreis Bamberg zuzuordnen.

In einem Seniorenheim von Bamberg gibt es aktuell vier Corona-Infizierte. Das Heim wird laut dem Landratsamt Bamberg weiterbetrieben.


UPDATE (20. März, 13:16 Uhr):

Bayerisches Rotes Kreuz: Hilfe trotz einschneidender Maßnahme sichergestellt

Nachdem Ministerpräsident Söder „grundlegende Ausgangsbeschränkungen“ ab Freitagnacht verkündete, weist das Bayerische Rote Kreuz hin:

  • Es gibt keinen Anlass zur Sorge, dass Mitarbeitenden im Roten Kreuz ihre Arbeitsstätten nicht mehr aufsuchen können oder Dienste eingestellt werden müssten.
  • Ehrenamtliche im Roten Kreuz sind – gleichermaßen wie Hauptamtliche - von der Ausgangssperre ausgenommen. Das wurde frühzeitig mit dem Freistaat Bayern besprochen und innerhalb der Hilfsorganisationen kommuniziert.
  • Es wird weiterhin versucht, die Leistungsfähigkeit der Dienstleistungen des Roten Kreuzes aufrechtzuerhalten.

WICHTIG: Setzen Sie nur im medizinischen Notfall den Notruf 112 ab. Fragen und Beratungsersuchen sind beim Notruf 112 falsch adressiert.

 


UPDATE (20. März, 12:58 Uhr):

Ministerpräsident Söder verkündet umfassende Ausgangsbeschränkungen für Bayern

Ministerpräsident Markus Söder hat soeben bayernweite Ausgangsbeschränkungen verkündet. Dies gab er soeben auf einer Pressekonferenz in München bekannt. Diese gelten ab 00:00 Uhr für die Dauer von zwei Wochen.

Weitere Maßnahmen

Laut Söder wird das öffentliche Leben auf das Minimalste heruntergefahren. So bleiben gastronomische Einrichtungen ab Samstag komplett geschlossen. "To Go", "Drive-In" und Lieferungen sind aber weiterhin zulässig. Baumärkte, Gartenfachmärkte und Friseure müssen ebenso schließen. Es gibt zudem kein Besuchsrecht mehr für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Altenheime. Ausnahmen sind Sterbefälle oder Geburten.

Grundversorgung bleibt erhalten

Lebensmittelgeschäfte und Banken bleiben weiterhin geöffnet. Ebenso ist es weiterhin gestattet, zur Arbeit und zum Arzt zu gehen / zu fahren.

Keine totale Ausgangssperre

Söder gab an, dass es sich um keine "totale Ausgangssperre" handelt. Dies wäre erst der Fall, wenn niemand mehr vor die Haustür gehen dürfte. Sollte es Verstöße gegen die Regelungen geben, die ab 00:00 gelten, sind Bußgelder von bis zu 25.000 Euro möglich. Dies verkündete Innenminister Herrmann auf der Pressekonferenz.

 


UPDATE (20. März, 08:58 Uhr):

Pendlerbescheinigung der Bundespolizei

Um die Abfertigung von Berufspendler an der Grenze zu beschleunigen, hat die Bundespolizei ein Formular einer Pendlerbescheinigung erstellt. Dieses sollten Betroffene umgehend ihrem Arbeitgeber zur Bestätigung vorlegen und bei der Grenzkontrolle unaufgefordert vorzeigen. Die Bescheinigung kann HIER heruntergeladen werden.


UPDATE (19. März, 19:30 Uhr):

Landratsamt Hof zu den Testergebnissen

Wie das Landratsamt Hof mitteilt, kann aus Kapazitätsgründen nicht jede Person über das Testergebnis persönlich informiert werden, die sich an der Zentralen Teststelle in der Hofer Freiheitshalle testen lässt. Deshalb wurde von Behördenseite festgelegt: Informiert werden durch das Gesundheitsamt / einen Arzt nur diejenigen Getesteten, deren Ergebnis positiv ausfällt. Der Arzt bespricht dann auch weitere Maßnahmen mit den Patienten. Personen, deren Testergebnis negativ ist, werden auf der Infoseite und via Facebook informiert. 

Aktuell bedeutet das für Getestete: Wenn Sie am Mittwoch (oder früher) an der Freiheitshalle getestet wurden und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurden, ist Ihr Testergebnis NEGATIV. 


UPDATE (19. März, 19:11 Uhr):

Bamberg: "Nein zur Stichwahl" fordert MdB Andreas Schwarz

Die Lage in der Corona-Krise spitzt sich zu. Die Nachrichten bestimmt kaum ein anderes Thema mehr. Dass am 29. März in Bayern eine Stichwahl um die OB- und Landratsposten durchgeführt werden soll, gerät dabei fast in Vergessenheit. Deswegen mehren sich die Stimmen, die sagen: "Verschiebt die Stichwahl". Zu diesen Personen gehört mit dem Bamberger Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz (SPD) ein direkt Beteiligter.

Bamberg: "Nein zur Stichwahl" fordert MdB Andreas Schwarz

UPDATE (19. März, 18:58 Uhr):

Angebote der Katholischen Kirche im Hofer Land

Wie der Seelsorgebereich Hofer Land mitteilte, bietet die Katholische Kirche aktuell in der Corona-Situation einige Angebote für besorgte Menschen an: pdf-Dokument / Quelle: Seelsorgebereich Hofer Land 


UPDATE (19. März, 18:36 Uhr):

Ausgangssperre für Teile von Hohenberg an der Eger und für den Schirndinger Ortsteil Fichern

Eine Ausgangssperre aufgrund des Coronavirus gilt seit dem heutigen Donnerstag (19. März) in zwei oberfränkischen Gemeinden im Landkreis Wunsiedel. Betroffen sind das Stadtgebiet und der Ortsteil Neuhaus in Hohenberg an der Eger. Auch für den Ortsteil Fischern, der Schirnding gehört, gilt das Verbot. Grund ist auch die Nähe zum Landkreis Tischenreuth in der Oberpfalz. Hier gibt es (Stand am Nachmittag) 62 Infizierte. Hotspot ist dabei die Kleinstadt Mitterteich. Auch hier gilt eine Ausgangssperre.

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UPDATE (19. März, 18:24 Uhr):

Corona: Stadtwerke Bayreuth setzen Nachtfahrten aus

Aufgrund der geringen Nachfrage verzichten die Stadtwerke Bayreuth vorerst auf einige Nachtfahrten. Die letzten Busse verlassen die Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) um 22:15 Uhr (Linie 321) beziehungsweise um 22:45 Uhr (Linien 322, 323, 324, 325 und 326). Montags bis donnerstags fällt damit eine Fahrt aus, on Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag sind es jeweils drei Fahrten. Von der Veränderung betroffen ist auch das Anruf-Linien-Taxi-Angebot auf den Linien 303 (Richtung Seulbitz), 307 (Richtung Dörnhof), 310 (Richtung Wolfsbach) und 312 (Richtung Thiergarten) – die letzte Abfahrt ab der ZOH findet montags bis sonntags um 22:15 Uhr statt.


UPDATE (19. März, 18:03 Uhr):

Corona-Krise: Unternehmer suchen Hilfe bei der IHK / Sonja Weigand und Gabriele Hohenner im Gespräch

Von Gelassenheit und sogar Optimismus bis hin zu völliger Verzweiflung reichen in dieser sehr unsicheren Zeit die Reaktionen aus der oberfränkischen Wirtschaft. Täglich hat es die IHK für Oberfranken Bayreuth mit hunderten Anrufen besorgter Unternehmer zu tun. Die Fragen sind fast immer die gleichen: Existenzfragen nämlich! Wir haben sie in einem ausführlichen Gespräch mit der Hauptgeschäftsführerin und der Präsidentin der IHK für Oberfranken Bayreuth erörtert.

Corona-Krise: Unternehmer suchen Hilfe bei der IHK

UPDATE (19. März, 17:40 Uhr):

Verschiebung der Abschlussprüfungen der Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen

Das Bayerische Kultusministerium verschiebt die Abschlussprüfungen der Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen um jeweils zwei Wochen.

„Wir wollen genügend Zeit für die Vorbereitung auf die Prüfungen geben. Alle sollen faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bekommen“

(Kultusminister, Michael Piazolo)

Folgende, neue Terminpläne für Abschlussprüfungen sind festgelegt:

  • Mittelschule: 30. Juni, im Fach Muttersprache bleibt es jedoch der 17. Juni als Prüfungstermin
  • Qualifizierter Abschluss der Mittelschule: 06. Juli, im Fach Muttersprache bleibt es der 18. Juni als Prüfungstermin
  • Realschule: 30. Juli 
  • Wirtschaftsschule: 11. Mai

UPDATE (19. März, 17:10 Uhr):

Klinikum Bayreuth GmbH spricht Besuchsverbot aus

Seit dem Donnerstagnachmittag (19. März) sind keine Besuche mehr in den beiden Betriebsstätten, der Klinikum Bayreuth und der Klinik Hohe Warte, möglich.

„Wir schützen damit unsere Patientinnen und Patienten (...) und wir tun dies auch, um selbst gesund und handlungsfähig zu bleiben.“

(Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Thomas Rupprecht)

Notaufnahmen der beiden Häuser bleiben geöffnet

Personen, die nicht bei der Klinikum Bayreuth GmbH beschäftigt sind, stehen am Klinikum ausschließlich der Haupteingang und der Eingang zur Kinderklinik offen. An der Klinik Hohe Warte ist ausschließlich der Haupteingang geöffnet. Die Notaufnahmen der beiden Häuser bleiben geöffnet. Nur Patienten in akuten Notlagen sind hier richtig. Vorsorgliche Corona-Tests werden nicht angeboten.

Folgende Personen sind von einem Besuchsverbot ausgeschlossen:

  • Angehörige schwerstkranker Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter oder Partner von Frauen, die entbinden oder gerade entbunden haben
  • Patienten, die einen vereinbarten Termin in einer Klinik oder einem Medizinischen Versorgungszentrum der Klinikum Bayreuth GmbH wahrnehmen
© Klinikum Bayreuth GmbH
Bayreuth: Klinikum verhängt grundsätzliches Besuchsverbot

UPDATE (19. März, 16:50 Uhr):

Bayreuth erstellt Liste mit Lieferservice- und Abholangebote für Lebensmittel

Stadt und Landkreis Bayreuth haben für die Bürger eine umfassende Übersicht über aktuelle Lieferservice- und Abholangebote im Lebensmittel- und Gastronomiebereich zusammengestellt, die online abgerufen werden kann. Die Menschen sollen dadurch mit dem Notwendigen versorgt werden. Zudem sollen durch den regionalen Konsum, regionale Unternehmen unterstützt werden.


UPDATE (19. März, 16:35 Uhr):

"Bamberger Rettungsschirm" unterstützt mit 3 Millionen Euro die Stadt und den Landkreis Bamberg 

Ab sofort starten in Bamberg Stadt und Land Überbrückungshilfen als „Bamberger Rettungsschirm“ für insbesondere kleine Unternehmen, Freiberufler, Selbständige, Künstlerinnen und Künstler sowie Vereine mit Sitz in Bamberg Stadt und Landkreis, dies teilte am Donnerstagnachmittag (19. März) die Stadt Bamberg mit. 

Ergänzend zu den Fördermitteln von Bund und Land, wird die Stadt Bamberg und der Landkreis mit dem "Bamberger Rettungsschirm" insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

 


UPDATE (19. März, 16:03 Uhr):

13 Virusfälle in Stadt und Landkreis Coburg

Wie das Landratsamt Coburg am Nachmittag mitteilte, gibt es im Coburger Raum derzeit 13 bestätigte Virusfälle. Dabei entfallen drei Infizierte auf die Stadt Coburg und 13 Personen auf den Landkreis Coburg.


UPDATE (19. März, 15:49 Uhr):

62 Virusfälle in Stadt und Landkreis Bamberg

Aktuell gibt es 62 bestätigte Corona-Infektionen in Stadt und Landreis Bamberg. Dies teilte soeben das Landratsamt Bamberg mit. 13 Personen kommen aus der Stadt Bamberg, 30 dem Landkreis. Für 19 positive Laborergebnisse läuft aktuell die Zuordnung. Zum zweiten Mal ist eine Einrichtung des Gesundheitswesens / der Pflege betroffen. Nach dem Fall am Klinikum Bamberg sind nun vier Bewohner eines Seniorenheimes mit dem Coronavirus infiziert. Ein Bewohner musste sich in eine klinische Behandlung begeben.


UPDATE (19. März, 14:47 Uhr):

Sechs weitere Todesfälle in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag über sechs weitere bestätigte Coronavirus-Todesfälle in Bayern informiert. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 69-jährige Patientin aus dem Landkreis Oberallgäu, eine 86-jährige Patientin aus dem Landkreis Traunstein sowie um einen 80-jährigen Patienten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und einen 99-jährigen Patienten aus Würzburg. Außerdem wurden zwei Todesfälle aus dem Landkreis Freising mitgeteilt. Bei diesen Verstorbenen handelt es sich um eine 80-Jährige und einen 87-Jährigen. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 13 Coronavirus-Todesfälle.


UPDATE (19. März, 14:09 Uhr):

Zentrale Abstrichstelle im Landkreis Forchheim

Der Landkreis Forchheim richtet aktuell eine Abstrichstelle am Parkplatz vor der Herder Sporthalle in Forchheim für Bürger des Landkreises Forchheim ein. Die Stelle ist NUR für Personen mit einem Untersuchungsauftrag des Gesundheitsamtes Forchheim.

Positiver Fall: Kontaktpersonen werden ermittelt

Das Gesundheitsamt ermittelt zudem aktuell die Kontaktpersonen 1. Grades einer positiv bestätigten Person und verständigt diese. Diese müssen laut Pressemeldung des Landratsamtes schnellst möglichst getestet werden und sich in häusliche Quarantäne begeben.

© Landkreis Forchheim

UPDATE (19. März, 13:46 Uhr):

Betrieb der Justiz im Oberlandesgerichtsbezirk Bamberg bleibt aufrechterhalten

Wie das Oberlandesgericht Bamberg mitteilte, werden wichtige und eilige Verfahren grundsätzlich durchgeführt. Dies betrifft vor allem Haftsachen und sonstige wichtige Strafsachen, Fälle im Betreuungsrecht, Familiensachen, insbesondere dringende Kindschaftssachen und Gewaltschutzverfahren, ebenso wichtige Zivilsachen.

Derzeit werden folgende Maßnahmen ergriffen:

  • Publikumsverkehr wird auf das Nötigste beschränkt
  • Strenge Einlasskontrollen, bei Betreten von Dienstgebäuden der Justiz ist eine Selbstauskunft zu COVID-19 auszufüllen
  • Gerichtsverhandlungen bleiben, dort wo es die Prozessordnung vorsieht, weiter öffentlich, Beschränkungen sind möglich
  • Ob und wann Gerichtstermine stattfinden, entscheiden die Richter

UPDATE (19. März, 12:57 Uhr):

Veränderungen im Busverkehr im Landkreis Lichtenfels

Ab Montag (23. März) kommt es zum zum Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals auf fast allen ÖPNV-Linien im Landkreis Lichtenfels zu Fahrplanänderungen. Konkret betrifft dies folgende Verbindungen: pdf-Dokument / Quelle: Landkreis Lichtenfels


UPDATE (19. März, 12:18 Uhr):

Stadt Bamberg: Gelbe Säcke und Windelsäcke im Rathaus Maxplatz – Eingang Fleischstraße

Durch die Schließung des Bamberger Rathauses am ZOB wird die Ausgabe der Gelben Säcke und der Windelsäcke ab sofort ins Rathaus Maxplatz verlegt. Dies teilte die Stadtverwaltung Bamberg am Mittag mit. Die Ausgabe erfolgt laut Pressemitteilung am Hintereingang in der Fleischstraße durch den dortigen Security-Dienst.


UPDATE (19. März, 11:15 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: Ausgangssperren erlassen

In zwei Kommunen im Landkreis Wunsiedel gilt wegen der dynamischen Ausbreitung des Coronavirus ab sofort eine Ausgangssperre. Betroffen davon sind das Stadtgebiet von Hohenberg an der Eger, der Hohenberger Ortsteil Neuhaus sowie der Ortsteil Fischern, der zum Gemeindegebiet Schirnding gehört.

Alle Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Orten müssen sich ab sofort in ihrer häuslichen Umgebung aufhalten. Verlassen dürfen sie diese nur aus einem triftigen Grund, beispielsweise für den Weg zur Arbeit, für Besorgungen, den Besuch beim Arzt oder den Gang zur Apotheke.

 


UPDATE (19. März, 10:20 Uhr):

Handwerksbetriebe bleiben geöffnet

Wie die HWK für Oberfranken mitteilt, ist das Handwerk von der Allgemeinverfügung „Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie" des Gesundheitsministeriums nicht betroffen. Die Betriebe können somit offen bleiben. Die Positivliste des Ministeriums folgt den Empfehlungen des Kabinettsauschusses der Bundesregierung, dass insbesondere "Dienstleister und Handwerker" generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können sollen. Betriebsuntersagungen gelten grundsätzlich nicht für das Handwerk, also nicht für all jene Betriebe, die in die Handwerksrolle oder in das Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke und handwerksähnlichen Betriebebei einer Handwerkskammer eingetragen sind.

Thematik Friseure & Kosmetiker

Friseure und Kosmetiker sind in der Liste nicht explizit erwähnt, sind aber – da dem Handwerk zugehörig – nicht von den Betriebsuntersagungen betroffen. Allerdings muss in Dienstleistungsbetrieben ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden (!!!) eingehalten werden. Auch bei Einhaltung dieses Abstands dürfen sich nicht mehr als 10 Personen im Wartebereichaufhalten. Der Online-Handel und Lieferdienste sind grundsätzlich auch weiter durchführbar.


UPDATE (19. März, 9:25 Uhr):

Busverkehr im Landkreis Hof wird ab Montag auf Ferienfahrplan umgestellt

Ab dem kommenden Montag (23. März) werden die Busverkehre im Landkreis Hof auf den Ferienfahrplan umgestellt, dies teilte am Donnerstagmorgen (19. März) das Landratsamt Hof mit. Bei der Umstellung kann es zu Verschiebungen der Fahrzeiten kommen. Der Zugstieg in die Busse erfolgt ausschließlich über den hinteren Zugang. Die ersten beiden Sitzreihen hinter dem Busfahrer werden gesperrt.

Folgende Informationen zum öffentlichen Nahverkehr im Landkreis Hof:

  • Die Strecke Rehau - Hof verkehrt bereits nach dem Ferienfahrplan
  • Linienstrecke innerhalb der Stadt Rehau verkehrt nach dem Ferienfahrplan
  • Das Anrufsammeltaxi Münchberg verkehrt zunächst weiterhin nach Fahrplan
  • Der Hofer LandBus wird bis auf weiteres verkehren. Der Zustieg über die Beifahrertür ist nicht mehr erlaubt
  • Zum CityBus Helmbrechts liegen derzeit keine Informationen vor

  • Der Bürgerbus Bad Steben hat die Fahrten eingestellt
  • Der Bürgerbus Oberkotzau hat die Fahrten eingestellt
  • Der Bürgerbus Schwarzenbach / Saale verkehrt nach aktuellem Stand weiterhin, allerdings ohne Beifahrer. Es können nur vier Fahrgäste mitgenommen werden
  • Der Bürgerbus Selbitz hat die Fahrten eingestellt

  • Der Bürgerbus Leupoldsgrün verkehrt weiterhin, jedoch können nur drei Fahrgäste mitgenommen werden

     


UPDATE (19. März, 08:50 Uhr):

Agentur für Arbeit: Informationen zum Kurzarbeitergeld

Ab sofort gibt es eine tagaktuelle Seite auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit, welche von der Anzeige bis zur Beantragung von Kurzarbeitergeld kompakt informiert. Die hier eingestellten Angaben gelten sowohl, für Arbeitsausfälle durch das Corona-Virus, als auch andere konjunkturelle Ursachen. Hier der Link! Hier kann man Kurzarbeitergeld auch online anzeigen und beantragen: LINK! Weitere telefonische Infos unter 0800 / 45 555 20. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.


UPDATE (18. März, 20:15 Uhr):

Ab Montag gilt im Bamberger ÖPNV ein Notfahrplan

Am kommenden Montag (23. März) tritt im Bamberger Öffentlichen Personen-Nahverkehrder der Notfahrplan der Stadtwerke Bamberg in Kraft. Die Busse fahren dann wie an Samstagen. Zusätzliche Fahrten werden zu den Kliniken am Bruderwald und auf dem Michelsberg sowie nach Memmelsdorf, Weichendorf, Merkendorf, Laubend, Meedensdorf, Schammelsdorf, Kremmeldorf, Schmerldorf und Drosendorf angeboten. Alle Informationen der Stadtwerke Bamberg unter folgendem LINK!


UPDATE (18. März, 20:02 Uhr):

Was bedeutet eine "Quarantäne" genau?

Das Wort "Quarantäne" ist derzeit in aller Munde. Was genau hinter diesem Begriff steckt, da herrscht durchaus einige Unsicherheit. Deshalb sprechen wir mit Dr. Klaus von Stetten, dem Leiter des Gesundheitsamtes in Bayreuth, darüber, was eine Quarantäne wirklich bedeutet, wer sie amtlich anordnen kann und welche Strafen bei Nichtbeachtung drohen.

Corona-Krise: Was bedeutet eine "Quarantäne" genau?

UPDATE (18. März, 19:41 Uhr):

„Coburg hilft“ – #nachbarschaft

Wer will älteren und hilfebedürftigen Menschen mit Besorgungen oder Einkäufen in den nächsten Wochen im Coburger Raum helfen will, der kann dies tun: Gemeinsam mit dem AWO Mehr Generationen Haus „Treff am Bürglaßschlösschen“, dem Caritas-Quartiersstützpunkt Creidlitz, dem Quartiersmanagement Soziale Stadt Wüstenahorn und dem „dialog“-Stadtbüro der Diakonie steht das Büro Senioren & Ehrenamt der Stadt Coburg, für freiwillige Helfer als Ansprechpartner zu Verfügung.

Ältere und hilfebedürftige Menschen, die Unterstützung beim Einkauf oder anderen Besorgungen benötigen, melden sich bitte unter folgender Telefonnummer: 09561 / 89 - 25 75. Die Erreichbarkeit ist auch am Wochenende gewährleistet.

Kontaktadressen

  • AWO Mehr Generationen Haus „Treff am Bürglaßschlösschen“, Tel.: 09561 / 70 53 80
  • Caritas-Quartiersstützpunkt Creidlitz, Tel.: 09561 / 59 69 940
  • Soziale Stadt Wüstenahorn, Tel.: 0160 / 37 50 950
  • dialog – Stadtbüro der Diakonie, Tel.: 09561 / 79 90 500
  • Stadt Coburg, Büro Senioren & Ehrenamt, Tel: 09561 / 89 - 25 75

UPDATE (18. März, 19:26 Uhr):

Mit Musik gegen das Coronavirus: "Bella Ciao" - Bamberg singt für Italien!

Ein ganzer Bamberger Straßenzug in Bamberg singt und musiziert für die Menschen in Italien. Die Anwohner der Anna-Maria-Junius-Straße in der Domstadt setzen damit ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in dem vom Coronavirus gebeutelten Land. Die Bamberger haben die italienische Idee gewählt, sich über die Straße hinweg mit Liedern aufzuheitern und gute Laune in den schweren Zeiten zu verbreiten.

"Möge die Solidarität wachsen und das Virus schrumpfen!!!" - so die Aussage auf dem Youtube-Kanal von bambergtw.

Mit Musik gegen das Coronavirus: "Bella Ciao" - Bamberg singt für Italien!

UPDATE (18. März, 19:03 Uhr):

7. Todesfall in Bayern

Das Gesundheitsministerium hat am Abend über einen weiteren bestätigten Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte: "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen." Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sieben Coronavirus-Todesfälle. 


UPDATE (18. März, 18:45 Uhr):

Bamberg / Coburg - So geht der Handel mit den neuen Vorgaben um

Ab dem heutigen Mittwhoch (18. März) greifen die neuen, verschärften Regeln im Zuge der Corona-Krise. Viele Läden im Einzelhandel müssen jetzt bis mindestens 30. März schließen. Offen bleiben zum Beispiel Baumärkte oder Lebensmittel-Läden. Diese Geschäfte dürfen ihre Öffnungszeiten sogar ausdehnen – werktags bis 22:00 Uhr und am Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr. Wie gehen die Händler mit der neuen Situation um? Antworten aus Bamberg und Coburg im Video.

Corona-Krise: Bamberg / Coburg - So geht der Handel mit den neuen Vorgaben um

UPDATE (18. März, 18:19 Uhr):

6. Todesfall in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Hierbei handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Landsberg am Lech um einen 71-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen. Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sechs Coronavirus-Todesfälle.


UPDATE (18. März, 17:51 Uhr):

Dekanat Hof richtet Sorgentelefon ein

Angesichts der Corona-Pandemie verstärkt das evangelische Dekanat Hof seine seelsorerliche Präsenz. Ab Donnerstag (19. März) ist unter der Rufnummer 0152 / 070 722 11 ein extra Seelsorgetelefon geschaltet, unter der ständig eine Pfarrerin oder eine Pfarrerin erreichbar ist.


UPDATE (18. März, 17:40 Uhr):

Ehrenamtliche Hilfe in Schwarzenbach an der Saale

Familien, die sich in Quarantäne befinden, kranken oder älteren Menschen bietet die Stadtverwaltung Schwarzenbach an der Saale an, sich unter der Mailadresse brauche-hilfe@schwarzenbach-saale.de oder unter der Rufnummer 09284 / 933 - 41 zu melden. Dabei ist die Hilfe insbesondere für den Einkauf von Lebensmitteln gedacht. Ebenso können sich Freiwillige melden und Hilfsbedürftige unter anderem beim Einkauf unterstützen: Mail (helfer@schwarzenbach-saale.de) Wichtig ist in beiden Fällen die Angabe des Namens, der Adresse, der Telefonnummer, wenn vorhanden die Mailadresse sowie die Art der Unterstützung. Die Stadtverwaltung wird alle Meldungen sammeln und versuchen, Helfer zu vermitteln.

Geschlossene Einrichtungen

  • Erika-Fuchs-Haus | Museum für Comic und Sprachkunst
  • Städtische Bücherei
  • Kunstgalerie Altes Rathaus
  • Schul- und Heimatmuseum
  • Bürgersaal in Martinlamitz
  • Alle öffentlichen Spielplätze

UPDATE (18. März, 17:27 Uhr):

REGIOMED-Einrichtungen bereiten sich intensiv auf Corona-Patienten vor

Die REGIOMED-Einrichtungen bereiten sich aktuell auf den Ernstfall vor. Um Personal und Patienten so gut wie möglich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, bekommen alle ankommenden Notfallpatienten nun bereits in den Eingangsbereichen eine erste Einschätzung mit Hilfe einer so genannten Corona-Triage. Dabei werden sie unter anderem befragt, welche Symptomen sie haben, ob sie Kontakt zu einem Infizierten hatten oder sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf diese Weise können Corona-Verdachtsfälle bereits vor Betreten der Klinik erkannt und einer gesonderten Behandlung zugeführt werden.

Wir müssen uns jetzt darauf einstellen, dass wir in sehr kurzer Zeit sehr viele Corona-Patienten betreuen werden – viele davon werden intensivmedizinische Versorgung benötigen und sogar beatmet werden müssen. ... Entscheidend sei es daher, die Intensivkapazitäten so schnell wie möglich zu erweitern und – mit viel Augenmaß – zu prüfen, ob planbare Eingriffe, wie zum Beispiel das Einsetzen künstlicher Hüft- oder Kniegelenke, verschoben werden könnten.

(Alexander Schmidtke, REGIOMED-Hauptgeschäftsführer)

 

© Regiomed

UPDATE (18. März, 17:10 Uhr):

Bayreuth: Stadtverwaltung wird geschlossen

Wie die Stadtverwaltung Bayreuth am Mittwochnachmittag mitteilte, ist der Publikumsverkehr in den Bayreuther Rathäusern ab sofort weitestgehend eingestellt. Die Rathäuser und Dienststellen der Stadt Bayreuth sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Eine Sachbearbeitung in den Ämtern erfolgt nur noch auf der Basis einer vorherigen Terminvereinbarung. Hierzu ist eine telefonische Kontaktaufnahme beziehungsweise eine Abklärung der Dringlichkeit per Mail mit den jeweiligen Dienststellen erforderlich. Auf der Homepage der Stadt werden die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten aufgeführt.

Stadtbauhof / Müllentsorgung in Bayreuth

Die Schließungen gelten auch für die Verwaltung des Stadtbauhofs. Vereinbarte Termine bleiben unverändert gültig. Dies gilt auch für die Sperrgutabfuhr. Sie wird bis auf weiteres wie vereinbart durchgeführt. Der Wertstoffhof als wichtiger Bestandteil der Abfallbeseitigung bleibt ebenfalls vorerst geöffnet und wird mit einer Notmannschaft betrieben. Deponieabfälle können nur auf der Basis vorheriger telefonischer Terminanmeldungen angenommen werden. Die Müllabfuhr findet wie gewohnt statt.

Sondergenehmigungen für Lieferservice

Mit Blick auf die angeordneten Einschränkungen bei den Öffnungszeiten der Gastronomie gibt es inzwischen Überlegungen der Gastronomie für die Einrichtung von Lieferservices. Um die Erreichbarkeit der Haushalte und der zulieferenden Gastronomiebetriebe in der Fußgängerzone zu gewährleisten, stellt die Stadt entsprechende Sondergenehmigungen aus. Hotline: 0921 / 25 16 26. Die Wirtschaftsförderung der Stadt erarbeitet derzeit zur Information der Öffentlichkeit eine Übersicht der Lieferdienste in Stadt und Landkreis Bayreuth. Sie wird in Kürze ebenfalls auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Stadt arbeitet an Lösung für Bayreuther Tafel

Das Sozialreferat arbeitet an einer Lösung, den Wegfall der Bayreuther Tafel Bayreuth zu kompensieren und die verfügbaren Kräfte zu bündeln. Notfälle werden durch die Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen versorgt. Bedürftige Bürger können sich unter der Telefonnummer 0921 / 25 13 78 in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr melden, um das weitere Vorgehen individuell abzuklären und sich beraten zu lassen.


UPDATE (18. März, 16:45 Uhr):

Corona-Krise: Leere Altstadt in Bamberg

Seit dem Ausruf des Katastrophenfalls in Bayern sind viele Innenstädte Deutschlands wie leer gefegt. So auch die Altstadt in Bamberg. Viele Geschäfte haben notgedrungen schließen müssen, um die Ausbreitung des Coronaviruses einzudämmen. Alexandra A. bedient aktuell noch Kunden an ihrem Lebensmittelstand in der Bamberger Innenstadt. Doch auch sie merkt, dass sich etwas verändert hat:

„Die Leute nehmen Abstand und werfen das Geld zum Beispiel nur über die Theke. Meine Stammkunden kommen noch regelmäßig, aber für Laufkundschaft hätte ich heute mehr erwartet.“

Der Familienvater Tim S. ist mit seinen Töchtern in der Stadt zum Einkaufen. Ihnen kommt der Werktag Mittwoch vor wie ein Sonntag. Sie schildern vor Ort, dass viele Menschen nur noch in die Stadt gehen, um wichtige Erledigungen zu machen.

Corona-Krise: Leer gefegte Straßen in der Bamberger Innenstadt!

UPDATE (18. März, 16:30 Uhr):

Zahl der Corona-Infizierten im Bamberger Raum auf 27 gestiegen

Wie das Landratsamt Bamberg am Mittwochnachmittag (18. März) mitteilte, stieg die Zahl der Corona-Infizierten von 19 auf 27 Fälle. Elf Betrofffene kommen aus der Stadt und 16 aus dem Landkreis Bamberg.


UPDATE (18. März, 16:20 Uhr):

Hohenberg an der Eger: Stadt stellt sich auf einen sprunghaften Anstieg der Infiziertenzahl ein

In Hohenberg an der Eger (WUN) geht Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) davon aus, dass es bald zu einem sprungartigen Anstieg der Zahl der Corona-Infizierten kommt. Grund ist die dramatische Zuspitzung der Lage in dem ein paar Kilometer weiter entfernten Landkreis Tirschenreuth (Oberpfalz). Für Mitterteich wurde jetzt als allererste Stadt in Bayern eine Ausgangssperre verhängt. Innerhalb von einem Tag verdoppelte sich dort die Zahl der Fälle. Deshalb gab Hoffmann der Feuerwehr am Mittwoch den Auftrag, die Bürger unter anderem mit Lautsprecherdurchsagen und Flugblättern zu informieren. Ihm ist es besonders wichtig, dass vor allem Alte und Geschwächte zu Hause bleiben.

Helferkreis vor Ort formiert sich

Unterdessen ist der Zusammenhalt in der Stadt sehr groß. In den örtlichen Läden kann man per Telefon jetzt eine Bestellung aufgeben. Diese wird dann von freiwilligen Helfern abgeholt und zu den Betroffenen nach Hause gebracht.


Hohenberg an der Eger: Bürgermeister rechnet mit sprunghaftem Anstieg der Coronavirus-Fälle
Coronavirus: Hohenberg an der Eger erwartet deutliche Zunahme der Infiziertenfälle

UPDATE (18. März, 15:28 Uhr):

Nachbarschaftshilfe in Ahorn

Die Gemeinde Ahorn (CO) hat eine Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen. Über die Hotline der Gemeinde können sich engagierte Bürger melden, ebenso wie Hilfesuchende. Die Hotline ist täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 09561 / 8141 - 29 zu erreichen.

© Gemeinde Ahorn

UPDATE (18. März, 15:28 Uhr):

Frankenwald-Wandermarathon 2020 findet nicht statt

Nach Rücksprache mit den Sicherheitsbehörden, der Stadt Kronach sowie Helfern vor Ort hat sich der Veranstalter Frankenwald Tourismus entschieden, den Frankenwald Wandermarathon 2020 um ein Jahr auf den 15. Mai 2021 zu verschieben. Das Event findet demnach am 16. Mai 2020 nicht statt.


UPDATE (18. März, 14:44 Uhr):

Warnung: Falsche Gesundheits-Mitarbeiter unterwegs

Wie das Landratsamt Tirschenreuth (Oberpfalz) informiert, sind derzeit falsche Gesundheitsamt-Mitarbeiter vereinzelt im Landkreis Tirschenreuth unterwegs und wollen sich unter der Angabe fadenscheiniger Gründe in Bezug auf die derzeitige Corona-Krise Zutritt zu Privatwohnungen verschaffen. So wird unter anderem behauptet, die Hygiene-Umstände im Haushalt überprüfen zu müssen.  Außerdem kam es bereits zu dubiosen Spendensammel-Aktionen, bei denen Personen verhältnismäßig hohe Geldbeträge an der Haustür forderten, mit dem Vorwand, die Spendengelder für Desinfektionsmittel nutzen zu wollen. Hier handelt es sich nicht um echte Spenden-Aktionen.

  • Bitte verständigen Sie im Verdachtsfall umgehend die Polizei unter der Rufnummer 110 und sensibilisieren Sie auch Ihre Nachbarn zu der Thematik!

UPDATE (18. März, 14:36 Uhr):

Schwarz fordert Verschiebung der Stichwahlen

Wegen der Corona-Krise fordert der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz eine Verschiebung der anstehenden Stichwahlen bei der Kommunalwahl in Bayern.

Die Durchführung der Stichwahl wäre eine unnötige Zusatzbelastung. Wir müssen Verantwortung übernehmen und als Politik ein Zeichen setzen. Deswegen sollte die Stichwahl nach Beendigung der Krise stattfinden. Sicher ist, dass damit ein Amtswechsel zum 1. Mai dann nicht möglich ist. Deshalb schlage ich vor, diesen zum 1. September 2020 anzustreben.

(Andreas Schwarz, MdB SPD)


UPDATE (18. März, 14:12 Uhr):

Hofer Land: Schuleingangsuntersuchungen werden verschoben

Die Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Hof verschiebt alle Termine für die Schuleingangsuntersuchungen. Eltern, deren Kinder durch den Ausfall betroffen sind, werden rechtzeitig über Ersatztermine informiert.


UPDATE (18. März, 13:46 Uhr):

Informationen des Standesamtes Bamberg

Das Standesamt Bamberg ist derzeit für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Um den Service - wenn auch mit Einschränkungen - weiterhin anbieten zu können, gelten für die Bereiche "Geburten", "Eheschließungen", "Stebefälle" und "Urkundenanforderungen" folgenden Maßgaben: HIER klicken (Pdf-Dokument / Quelle: Stadt Bamberg)


UPDATE (18. März, 12:57 Uhr):

Vier neue Corona-Fälle in der Stadt und im Landkreis Bayreuth

Aktuell gibt es in der Stadt und im Landkreis Bayreuth vier neue Corona-Fälle. Somit haben sich insgesamt zwölf Menschen im Bayreuther Raum angesteckt. Dies teilte am Mittwochmittag (18. März) das Landratsamt Bayreuth mit.

39-Jährige medizinische Fachangestellte infiziert

Eine 39-jährige medizinische Fachangestellte des MedCenters Bayreuth, die im Nachbarlandkreis Tirschenreuth wohnt, wurde mit typischen Krankheitssymptomen am Montag (16. März) zur stationären Behandlung im Klinikum Bayreuth aufgenommen. Sie befindet sich in stabilem Gesundheitszustand. Offenbar wurde die 39-Jährige in ihrem privaten Umfeld infiziert.

Gesundheitsamt testet Patienten, die Kontakt zu Mitarbeitern hatten

Das MedCenter wurde aufgrund der Kontakte zu den Mitarbeitern geschlossen. Aktuell ermittelt das Gesundheitsamt alle Patienten, die im Zeitraum vom 09. bis 12. März, sowie am 16. März Kontakt zu Mitarbeitern hatten.

47-Jähriger aus Pegnitz infiziert

Positiv getestet wurde ein 47-jähriger Pegnitzer, der sich in den Faschingsferien in Südtirol aufgehalten hatte. Der Mann weist keine Symptome auf. Er wurde unter häusliche Quarantäne gestellt.

46-jähriger Bayreuther mit Corona infiziert

Ebenfalls positiv getestet wurde ein 46-jähriger Bayreuther, der sich ebenfalls zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte. Der 46-Jährige ist symptomfrei. Er befindet sich aktuell in häuslicher Quarantäne.

41-Jährige aus Pottenstein infiziert

Eine 41-Jährige aus Pottenstein wurde wegen leichter Krankheitssymptome getestet und wies ein positives Testergebnis auf. Woher sich die Frau angesteckt hat, ist bislang noch unklar. Die Infizierte befindet sich ebenso in häuslicher Quarantäne.

Ehepaar aus Goldkronach nach zwei Wochen virusfrei

Bei den zwei ursprünglich positiv getesteten, symptomfreien Personen aus Goldkronach konnte der Virus bereits nach zwei Wochen nicht mehr nachgewiesen werden. Bei allen Kontaktpersonen des Ehepaars haben sich bisher keine Infektion


UPDATE (18. März, 11:57 Uhr):

Bamberg: Stadt organisiert Nachbarschaftshilfe

Oberbürgermeister Starke hat die Organisation einer zentralen Nachbarschaftshilfe in die Wege geleitet. Als Unterstützung steht im Vordergrund: Hilfe bei den Einkäufen von Lebensmitteln, Besorgung von Medikamenten, Botengänge oder auch den Hund spazieren führen.

Die schutzbedürftigen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger brauchen jetzt unsere volle Aufmerksamkeit und Hilfe, damit ihre Versorgung sichergestellt wird.

(Oberbürgermeister Andreas Starke)


Telefonnummer der Vermittlungsstelle

Ab sofort gibt es eine Vermittlungsstelle für nachbarschaftliche Unterstützung, die von montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 0951 / 87 - 14 47 erreichbar ist. Außerdem gibt es eine Mail-Adresse: nachbarschaft@stadt.bamberg.de. Die Fäden laufen im Amt für Inklusion zusammen. Die Stadt ruft dazu auf, zunächst selbst den Kontakt zur Nachbarschaft zu suchen und Hilfe anzubieten.


UPDATE (18. März, 10:36 Uhr):

Stadt Forchheim: Absage von Veranstaltungen

Die Stadt Forchheimteilt mit, dass neben den Veranstaltungen privater Veranstalter im Stadtgebiet auch folgende städtische Veranstaltungen / Veranstaltungen mit städtischer Kooperation entfallen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

  • Bis einschließlich 19. April: Alle Veranstaltungen der städtischen Kindertagesstätten, in allen städtischen Turnhallen, des städtischen Jugendhauses Forchheim und der Offenen Jugendarbeit Forchheim Nord (OJA)
  • 21. März: Benefizkonzert des Lions Club Forchheim
  • 22./29. März und 05. April: Orgelkonzerte in der Johanniskirche
  • 28.03.: Bigband-Konzert und alle sonstigen Veranstaltungen der städtischen Sing und Musikschule bis einschließlich 19.04.
  • Bis zum 31. März: Alle Veranstaltungen des Pfalzmuseums Forchheim, der Stadtbücherei, alle Stadtführungen und alle Oster-und Osterbrunnenaktionen
  • 05. April: Jahrmarkt
  • 05. April: Verkaufsoffener Sonntag
  • 23. April: 39. Forchheimer Hausgeschichten der Altstadtfreunde Forchheim im Heimatverein Forchheim
  • 26. April: „Tag der offenen Tür“ des städtischen Gartenamtes“

UPDATE (18. März, 9:35 Uhr):

Bayern verlegt Abiturprüfungen auf den 20. Mai

Wie das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus am Mittwochmorgen (18. März) bekannt gab, wurden die Abiturprüfungen, aufgrund der aktuellen Corona-Lage, vom 30. April auf den 20. Mai verschoben. Einzelheiten dazu gibt es HIER!

Trotz der Corona-Krise wollen wir faire Bedingungen für unsere Abiturientinnen
und Abiturienten sicherstellen ... Wichtig war es mir, die neuen Prüfungstermine mit Lehrkräften, Eltern, Schülern und Direktoren abzustimmen.

(Michael Piazolo, Bayerischer Kultusminister)


UPDATE (17. März, 23:48 Uhr):

DRV Nordbayern informiert: Aufnahmestopp in den Rehakliniken

Wie die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern mitteilte, werden unter anderem in der Höhenklinik in Bischofsgrün, der Klinik Frankenwarte in Bad Steben und der Klinik Herzoghöhe Bayreuth ab sofort bis auf weiteres keine Patienten mehr aufgenommen. Dringend medizinisch indizierte Aufnahmen aus den Akutkliniken sind weiterhin nach Einschätzung des aufnehmenden / behandelnden Arztes möglich.


UPDATE (17. März, 23:34 Uhr):

Landratsamt Kulmbach bleibt geschlossen

Das Landratsamt bleibt ab Mittwoch (18. März) verschlossen und ist für den Publikumsverkehr  nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich. Diese Regelung gilt ebenfalls für die zugehörigen Nebengebäude. Für die Kfz-Zulassungsstelle ist zusätzlich zu beachten, dass eine Terminvergabe auch über das Internet mit Angabe der Kontaktdaten sowie über die Internet-Kfz-Zulassung (iKfz) mit Versand der erforderlichen Unterlagen möglich ist. Für die übrigen Fälle, die über das Internetportal nicht abbildbar sind, kann ein Termin unter der Rufnummer 09221 / 707 373 vereinbart werden. In allen anderen Bereichen erfolgt die Terminvergabe ausschließlich telefonisch beim zuständigen Mitarbeiter, per E-Mail oder schriftlich. Notwendige, einzureichende Unterlagen können im Servicebereich im Landratsamt abgegeben oder per Post eingesendet werden. Personen, die einen Termin vereinbart haben, können das Amt nach Anmeldung bei der Bürgeranlaufstelle betreten und später wieder verlassen. Der seitliche Eingang bei der Kfz-Zulassung bleibt geschlossen.

Stadtverwaltung Kulmbach ebenso geschlossen

Ebenso reagiert die Stadtverwaltung Kulmbach ab dem morgigen Tag. Die Behörde steht den Bürgern weiterhin telefonisch, per E-Mail sowie schriftlich zu den normalen Öffnungszeiten zur Verfügung. Dringende Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden, können weiterhin über einen eingerichteten Notdienst vor Ort erledigt werden. Hierzu wird vorher um eine telefonische Terminvereinbarung gebeten.


UPDATE (17. März, 22:15 Uhr):

Landratsamt Kulmbach: Elf neue Virusfälle im Landkreis

Wie das Kulmbacher Landratsamt mitteilte, wurden am Dienstag weitere Coronavirus-Fälle im Landkreis bestätigt. Die Hälfte der Befunde aller betreffenden Kontaktpersonen des ersten bestätigten Falls im Landkreis Kulmbach traf inzwischen ein. Bei elf dieser Kontaktpersonen wurde das Coronavirus nachgewiesen. Ein weiterer positiv getesteter Teilnehmer der Reisegruppe liegt nicht im Landkreis Kulmbach. Alle bestätigten Fälle befinden sich bereits in häuslicher Isolation. Es handelt sich dabei um vier Lehrer und sieben Schüler. Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und vollzieht weitere Maßnahmen. Hierzu zählen wie zuvor die Probennahmen von denen zum jetzigen Zeitpunkt (Stand Dienstagabend) 30 neue stattgefunden haben. Die betroffenen Personen sind laut Pressemeldung größtenteils symptomfrei. Nur wenige haben leichte Symptome. Eine stationäre Behandlung sei derzeit bei keiner Person erforderlich.


UPDATE (17. März, 22:11 Uhr):

Landkreis Wunsiedel richtet Bürgertelefon ein

Im Zusammenhang mit der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus richtet das Landratsamt Wunsiedel ab Mittwoch (18. März) ein Bürgertelefon ein. Erreichbar ist die Hotline unter der Nummer 09232 / 80 111, täglich zwischen 06:00 Uhr und 22:00. Für spezifische Fragen gibt es bereits Hotlines aus verschiedenen Bereichen


UPDATE (17. März, 22:05 Uhr):

Eingeschränkter Betrieb in den Rathäusern im Landkreis Kronach

Ab Mittwoch (18. März) kommt es zu Einschränkungen beim Publikumsverkehr in den Rathäusern im Landkreis Kronach. Behördengänge können ab Mittwoch nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung erfolgen. Nicht dringliche Besuche in den Rathäusern sollten verschoben werden. Alle Amtsgeschäfte, die telefonisch, online oder auf dem Postweg erledigt werden können, sollten ohne persönliches Erscheinen in den Rathäusern erfolgen.


UPDATE (17. März, 21:57 Uhr):

Kein Publikumsverkehr mehr bei den Finanzämtern

Ab Mittwoch (18. März) wird der Publikumsverkehr in den Servicezentren an den bayerischen Finanzämtern bis einschließlich zum 19. April vorübergehend vorsorglich eingestellt. Der Service der Finanzämter bleibt weiterhin in vollem Umfang gewährleistet ist. Der Kontakt zu den Finanzämtern und der Erhalt von Informationen ist für die Bürgerinnen und Bürger weiter über verschiedene Wege möglich, z.B.: Telefon, Post, Mail und über das Onlineangebot der Steuerverwaltung unter elster.de.


UPDATE (17. März, 21:26 Uhr):

Corona-Krise: Über Unruhe, Unsicherheit und Ängste in der Bevölkerung

In Bayern wurde am Montag der Katastrophenfall ausgerufen. Das öffentliche Leben wird zurückgefahren. Dies soll primär der Eindämmung des Virus dienen. Zwangsläufig bleibt aber die Frage offen: Wie lang wird diese Ausnahmesituation dauern, bis wieder die Normalität einkehrt. Ein Punkt, der bei vielen Menschen Unruhe, Unsicherheit und Angst schürt.  Über das Thema sprechen wir mit Diplom-Psychologe Alexander Höme aus Hof.

Corona-Krise: Über Unruhe, Unsicherheit und Ängste in der Bevölkerung

UPDATE (17. März, 20:32 Uhr):

"Drive In"-Teststation in Hof eröffnet

In der Hofer Freiheitshalle hat heute eine zentrale Corona-Anlaufstelle ihren Dienst aufgenommen. Dort sollen sich potentiell an dem Virus Erkrankte melden, um getestet werden zu können. Voraussetzung ist, dass man aus Stadt oder Landkreis Hof ist und vorher telefonisch bereits mit seinem Arzt oder über die Rufnummer 116 117 Kontakt aufgenommen hat. Die "Drive In"-Teststelle ist NUR für dringende Verdachtsfälle.

 

Corona-Virus: "Drive In"-Teststation in Hof eröffnet

UPDATE (17. März, 19:46 Uhr):

Bayreuth: Über 80 Spiel- und Trendsportanlagen in Bayreuth werden abgesperrt

Auf der Basis der Anordnungen des Freistaats Bayern hat die Stadt Bayreuth inzwischen die Schließung aller öffentlichen Spielplätze veranlasst. Betroffen sind auch die Bolzplätze sowie die Skateanlagen in Bayreuth und somit über 80 Spiel- und Trendsportanlagen. Sie alle werden abgesperrt und mit einer entsprechenden Beschilderung versehen. 

Aussegnungshallen der Friedhöfe bleiben gesperrt

Auswirkungen hat die Corona-Krise auch auf den Bereich der Bestattungen. Die Aussegnungshallen der Friedhöfe in Bayreuth bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Bestattungen können nur noch direkt am Grab im engsten Familienkreis stattfinden. Für den städtischen Südfriedhof gilt, wie derzeit für alle Dienststellen der Stadtverwaltung: Vorab telefonisch oder per Mail mit den Mitarbeitern Kontakt aufnehmen.


UPDATE (17. März, 18:57 Uhr):

Krisenmanagement oder Wahlkampf: „Bayreuther Hilfs- und Konjunkturprogramm"

Die Staatsregierung hat am Mittag präzisiert, was sie an wirtschaftlichen Hilfen für Unternehmen auf dem Weg bringen will, die jetzt wegen der Corona-Krise finanziell in Bedrängnis geraten. Unterdessen werden in Bayreuth Stimmen laut, die sagen, das werde nicht reichen. Ein eigenes „Bayreuther Hilfs- und Konjunkturprogramm“ für kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige, Künstler und Freiberufler sowie ehrenamtlich tätige gemeinnützige Vereine solle aufgesetzt werden. Das wollen SPD- und CSU-Fraktion gemeinsam in den Stadtrat einbringen. Die Frage ist dabei wohl auch, ob es um Krisenmanagement geht oder doch auch ein Stück weit um Wahlkampf?

Bayreuth: CSU und SPD wollen städtisches Corona-Konjunkturprogramm

UPDATE (17. März, 17:10 Uhr):

"Drive-In" für Corona-Test an der Hofer Freiheitshalle

Seit heute (17. März) ist die zentrale Corona-Teststelle in der Hofer Freiheitshalle im Betrieb. Menschen, die im Verdacht stehen, sich mit dem neuartigen Virus angesteckt zu haben, dürfen auf ärztliche Anweisung die Stelle anfahren. Ärzte nehmen durch ein Seitenfenster die Abstriche.

Personen mit folgenden Kriterien dürfen sich testen lassen:

  • Menschen, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Virus infiziert zu haben
  • Personen, die durch ihren Hausarzt angekündigt worden sind
  • Menschen aus dem Landkreis und Stadt Hof, die ihre Versicherungskarte vorzeigen  können

Der "Drive-In" dient nicht für Menschen, die sich aus eigener Entscheidung und zur reinen Vorbeugung testen lassen möchten.

Die Teststelle ist von Montag bis Samstag, von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr, geöffnet.

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UPDATE (17. März, 16:35 Uhr):

Landratsamt Hof schränkt Publikumsverkehr ein

Der Dienstbetrieb im Landratsamt Hof wird ab dem Mittwoch (18. März) nur noch in einem stark eingeschränkten Umfang aufrechterhalten. Publikumsverkehr ist daher nur noch in dringenden Fällen und im Rahmen einer vorherigen Terminvereinbarung möglich. In unaufschiebbaren Angelegenheiten hilft die Hotline unter 09281 / 57-0 oder eine Mail. Dies gilt auch für die KFZ-Zulassungsstelle. Diese ist über die Telefonnummer 09281 / 57 - 200 erreichbar.


UPDATE (17. März, 15:49 Uhr):

Rathäuser im Landkreis Lichtenfels werden für den Besucherverkehr geschlossen

Die Rathäuser der elf Kommunen im Landkreis Lichtenfels – Altenkunstadt, Bad Staffelstein, Burgkunstadt, Ebensfeld, Hochstadt, Lichtenfels, Marktgraitz, Marktzeuln, Michelau, Redwitz, Weismain - sind ab Mittwoch (18. März) für den Besucherverkehr geschlossen. Bürgerinnen und Bürger können die Verwaltung telefonisch und per Mail erreichen. Diese Entscheidung haben Landrat Christian Meißner und die Bürgermeister der elf Kommunen am Dienstagnachmittag getroffen.


UPDATE (17. März, 15:36 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Derzeit fünf Corona-Fälle

Wie das Landratsamt Lichtenfels am Dienstagnachmittag mitteilte, sind aktuell fünf Coronavirus-Fälle im Landkreis bestätigt. Der erste Fall, der im Lichtenfelser Klinikum stationär behandelt wurde, geht am heutigen Tag in die häusliche Quarantäne. Die vier Neu-Infizierten befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne.


UPDATE (17. März, 15:17 Uhr):

Bezirk Oberfranken schränkt Publikumsverkehr ein

Der Bezirk Oberfranken schränkt ab Mittwoch (18. März) den Publikumsverkehr ein. Eine persönliche Vorsprache bei den Sachbearbeitern in der Bezirksverwaltung wird daher vorübergehend nicht möglich sein. Die Sachbearbeiter sind telefonisch, per Mail sowie per Post erreichbar. Personen, die einen unaufschiebbaren persönlichen Gesprächstermin benötigen, können sich per Telefon an den zuständigen Sachbearbeiter wenden. Die Telefonzentrale des Bezirks Oberfranken hat folgende Rufnummer: 0921 / 78 46-0.


UPDATE (17. März, 15:10 Uhr):

Theater Hof stellt Betrieb vollständig ein

Aufgrund der aktuellen Anweisung stellt das Theater Hof ab sofort den Betrieb bis voraussichtlich 19. April vollständig ein. Ob und wann genau der Proben- und Arbeitsbetrieb wieder aufgenommen wird, orientiert sich an den weiteren Entwicklungen, so die Pressemitteilung des Hauses.


UPDATE (17. März, 14:50 Uhr):

Landratsamt Lichtenfels für den Besucherverkehr geschlossen

Das Landratsamt Lichtenfels ist ab Mittwoch (18. März) für den Besucherverkehr geschlossen. Bürgerinnen und Bürger können die Verwaltung nach wie vor telefonisch und per Mail erreichen. Die Landkreisverwaltung empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern, die ein Anliegen haben, sich telefonisch bei dem zuständigen Sachbearbeiter zu melden, das Thema zu besprechen und dann zu entscheiden, ob ein persönliches Erscheinen im Landratsamt notwendig ist. Auch die Zulassungsstelle steht nur eingeschränkt zur Verfügung. Hier bittet die Landkreisverwaltung ebenfalls um die Online-Vereinbarung eines Termins. Ab sofort ist auch nur noch ein Eingang am Landratsamt geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden von einem Mitarbeiter in Empfang genommen, der dann den Kontakt mit dem Sachbearbeiter herstellt. Für besorgte Bürgerinnen und Bürger bietet das Landratsamt Lichtenfels eine Telefon-Hotline (09571 / 18 190) an.


UPDATE (17. März, 14:10 Uhr):

Hof: Wochenmarkt wird weiter durchgeführt

Der Wochenmakrt in Hof wird weiter durchgeführt. Allerdings wird der Marktverkehr auf den Lebensmittelhandel beschränkt. Händler mit Waren, die darüber hinausgehen, werden deshalb nicht mehr zugelassen. Als weitere Maßnahmen werden die Marktstände räumlich voneinander getrennt. Zusätzlich wird nur bedient. Die Kunden selbst sollen nicht mit den Waren in Kontakt kommen. Durch Hinweisschilder sollen die Kunden darauf hingewiesen werden, einen Abstand von ca. 1,50 Metern zum Marktstand zu halten und nur nach Aufforderung an diesen heranzutreten.


UPDATE (17. März, 14:01 Uhr):

Hofer Land: Wertstoffhöfe schließen

Die Wertstoffhöfe im Landkreis Hof als auch der Wertstoffhof in Hof sind ab Mittwoch (18. März) bis zunächst einschließlich Dienstag (31. März) geschlossen. Davon betroffen sind ebenfalls das Wertstoffmobil und das Problemstoffmobil, das am 27.03.20 in Rehau und Regnitzlosau mit der Frühjahrssammlung gestartet wäre. Mit Einschränkungen geöffnet bleibt das AbfallServiceZentrum Silberberg (ASZ). Am ASZ werden nur Abfälle angenommen, die nicht aus privaten Haushalten stammen. Grundsätzlich ausgeschlossen sind Kleinmengen und private Anlieferungen. Eine Bezahlung ist nur noch mit Karte möglich. Das ASZ ist lediglich von Montag bis Donnerstag (08:00 - 17:00 Uhr) und am Freitag (08:00 - 13:00 Uhr) geöffnet. Nicht betroffen sind die Abfuhr der Restmüll-, Papier- und Biotonne sowie die Sperrmüllabfuhr. Diese werden auch weiterhin durchgeführt. Leichtverpackungsabfälle, Glasverpackungen und Altkleider können wie gewohnt über die Behälter an den Wertstoffinseln entsorgt werden.


UPDATE (17. März, 13:30 Uhr):

Stadt Coburg: Publikumsverkehr wird eingestellt

Aufgrund des Ausrufs des Katastrophenfalls sind die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in dieser Thematik in vielfältigen weiteren Aufgaben eingebunden. Da sich der Publikumsverkehr in den zahlreichen Dienststellen der Stadtverwaltung trotz des Aufrufes nicht reduziert hatte, schließt die Stadt Coburg nun alle Gebäudeeingänge bis auf Widerruf. Diese Regelung gilt ab Mittwoch (18. März). Dringende Fälle / Terminvereinbarungen sind nach telefonischer Voranmeldung möglich. Dafür hat die Stadt eine Telefonzentrale eingerichtet, die unter der Telefonnummer 09561/89-1111 erreicht werden kann. Auch per Mail ist die Stadt Coburg erreichbar.


UPDATE (17. März, 13:15 Uhr):

Landratsamt Bamberg nur noch eingeschränkt erreichbar

Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalles wird ab Mittwoch (18. März) das Bamberger Landratsamt nur noch eingeschränkt erreichbar sein. Die Behörde bittet darum, nur in absolut notwendigen Angelegenheiten persönlich und nur nach telefonischer oder schriftlicher Terminvereinbarung vorzusprechen. Eine Terminvereinbarung gilt für folgende Bereiche: Hier klicken / pdf-Dokument (Quelle: Landratsamt Bamberg)

Wertstoffhöfe geschlossen

Ab Mittwoch bleiben alle Wertstoffhöfe des Landkreises Bamberg bis auf weiteres geschlossen. Die reguläre Entsorgung wird gemäß dem Abfallkalender gewährleistet.


UPDATE (17. März, 12:58 Uhr):

Landratsamt Wunsiedel nur noch eingeschränkt erreichbar

Am Landratsamt Wunsiedel gibt es am morgigen Mittwoch nur noch einen eingeschränkten Dienstbetrieb. Termine und Vorsprachen sind nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung (oder per Mail) beim jeweiligen Sachbearbeiter möglich. Auch die Zulassungsstelle ist ab sofort nur nach vorheriger telefonischer Absprache geöffnet. Es werden nur noch Kunden angenommen, die vorher einen festen Termin (Rufnummer: 09232 / 80 225) vereinbart haben. Der Eingang an der Zulassungsstelle steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Es muss der Eingang gegenüber der Fichtelgebirgshalle genutzt werden. Notwendige beizubringende Unterlagen können weiterhin an der Bürgerinformation im Landratsamt abgegeben oder vorzugsweise per Post eingesandt werden. Anträge, die in diesen Tagen gestellt werden müssen, sollen daheim ausgefüllt werden und per Post eingeschickt werden.


UPDATE (17. März, 12:30 Uhr):

Bamberg: Rathäuser schließen ab sofort

Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung wird der Publikumsverkehr in den Bamberger Rathäusern bereits am heutigen Dienstag (17. März) weitestgehend eingestellt. Das Bürgerrathaus am ZOB schließt ab sofort. Davon betroffen sind auch die Stadtwerke, die ebenfalls ab heute ihren persönlichen Kundenservice dort einstellen. Die Stadtbau GmbH hatte bereits gestern die Geschäftsstelle am E.T.A.-Hoffmann-Platz für den Publikumsverkehr geschlossen und den persönlichen Kundenservice im Rathaus am ZOB eingestellt.

Die Rathäuser und Dienststellen der Stadt Bamberg sind ab sofort für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Für folgende Bereiche können in dringenden und unaufschiebbaren Einzelfällen und nur nach vorheriger telefonischer Abstimmung, Termine, jeweils im Zeitraum von Montag bis Donnerstag, von 9:00 bis 15:00 Uhr vereinbart werden: Ämter und Telefonnummer als pdf-Dokument (Quelle: Stadt Bamberg)


UPDATE (17. März, 12:30 Uhr):

Stadtverwaltung Hof ab Mittwoch nur noch stark eingeschränkt erreichbar

Die Stadtverwaltung Hof wird ab Mittwoch (18. März) ihren Betrieb auf ein notwendiges Minimum zurückfahren. Viele Fachbereiche werden nicht oder nur noch eingeschränkt erreichbar sein. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 19. April. Städtische Sitzungen des Stadtrates oder der Ausschüsse entfallen komplett. 

Für ganz dringende und unaufschiebbare Fälle gibt es ab sofort folgende Notfall-Hotlines:

  • Für das Bürgerzentrum: Tel. 09281/8151460
  • Für Jugend & Soziales: Tel. 09281/8151263
  • Für die KFZ-Zulassungsstelle: Tel. 09281/8151800
  • Für Bauangelegenheiten: Tel. 09281/8151561

Bitte unbedingt beachten: Rufen Sie auf den Hotlines nur an, wenn Sie ein unaufschiebbares Anliegen haben.


UPDATE (17. März, 11:54 Uhr):

BRK Kreisverband Hof: Blutspendetermine finden weiterhin statt

Alle Blutspende-Termine finden laut dem BRK Kreisverband Hof wie geplant statt, da die Blutspende-Termine generell äußerst strengen, hygienischen Regularien unterliegen. Weitere Informationen zum Blutspendedienst gibt es HIER!


UPDATE (17. März, 11:35 Uhr):

Therme Bad Steben schließt bis 19. April

Nach Ausrufung des Katastrophenfalls werden alle Schwimmbäder und Freizeiteinrichtungen bis einschließlich Sonntag (19. April) Dies gilt ausnahmslos auch für alle Bereiche der Therme Bad Steben: Von den Wasserwelten, dem Saunaland, Wellness-Dome und Wellness-Zentrum bis hin zum Beauty-Zentrum, Gesundheits-Club und Gesundheits-Zentrum mit Bäderabteilung und Physiotherapie. Bereits vereinbarte Termine finden während der Schließung nicht statt. Zudem entfallen in diesem Zeitraum auch alle Veranstaltungen in der Therme, im Kurhaus und alle Kurkonzerte.


UPDATE (17. März, 11:15 Uhr):

Handwerkskammer unterbricht Publikumsverkehr

Zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter unterbricht die HWK für Oberfranken ab sofort an allen Standorten den persönlichen Publikumsverkehr. Die Kammer hält dennoch ihren regulären Betrieb aufrecht und bleibt für die Mitgliedsbetriebe und Kunden per Post, E-Mail und per Telefon erreichbar. Die Unterbrechung des Publikumsverkehrs dauert bis vorerst einschließlich 20. April an.


UPDATE (17. März, 10:49 Uhr):

Landkreis und Stadt Bamberg erlassen weitere Allgemeinverfügungen zur Betretungsverboten

Im Rahmen von Allgemeinverfügungen haben Stadt und Landkreis Bamberg ein weitgehendes Betretungsverbot für Krankenhäuser sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen ein den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen erlassen.

Ausgenommen sind die in den Einrichtungen Beschäftigten, Patienten / Bewohner der Einrichtung, therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche, das Betreten durch Handwerker oder Lieferanten für nicht aufschiebbare Maßnahmen, Angehörigenbesuche bei Vorliegen eines dringenden Notfalls sowie medizinisch-therapeutisch indizierte Angehörigenkontakte.

Ausgenommen sind Einrichtungen für Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen sowie hospiz- und palliativmedizinische Einrichtungen.

Inkrafttreten am Mittwoch

Personen, die eine Einrichtung betreten dürfen, haben ihren geplanten Besuch telefonisch bei der Einrichtung anzukündigen. Die Einrichtungen können  - gegebenenfalls auch unter Auflagen - Ausnahmen zulassen, wenn ein besonderes berechtigtes Interesse vorliegt. Die Allgemeinverfügungen treten am Mittwoch (18. März) in Kraft.


UPDATE (17. März, 09:50 Uhr):

Landkreis und Stadt Bamberg bündeln alle Kräfte für die Katastrophenabwehr

Nach der Entscheidung der bayerischen Staatsregierung den Katastrophenfall auszurufen, schalten Stadt- und Landkreis Bamberg vom Krisen- in den Katastrophenmodus. So werden die Katastrophenschutzstäbe einberufen und weitere zusätzliche Kräfte gebunden.

 

Bamberg: Nach dem Krisen- jetzt der Katastrophenfall

UPDATE (16. März, 22:13 Uhr):

Stadtwerke Bamberg: Informationen zum Stadtbus-Verkehr

Bis einschließlich Sonntag (22. März) ist in den Bamberger Stadtbussen die Fahrt in Richtung Innenstadt (ZOB) auch ohne Fahrschein erlaubt. Das teilen die Stadtwerke Bamberg ab Abend mit. Das Angebot ist insbesondere für jene Fahrgäste gedacht, die vor dem Einstieg kein Ticket kaufen können. Am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) können die Fahrgäste am Automaten dann Fahrscheine für die nächsten Fahrten kaufen. Zusätzliche Verkaufsstellen sind die Lebensmittelmärkte Rewe-Markt Rudel an der Würzburger Straße sowie der Aktiv-Markt Stadter in der Gaustadter Hauptstraße.

Fahrten mit Elektro-Kleinbussen eingestellt

Als zusätzliche Maßnahme zum Schutz der Fahrgäste und des Personals haben die Stadtwerke am Montag die Fahrten mit den Elektro-Kleinbussen eingestellt. Dies betrifft sowohl die so genannte „Ringbuslinie“, als auch die zusätzlichen Fahrten auf der Linie zwischen ZOB, Wildensorg und Bug. Zudem tritt ab dem kommenden Montag (23. März) der „Samstagsfahrplan“ in Kraft. Er soll bei Bedarf um zusätzliche Fahrten in die umliegenden Gemeinden und zum Klinikum ergänzt werden. Am Mittwoch (18. März) wird auch der persönliche Service der Stadtwerke Bamberg im Rathaus am ZOB eingestellt. Der Self-Service-Bereich mit Einzahl-und Fahrscheinautomat steht bis auf weiteres zur Verfügung. Der Kundenservice ist zu den gewohnten Servicezeiten telefonisch unter der Rufnummer 0951 / 77 49 00 erreichbar.

Energie-und Wasserversorgung uneingeschränkt

Die Energie-und Wasserversorgung ist uneingeschränkt. Im Notfall und bei Gasgeruch sind die Stadtwerke Bamberg rund um die Uhr über die Notfallrufnummer 0951 / 77-0 telefonisch erreichbar.


UPDATE (16. März, 19:11 Uhr):

Fünfter Todesfall in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montag über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamts Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten aus Würzburg. Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt fünf Coronavirus-Todesfälle. Der Verstorbene war Bewohner des gleichen Pflegeheims, aus dem bereits zwei andere Coronavirus-Todesfälle in Bayern stammten.


UPDATE (16. März, 19:05 Uhr):

Abpfiff: Die Corona-Krise stoppt den Sport!

Die Sportwelt steht aufgrund der Corona-Krise fast still. Es ist eine bis dato nie dagewesene Situation. Dieser Herausforderung müssen sich jetzt Verbände, Vereine und ihrer Mitglieder stellen. So auch in Oberfranken. Erfahrungswerte gibt es bislang keine. Der Bereich der Spekulationen scheint deshalb derzeit fast grenzenlos zu sein. Ebenso, wie sich die Situation aller Beteiligten fast schon stündlich ändert. Die Corona-Krise ist deshalb auch das Schwerpunktthema der Sportsendung "Treffer" (Hinweis: Online ab Dienstagvormittag). Hier kommen Vertreter des Sports aus Oberfranken zu Wort.

Abpfiff: Die Corona-Krise stoppt den Sport!

UPDATE (16. März, 18:58 Uhr):

Hof: Zentrale Teststelle geht in Betrieb

In der Hofer Freiheitshalle wurde jetzt eine zentrale Teststelle eingerichtet. Sie nimmt am Dienstag (17. März) den Dienst auf und ist jeweils von Montag bis Samstag von 13:00 bis 15:00 Uhr besetzt.

Folgende Hinweise gilt es zu beachten - Getestet werden ausschließlich Personen, die alle vier nachstehenden Kriterien erfüllen:

  • Personen, die in dringendem Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.
  • Personen, die durch ihren Hausarzt vorher bei der Stelle angekündigt wurden. Bitte suchen Sie nicht auf eigene Faust die Teststelle auf, sondern kontaktieren Sie vorab telefonisch (nicht persönlich!) Ihren Hausarzt. Wenn Sie Ihren Hausarzt nicht erreichen, melden Sie sich beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer: 116 117). Wenden Sie sich nur in Ausnahmefällen an das Gesundheitsamt.
  • Personen, die in der Stadt oder dem Landkreis Hof wohnen. Alle anderen Personen bitten wir, sich mit der Gesundheitsbehörde in Ihrem Landkreis in Verbindung zu setzen.
  • Personen, die Ihre Versichertenkarte vorzeigen können.

Es werden keine prophylaktischen Abstriche genommen. Wenden Sie sich im Verdachtsfall telefonisch bei einer der oben genannten Stellen. Die Ärzte werden anhand Ihrer Angaben feststellen, ob Sie als Verdachtspatient eingestuft werden und Sie dann bei der zentralen Teststelle anmelden.

"Drive In" - Teststelle

Die zentrale Teststelle wurde in der Freiheitshalle Hof als „Drive In“ eingerichtet. Personen, die von einem Arzt bei der Teststelle angemeldet wurden, begeben sich mit ihrem PKW zur Teststelle. Die Abstriche werden dann von den Ärzten über das geöffnete Autofenster entnommen.  Die Teststelle befindet sich im Anlieferungsbereich der Freiheitshalle. Die Zufahrt erfolgt über die Nailaer Straße.


UPDATE (16. März, 18:45 Uhr):

Katastrophenfall ausgerufen: Welche Bedeutung hat er für den Einzelhandel in der Corona-Krise?

Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls durch Ministerpräsident Söder werden ab Dienstag umfangreiche Schritte vollzogen. Bars und Lokale schließen, Gastro-Betriebe werden unter anderem in ihren Öffnungszeiten beschränkt. Weitreichend betroffen von den verschärften Maßnahmen ist auch der Einzelhandel. Supermärkte können werktags jetzt bis 22:00 Uhr die Türen offen haben und sogar am Sonntag für mehrere Stunden öffnen. Damit soll die Grundversorgung gesichert werden. Hamsterkäufe und eine Panik will die Staatsregierung vermeiden. Der klassische stationäre Handel muss hingegen schließen, ebenso wie alle Freizeiteinrichtungen.

 

Katastrophenfall ausgerufen: Welche Bedeutung hat er für den Einzelhandel in der Corona-Krise?

UPDATE (16. März, 18:35 Uhr):

Corona-Schutz: Stadtwerke Bayreuth schränken Kundenverkehr ein

Ab Dienstag (17. März) bleibt der Hauptsitz der Stadtwerke Bayreuth in der Birkenstraße für die Öffentlichkeit geschlossen. Dasselbe gilt bis auf Widerruf für das Kundencenter Energie & Wasser an der ZOH. Das Unternehmen ist per Telefon und Mail auch weiterhin erreichbar, so der Versorger in einer Pressemitteilung. Im Gegensatz dazu bleibt das Kundencenter Verkehr, das ebenfalls an der ZOH zu finden ist, einstweilen geöffnet. Dies allerdings nur mit stark erhöhten Vorsichtsmaßnahmen: Ab Dienstag bitten die Stadtwerke, dass sich höchstens drei Kunden gleichzeitig im Kundencenter Verkehr aufhalten sollen.


UPDATE (16. März, 18:30 Uhr):

Katastrophenfall ausgerufen: Hält die Infrastruktur der Corona-Krise stand?

Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls durch Ministerpräsident Söder am Montagvormittag, werden radikale Schritte vollzogen. Bars und Lokale müssen schließen, Gastro-Betriebe werden in ihren Öffnungszeiten beschränkt. Ein Großteil des gesellschaftlichen Lebens wird auf ein Minimum heruntergefahren. Ein radikaler Schritt, der notwendig ist, aber auch viele Fragen aufwirft und in Teilen der Bevölkerung für Verunsicherung sorgt: Wie ist es jetzt um die Versorgungsbetriebe bestellt, als Beispiel sind Strom und Wasser genannt? Die Grundversorgung bleibt gewährleistet, so Ministerpräsident Markus Söder. Stadtwerke und die Fernwasserversorung in Oberfranken stellen sich auf die Situation ein.

Katastrophenfall ausgerufen: Hält die Infrastruktur der Corona-Krise stand?

UPDATE (16. März, 18:25 Uhr):

Dritter Virusfall im Landkreis Kronach

Am Montagfrüh ist ein dritter bestätigter Fall einer Coronavirus-Infektion im Landkreis Kronach bekannt geworden. Es handelt sich dabei um eine der ermittelten Kontaktpersonen der ersten beiden Infizierten. Bei einigen Personen aus diesem Kreis sind mittlerweile grippeähnliche Symptome aufgetreten, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Corona-Anlaufstelle auf dem Loewe-Parkplatz in Kronach

Auf Veranlassung von Landrat Klaus Löffler wird im Landkreis Kronach eine Corona-Anlaufstelle zur Entnahme von Abstrichen eingerichtet. Die am Wochenende aufgebaute Testzentrale befindet sich auf dem Loewe-Parkplatz in Kronach. Sie nimmt am Mittwoch (18. März) ihren Betrieb auf und ist dann an allen sechs Werktagen von 9:00 bis 10:00 Uhr geöffnet. Der Dienstplan wird von Roten Kreuz erstellt, das dafür auf Amts- und niedergelassene Ärzte sowie auf eigenes Personal zurückgreift. Die Geschäftsstelle der „Gesundheitsregion plus“ übernimmt die Koordinierung zwischen den Ärzten, die eine Abstrichentnahme veranlassen, und den Bürgern, die diese dann in Anspruch nehmen. Wichtig ist, dass dem Aufsuchen der Testzentrale eine entsprechende ärztliche Abklärung und Veranlassung vorausgehen muss, die in der Regel telefonisch geschieht. Die Veranlassung eines Abstrichs erfolgt nur in begründeten Verdachtsfällen. Das setzt voraus, dass die betreffende Person einschlägige Symptome aufweist und mit einer tatsächlich infizierten Person Kontakt hatte oder in den letzten 14 Tagen aus einem Risikogebiet eingereist ist. Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes (09261 / 678 - 888) ist montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 9:00 bis 13:00 Uhr mit speziell geschulten Mitarbeitern besetzt.

Weitere Maßnahmen im Landkreis Kronach

Geschlossen wurden jetzt bis auf weiteres die Kreisbibliothek Kronach, der Veranstaltungsbetrieb im Wasserschloss sowie das Jugendübernachtungshaus in Mitwitz.


UPDATE (16. März, 18:15 Uhr):

Was bedeutet der Katastrophenfall für Gastronomie & Hotellerie?

Bislang waren Gastronomie und Hotellerie in Sachen Corona von restriktiven Maßnahmen noch relativ verschont geblieben. Das wird sich ab Dienstag (17. März) ändern. Kneipen und Bars müssen komplett schließen. Speiselokalitäten sind in ihren Öffnungszeiten massiv eingeschränkt. Zudem wird die Personenzahl in einem Raum fortan begrenzt. Was bedeutet das Ausrufen des Katastrophenfalls in Bayern aufgrund der Corona-Krise für die Betriebe?

Corona-Krise: Was bedeutet der Katastrophenfall für Gastronomie & Hotellerie?

UPDATE (16. März, 18:03 Uhr):

Tafel Bayreuth schließt Lebensmittelausgabe

Wie die Tafel Bayreuth am Montagnachmittag mitteilte, haben die Verantwortlichen des Vereins beschlossen, die Tafel Bayreuth ab sofort auf unbestimmte Zeit zu schließen. Alle Lebensmittelspender wurden umgehend darüber informiert, dass die Abholung der Lebensmittel eingestellt ist. Sobald sich die Gefährdungslage normalisiert hat, soll die Ausgabe der Lebensmittel wieder aufgenommen werden.


UPDATE (16. März, 17:45 Uhr):

Videobotschaft an die Menschen im Coburger Land

Nach dem Ausrufen des bayernweiten Katastrophenfalls durch Ministerpräsident Markus Söder am Montagmorgen (16. März), richten sich in einer gemeinsamen Videobotschaft der Coburger Landrat Sebastian Straubel (CSU) und Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) an die Bevölkerung im Coburger Land.

Landratsamt ab Dienstag geschlossen

Das Landratsamt Coburg ist ab Dienstag (17. März) zur Eindämmung einer Weiterverbreitung des Coronavirus bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen.

Coburg: Videobotschaft von Landrat Sebastian Straubel & OB Norbert Tessmer & zur Corona-Krise

Rathäuser werden ab Mittwoch geschlossen

Die Rathäuser in den Städten und Gemeinden des Landkreises Coburg sind ab Mittwoch (18. März) ebenfalls bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden auch weiterhin bearbeitet. Allerdings wird hierfür um telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme gebeten. Sowohl im Landratsamt als auch in den Rathäusern besteht eingeschränkt die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt. Allerdings nur für unaufschiebbare, dringliche Angelegenheiten und nur nach vorheriger Absprache per Telefon oder per E-Mail.


UPDATE (16. März, 17:17 Uhr):

HWK richtet Netzwerk auf die Beratung der Betriebe aus

Die HWK für Oberfranken steht hinter den Entscheidungen der bayerischen Staatsregierung zur Eindämmung der Corona-Epidemie und begrüßt die geplanten
Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft. Dies teilte die Kammer am Nachmittag mit. Bis auf weiteres - wie bereits berichtet - verschiebt die HWK alle Lehrgänge, Maßnahmen und Prüfungen. Darüber hinaus wird sich das gesamte HWK-Netzwerk auf die Bewältigung der Herausforderungen der Corona-Krise für die Mitgliedsbetriebe fokussieren. Das reguläre Service-Angebot der Handwerkskammer wird dabei zusätzlich aufrechterhalten.

Handwerkskammer ist vorbereitet

Die HWK hat sich bereits auf verschiedene Szenarien vorbereitet und entsprechende Krisenpläne erarbeitet, die nun nach und nach umgesetzt
werden. Eine der wichtigsten Fragen sei dabei aktuell, welche Betriebe / Berufsgruppen von der Anordnung von Söder, Ladengeschäfte und Einrichtungen zu schließen, betroffen sind.

Handwerker können nach aktuellem Stand ihren Betrieb ganz normal und nach eigenem Ermessen offen halten. Das bedeutet, dass beispielsweise auch Friseurbetriebe weiterhin ihren Betrieb fortführen können, da sie weder Einzelhandel noch Ladengeschäft sind. Betrieben, die teilweise Handwerk und teilweise Einzelhandel betreiben, empfehlen wir, den Einzelhandel einzustellen.

(Thomas Koller, HWK-Hauptgeschäftsführer)


UPDATE (16. März, 17:03 Uhr):

Alexbad in Bad Alexandersbad schließt

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage hat die Gemeinde Bad Alexandersbad (WUN) folgende Vorsichtsmaßnahmen getroffen: Seit dem gestrigen Sonntag ist das Alexbad mit all seinen Angeboten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Wunsiedel bis auf weiteres geschlossen. Die Rezept-Patienten werden über den weiteren Verlauf ihrer Therapie persönlich informiert. Alle VHS-Kurse sowie Reha-Sport-Kurse entfallen bis auf weiteres. Das Bürgerbüro der Gemeinde bleibt ebenfalls bis auf weiteres geschlossen. Es besteht die Möglichkeit, zu den üblichen Öffnungszeiten per Telefon (09232 / 99 25-10 oder per E-Mail Kontakt zum Bürgerbüro aufzunehmen. Die Kurkonzerte am 05., 12. und 19. April wurden abgesagt. Die Gemeinde hat weiterhin ein Notinfo-Telefon (09232 / 99 25-0) eingerichtet.


UPDATE (16. März, 16:50 Uhr):

Öffentliche Gottesdienste im Erzbistum Bamberg vorerst abgesagt

Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls für Bayern werden das Diözesanmuseum in Bamberg sowie alle Bildungshäuser geschlossen. Bis zum Ende der Osterferien sind zudem vorerst alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt. Das gilt auch für die Feierlichkeiten in der Karwoche und an Ostern. Dafür bietet das Erzbistum Bamberg einen regelmäßigen Live-Stream mit Gottesdienstübertragung an. Weiterhin werden alle Pilgerreisen abgesagt. Beerdigungen können im kleinsten Kreis unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben stattfinden. Zudem bleiben die Kirchen für das persönliche Gebet weiterhin geöffnet. Erzbischof Schick bittet die Gläubigen um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen und ruft zu Vorsicht und Achtsamkeit auf. „


UPDATE (16. März, 16:13 Uhr):

Bezirk Oberfranken sagt Veranstaltungen ab

Der Bezirk Oberfranken hat folgende Kurse und Fortbildungsveranstaltungen abgesagt und zwar in:

  • den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth
  • der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß (BT)
  • der Trachtenberatung in Bauernmuseum Bamberger Land in Frensdorf (BA)

UPDATE (16. März, 15:20 Uhr):

Stadtwerke Forchheim schließen Kundencenter

Die Stadtwerke Forchheim haben mitgeteilt, dass die Kundencenter in der Haidfeldstraße 8 und in der Hauptstraße 54 in Forchheim ab dem 17. März für den allgemeinen Kundenkontakt geschlossen bleiben. Der normale Arbeitsbetrieb wird aber aufrechterhalten. Barzahler können ihre Rechnungen nach einer telefonischen Voranmeldung unter der 09191 / 613 240 erledigen. Der Zutritt für Kunden erfolgt einzeln. Die Service-Nummer der Stadtwerke lautet: 09191 / 613-0.


UPDATE (16. März, 14:37 Uhr):

Aktuelle Informationen, Formular für Notbetreuung und mehrsprachige Informationsblätter auf Homepage des Bayerischen Familienministeriums

Nach einer Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums gilt bis Sonntag (19. April) grundsätzlich ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten in Bayern.

Die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten ausbreiten, ist besonders hoch. Ich appelliere daher an alle Eltern, die Notbetreuung nur im Ausnahmefall zu nutzen. Dies dient dem Schutz der eigenen wie auch dem der anderen Kinder und dem der Erzieherinnen und Erzieher.“

(Bayerns Familienministerin Carolina Trautner)


Wer darf eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen?

Die Notfallbetreuung darf laut Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums nur in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile oder bei Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher und betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer/ seiner Kinder gehindert sind/ist.

Formular für Kinderbetreuung im Ausnahmefall

Das Bayerische Sozialministerium hat neben einem Informationsblatt für Eltern auch ein Formular zur Verfügung gestellt, mit dem die Eltern gegenüber den Kitaleitungen erklären können, dass die Inanspruchnahme der Notbetreuung erforderlich ist. Das Informationsblatt für Eltern kann in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Türkisch heruntergeladen werden. Hier steht zudem das Formular für die Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) zur Verfügung.

Berufstätige Eltern, die nicht unter die Ausnahmeregelung der Allgemeinverfügung fallen, werden durch die Betretungsverbote vor eine große Herausforderung gestellt. Ich appelliere an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichermaßen in der aktuellen Ausnahmesituation im Einzelfall für beide Seiten tragbare Lösungen zu finden. ... Die Großeltern sollten momentan allerdings keine Kinder betreuen, da ältere Menschen ungleich stärker durch den Virus gefährdet sind.

(Bayerns Familienministerin Carolina Trautner)


UPDATE (16. März, 13:41 Uhr):

Stadt Kulmbach reagiert auf den Katastrophenfall in Bayern

Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls wird die Stadt Kulmbach wichtige Maßnahmen umsetzen, um eine Verbreitung des Covid19-Eregers zu verlangsamen. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. Alle öffentlichen Veranstaltungen sind bis zum 19. April 2020 verboten. Schulen aller Art sowie Kindertagesstätten bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung ist je nach Träger sichergestellt.

Ab sofort sind in Kulmbach städtische Einrichtungen geschlossen. Dazu zählen das Hallenbad, die Bücherei am Stadtpark sowie die Staatlichen Museen auf der Plassenburg mit dem Museumsshop. Der Unterricht an der Städtischen Musikschule entfällt, auch die Kurse der Volkshochschule werden in den kommenden 14 Tagen nicht stattfinden. Auch alle Sport- und Spielplätze werden gesperrt.

Die Stadtverwaltung ist ab morgen wieder geöffnet, jedoch bitten wir, wenn möglich,  um telefonische Kontaktaufnahme, um einen persönlichen Kontakt zu vermeiden. Auch die Stadtwerke sind ab morgen wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar und stehen für Anfragen zur Verfügung. Die Tourist-Information in der Buchbindergasse ist nur telefonisch erreichbar, der Baubetriebshof ist weiterhin voll versorgungsfähig.

(Oberbürgermeister Henry Schramm)


UPDATE (16. März, 12:40 Uhr):

Bayerischer Fußball-Verband setzt Spielbetrieb aus

Durch das Ausrufen des Katastrophenfalls für Bayern wurde hiermit jedweder Sportbetrieb in Bayern untersagt. Der Vorstand des Bayerische Fußball-Verbandes (BFV) reagiert nun darauf und setzt den Spielbetrieb im Bereich des BFV bis auf weiteres aus. Zudem hat der Vorstand beschlossen, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens nach dem 19. April (Ende der Osterferien) und auch nur mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen erfolgen wird. Somit soll allen Vereinen eine Planungssicherheit gegeben werden. Aufgrund der Sperrung sämtlicher Sportanlagen durch die Bayerische Staatsregierung ist bis auf weiteres auch kein Trainingsbetrieb möglich. Der BFV ruft zudem alle Vereine und Mitglieder auf, sich strikt an die Vorgaben der zuständigen Behörden zu halten.


UPDATE (16. März, 11:58 Uhr):

Informationen der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter konzentrieren sich in der aktuellen Lage auf die wichtigsten Dienstleistungen, wie auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Dies teilte die Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof am Montag mit. Derzeit werden Voraussetzungen geschaffen, um Fragen und Anliegen ohne einen persönlichen Kontakt zu klären.

Aufgrund der aktuellen Lage gelten für die Kundinnen und Kunden von Jobcentern und Arbeitsagenturen folgende Informationen:

Persönliche Vorsprachen:

Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in den Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Die Termine müssen nicht abgesagt werden. Diesbezüglich muss auch nicht angerufen werden. Anträge können formlos per Mail oder über den eServices gestellt werden oder in den Hausbriefkasten geworfen werden. Nachteile entstehen keine, wenn nicht persönlich vorgesprochen wird.

Anliegen telefonisch klären – auch die Arbeitslosmeldung

Die persönliche Vorsprache bei einer Arbeitslosmeldung in den Arbeitsagenturen entfällt vorläufig. Die Meldung kann telefonisch erfolgen. Weiterhin werden in Kürze zusätzliche Telefonnummern für die Regionen geschaltet werden. Da wir unsere telefonischen Kapazitäten aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens auch technisch verstärken müssen und dies einige Tage in Anspruch nehmen wird, kann unsere Erreichbarkeit vereinzelt eingeschränkt sein.

Keine finanziellen Nachteile, die Leistungsgewährung wird sichergestellt

Wenn jetzt Termine entfallen oder ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für die Kundinnen und Kunden keine finanziellen Nachteile. Die Versorgung der Menschen, die auf die Geldleistungen von Jobcenter oder Arbeitsagentur angewiesen sind, ist laut Pressemitteilung sichergestellt. Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld und Kinderzuschlag.


UPDATE (16. März, 10:38 Uhr):

Bayern ruft den Katastrophenfall in der Coronakrise aus!

Ministerpräsident Markus Söder hat soeben für Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. Dies ermöglicht umfassende Maßnahmen, die zentrale gesteuert und ausgeführt werden können. Die Notmaßnahme soll erst einmal 14 Tage gelten. Eine Ausgangssperre gibt es aktuell aber nicht. Laut Söder ist man zu 100 Prozent fokussiert, die Aufgaben zu lösen. Panik soll zudem nicht geschürt werden!

(Video via Youtube: Pressekonferenz von Markus Söder, Joachim Herrmann, Hubert Aiwanger und Melanie Huml am Montagvormittag)

Schließung von Freizeiteinrichtungen

Ab dem morgigen Dienstag (17. März) werden Freizeiteinrichtungen in Bayern geschlossen, so unter anderem Saunas, Kinos, Schwimmbäder, Bars, Diskotheken, Theater, Museen, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Thermen, Zoos und Tierparks, Fort- und Weiterbildungsstätten, Fitness-Studios, Bibliotheken, Volkshochschulen und Jugendhäuser.

Einschränkungen im Gastrobereich (Speiselokale)

Ab Mittwoch (18. März) gibt es für den Gaststättenbereich veränderte Öffnungszeiten. Nur noch Speiselokale dürfen dementsprechend öffnen, von 06:00 Uhr bis 15:00 Uhr. In den Lokalitäten muss ein persönlicher Mindestabstand von 1,5 Meter gewährleistet werden. Maximal dürfen sich gleichzeitig 30 Personen in den Lokalen aufhalten. Nach der Schließung soll eine Versorgung über "Drive In", "To Go" oder eine Lieferung nach Hause gewährleistet werden.

Grundversorgung bleibt erhalten

Die Grundversorgung der Bevölkerung wird weiter garantiert. So bleiben unter anderem Supermärkte, Tankstellen, Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker, Getränkehändler, Geschäfte des Tierbedarfs und auch die Post offen. Supermärkte sollen ab jetzt bis 22:00 Uhr geöffnet bleiben. Auch sonntags sollen die Einkaufsmärkte öffnen, nämlich von 12:00 bis 18:00 Uhr. Auch der Öffentliche Personen Nahverkehr (ÖPNV) wird weiter bestehen.

Keine Hamsterkäufe

Der Ministerpräsident appellierte an die Bevölkerung, keine Hamsterkäufe zu tätigen. Laut Söder besteht kein Anlass zur Sorge. Laut Aussagen der Staatsregierung wird alles getan werden, die Versorgung zu gewährleisten.

Verstärkung im Gesundheitssektor

Die jeweiligen Notfall-Hotlines werden verstärkt, die Testkapazitäten ebenso ausgebaut. Die bayerischen Krankenhäuser werden auf die Coronakrise ausgelegt, Pandemiepläne umgesetzt. Weiterhin sollen ältere Ärzte wieder akquiriert werden, ebenso wie Medizinstudenten von den Universitätskliniken. Weiterhin wird es für die kommunalen Krankenhäuser einen Schutzschirm geben, um hier keine Verluste entstehen zu lassen.

Wirtschaftshilfen der Staatsregierung

Söder kündigte auf der Presseregierung am Vormittag Steuerstundungen ohne Zinszahlungen an. Weiterhin soll die Liquidität durch einen bayerischen Schutzschirm erhalten bleiben. Dieser soll ein Volumen von 10 Milliarden Euro umfassen. Dies geht einher mit der Außerkraftsetzung der Schuldengrenze. Dies ist laut der Verfassung des Freistaates Bayern möglich. Die LfA-Förderbank wird einen Bürgschaftsrahmen von 500 Millionen Euro einrichten, zudem die Ausfallbürgschaften auf 80-90 Prozent erhöht. Weiterhin sollen es Soforthilfemaßnahmen, unter anderem im Gastronomie- und Tourismusbereich, geben, aber auch für den Handel und Kunstschaffende.

Kommunalwahl 2020: Stichwahlen finden statt

Die Stichwahlen am Sonntag (29. März) werden stattfinden. Dies kündige Ministerpräsident Söder ebenfalls an. Allerdings werden die Wahlen NUR über die Briefwahl erfolgen. Die erforderlichen Schritte werden von den Behörden jetzt erarbeitet und umgesetzt.

 


UPDATE (16. März, 00:44 Uhr):

Wird heute der Katastrophenfall für Bayern ausgerufen?

Die bayerische Staatsregierung plant, das öffentliche Leben im Freistaat herunterzufahren. Wie Ministerpräsident Markus Söder im BR mitteilte, will man von Seiten der Regierung den Katastophenfall ausrufen. Dieser soll den Angaben nach für 14 Tage gelten und den Zweck haben, eine einheitliche Strategie zur Bekämpfung des Virus zu initiieren und dies unter einer einheitlichen Führung. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sollen die Öffnungszeiten von Geschäften und gastronomischen Einrichtungen minimiert werden. Zudem sollen Kinos, Bäder, Bars und Clubs komplett geschlossen werden. Die Grundversorgung soll allerdings erhalten bleiben. Supermärkte, Tankstellen, Apotheken und Banken sollen von den Maßnahmen nicht betroffen sein.

Pressekonferenz Regierung am Montagvormittag

Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Innenminister Joachim Herrmann informieren am Montagvormittag (10:00 Uhr) im Rahmen einer Pressekonferenz über die Auswirkungen der Coronakrise.


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Themenseite (Woche 05/20): Das Virus ist da! – Coronavirus-Fälle in Bayern

UPDATE (Dienstag, 04. Februar / 18:00 Uhr):

  1. Zehn infizierten Personen laut Ärzten in einem stabilen Zustand
  2. Staatsministerin Huml für bundeseinheitliche Regelung für Einreisende auf deutschen Flughäfen

UPDATE (Montag, 03. Februar / 21:30 Uhr):

  1. Neunter und zehnter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt
  2. Neunter Fall: Weiteres Kind des infizierten Mannes aus dem Landkreis Traunstein
  3. Alle drei Familienmitglieder befinden sich derzeit im gesundheitlichen, stabilen Zustand
  4. Zehnter Fall ist ein weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg

UPDATE (Sonntag, 02. Februar / 12:50 Uhr):

  1. Alle acht Coronavirus-Infizierten sind derzeit im gesundheitlichen, stabilen Zustand
  2. Achter Coronavirus-Fall in Bayern am Samstagabend bestätigt worden
  3. 139 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Samstag, 01. Februar / 19:00 Uhr):

  1. Achter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt worden
  2. 33-Jähriger aus München und weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto ist infiziert
  3. 139 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Samstag, 01. Februar / 12:50 Uhr):

  1. Siebter Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck befindet sich im stabilen Zustand
  3. 127 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ
  4. Infizierter Sechsjähriger aus dem Landkreis Traunstein befindet sich mit seinem Vater ebenso im gesundheitlichen, stabilen Zustand

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 21:05 Uhr):

  1. Siebter Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck betroffen
  3. 127 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 14:10 Uhr):

  1. Sechster Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Erstmals ein Kind infiziert
  3. Betroffene laut den Ärzten in einem stabilen gesundheitlichen Zustand

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 10:30 Uhr):

  1. Uni Bayreuth sagt Dienstreisen von Mitarbeitern nach China ab
  2. Universität rät chinesischen Studenten derzeit von einer Heimreise ab
  3. Interaktive Karte der Johns Hopkins University zeigt die Ausbreitung des Virus

UPDATE (Donnerstag, 30. Januar / 22:45 Uhr):

  1. Fünfter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt
  2. WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand aus

UPDATE (Donnerstag, 30. Januar / 17:42 Uhr):

  1. Testergebnisse von 17 Mitarbeitern der bislang betroffenen Firma negativ
  2. Die ermittelten Kontaktpersonen sollen sich selbst häuslich isolieren
  3. Weitere Tests von über 100 Personen

HOTLINE-UPDATE:

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde vom Bayerischen Gesundheitsministerium eine entsprechende Hotline eingerichtet:

  • Coronavirus-Hotline: 09131 / 68 08 51 01

UPDATE (22.45 Uhr):

Webasto schließt Stammsitz bis Sonntag

Aufgrund der neuen Coronavirus-Fälle von Mitarbeitern hat sich der Automobilzulieferer Webasto am Abend entschlossen, seinen Stammsitz im Gautinger Ortsteil Stockdorf (Landkreis Starnberg) bis zum Sonntag (02. Februar) zu schließen. Weiterhin sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmenzentrale nicht an nationale und internationale Standorte reisen. Bereits zuvor hatte das Unternehmen aus Oberbayern alle Reisen nach und von China für mindestens die kommenden zwei Wochen abgesagt und den Mitarbeitern am Standort Stockdorf freigestellt, diese Woche im Homeoffice zu arbeiten.

© Webasto Group

Die Gesundheit und der Schutz der Mitarbeiter stehen für uns an erster Stelle. ... Wir sind in engem Austausch mit den relevanten Behörden und informieren unsere Mitarbeiter regelmäßig über die nächsten Schritte. Uns ist es wichtig, alle Mitarbeiter transparent und umfassend zu informieren.

(Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto Gruppe) via Pressemitteilung


UPDATE (21:35 Uhr):

Drei neue Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Bayerische Gesundheitsministerium teilte am Dienstagabend (28. Januar) mit, dass sich in Bayern drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch diese Patienten sind Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der bereits der erste Betroffene (33 Jahre) beschäftigt ist.

Tests bei weiteren Mitarbeitern

Es wurde von Behördenseite entschieden, dass auch die drei neuen Patienten in der Münchener Klinik Schwabing stationär aufgenommen und dort medizinisch überwacht und isoliert werden. Bei einigen weiteren Kontaktpersonen läuft derzeit ein Test, ob auch hier eine Infizierung mit dem Coronavirus vorliegt. Über Einzelheiten wollen die Behörden am Mittwoch (29. Januar) informieren.

Statement von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml:

Es wurden insgesamt rund 40 Mitarbeiter der Firma ermittelt, die als enge Kontaktpersonen in Frage kommen. Die Betroffenen sollen am Mittwoch vorsichtshalber getestet werden. Außerdem werden sie von der 'Task Force Infektiologie' des LGL eingehend befragt.


UPDATE (19:40 Uhr):

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Deutschland und Bayern ist ein 33-jähriger Mann aus dem Landkreis Landsberg. Er liegt derzeit isoliert in einem Behandlungszentrum in Schwabing, einem von sieben Spezialzentren bundesweit. Unterdessen wird sein näheres Umfeld sensibilisiert und gesundheitlich beobachtet. Grund zur Panik gäbe es laut den Experten aber nicht. Sofern man nicht in einem direkten Kontakt zu erkrankten Personen steht, sei das Risiko einer Ansteckung eher gering. Dennoch herrscht in der Bevölkerung Unsicherheit in Bezug auf die Situation. Sämtliche Verdachtsfälle müssen auch sofort nach Berlin gemeldet werden. Dafür sind die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. Einen Einblick in die aktuelle Situation hat sich TVO-Reporter Christoph Röder eingeholt. Er hat sich mit Dr. Klaus von Stetten, dem Leiter des Gesundheitsamts in Bayreuth, getroffen.

Coronavirus: "Enger Kontakt muss vorhanden sein, um sich zu infizieren!"

UPDATE (19:15 Uhr):

Der erste Coronavirus-Fall in Bayern sorgt auch für einen höheren Absatz beim Mundschutz. Dies bestätigte der Hofer Apotheker Jörg von Rücker von der gleichnamigen Rücker Apotheke im Gespräch mit TVO am heutigen Dienstag (28. Januar). Immer mehr Kundinnen und Kunden fragen seit dem Bekanntwerden des deutschlandweit ersten Coronavirus-Falles im Landkreis Starnberg in Oberbayern nach einem Mundschutz nach. Während in München der Mundschutz-Bestand schon aufgebraucht ist und Apotheken nicht mehr nachbestellen können, weichen Kunden derzeit auch vermehrt auf das Internet aus. Hier kommen manche Online-Händler mit dem Versenden der Bestellungen kaum mehr nach.

Hysterie oder berechtigte Vorsichtsmaßnahme?: Höhere Nachfrage beim Mundschutz

UPDATE (18:55 Uhr):

Der erste bestätigte Fall des Coronavirus in Bayern sorgt teils für Unruhe in der Bevölkerung. Ärzte sind allerdings eher wenig besorgt. Die Infektion verläuft zumeist weniger gravierend als eine Grippe und ist zudem auch weniger ansteckend. Trotzdem ist man auf Verdachtsfälle oder auch tatsächliche Infektionen gut vorbereitet – die dazu nötigen Maßnahmen unterscheiden sich abgesehen von den Meldepflichten kaum von jenen bei Grippepatienten.

  • Wir haben heute stellvertretend für die Krankenhäuser in Oberfranken im Kulmbacher Klinikum nachgefragt, ob man für einen möglichen Ernstfall vorbereitet und gerüstet wäre...
Coronavirus: Sind die oberfränkischen Kliniken für den Ernstfall gerüstet?

UPDATE (16:18 Uhr):

Erste Zusammenfassung der Ereignislage

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml informierte  heute bei einer Pressekonferenz in München über den ersten Fall einer Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Die Ministerin betonte:

Wir nehmen die Lage sehr ernst. Bayern ist aber gut vorbereitet. So haben wir bereits seit Jahren eine Spezialeinheit für solche Fälle - die 'Task Force Infektiologie' am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Diese Spezialeinheit ist jederzeit einsatzbereit. Zusätzlich haben wir bereits in der vergangenen Woche einen speziellen Arbeitsstab im Ministerium gebildet. Mit dem Robert Koch-Institut und dem Bund sind wir bereits seit längerem intensiv im Austausch.

...

Es gibt auch Alarmpläne, die jetzt angewendet worden sind. Genau geregelt sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen. Derzeit läuft die Ermittlung der Kontaktpersonen auf Hochtouren.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Huml verwies zudem darauf, dass das LGL eine Telefon-Hotline eingerichtet hat. Unter der Nummer 09131/6808-5101 können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen.

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf berichtete bei der Pressekonferenz: "Bei dem Patienten handelt es sich um einen 33-Jährigen, der bei einer Firma im Landkreis Starnberg arbeitet und im Landkreis Landsberg wohnt. Der Mann befindet sich aktuell in einem klinisch guten Zustand. Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert in der München Klinik Schwabing."

33-Jähriger hat sich wohl am 21. Januar angesteckt

Der Patient hat sich offensichtlich in Deutschland am 21. Januar während einer Fortbildungsveranstaltung bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Diese Kollegin ist am 23. Januar nach China zurückgeflogen. Am 27. Januar wurde das Gesundheitsamt von der Firma von der Erkrankung der Frau aus China unterrichtet. Nach der Informierung der Mitarbeiter der Firma berichtete der 33-Jährige von Krankheitssymptomen. Ein Test beim Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München ergab am Montagabend, dass der Befund positiv ist. Die 'Task Force Infektiologie' hat sofort nach dem Auftreten des Verdachts alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Aktuell gehört dazu unter anderem die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen.

(Dr. Andreas Zapf, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Infektionsrisiko nach bisherigem Kenntnisstand gering

Die Experten ergänzten im Rahmen der Pressekonferenz, dass die Ansteckungsgefahr bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (nCoV) wissenschaftlich noch nicht konkret erforscht worden. Nach Einschätzung der "Task Force Infektiologie" ist das Infektionsrisiko für die Bevölkerung durch dieses Virus nach derzeitigem Kenntnisstand gering. "Gleichwohl wird zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen geraten - etwa zu einem gründlichen Händewaschen nach einer Fahrt mit dem Bus oder der U-Bahn", so Dr. Martin Koch (Leiter der "Task Force Infektiologie" am LGL).


UPDATE 15:15 Uhr:

DAK-Gesundheit richtet Beratungshotline ein

Nach dem ersten Coronavirus-Fall in Bayern richtet auch die Krankenkasse DAK-Gesundheit ein kostenlose Hotline ein. Zur Aufklärung über mögliche Gefahren wird am kommenden Freitag (31. Januar) eine Beratungshotline geschaltet. Zwischen 8:00 und 20:00 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.


UPDATE (14:44 Uhr):

Sonderberichterstattung bei TVO

In Bayern gibt es den ersten Fall eines Infizierten mit dem Coronavirus. Wir berichteten bereits kurz nach Mitternacht online darüber. TVO reagiert auf die aktuelle Newslage mit einer Sonderberichterstattung ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell. Unter anderem kommt der Leiter des Bayreuther Gesundheitsamtes, Dr. Klaus von Stetten, zu Wort. Weiterhin blicken wir auf die Pressekonferenz des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom heutigen Tag.

Zudem gibt es auf unserer Facebookseite eine aktuelle Umfrage zu der Thematik:

TVO NEWS ALARM: Erster Coronavirus-Fall in Bayern!

UPDATE (13:37 Uhr):

Bayerische Rote Kreuz sensibilisiert und ist vorbereitet

Aufgrund der zunehmenden Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung des Coronavirus nach Deutschland, stimmte sich das Bayerische Rote Kreuz bereits am Samstag (25. Januar) mit den Beauftragten für das Krisenmanagement, Leitungskräften der Einsatzdienste und Fachberatern das weitere Vorgehen ab. Hierbei, so das BRK in einer Pressemitteilung vom heutigen Dienstag (28. Januar) wurden sogenannte "standardisierte Prozeduren" entwickelt, die seit dem letzten Samstag bayernweit allen Mitarbeiter/-innen aus Ehren- und Hauptamt in den Einsatzdiensten zur Verfügung stehen.

© Twitter / @brkaktuell

BRK beobachtet die weitere Situation

Das BRK beobachtet die Situation und steht dabei in engem Austausch mit Ministerien und Robert-Koch-Institut. Im Falle einer rasanten Verbreitung des Virus würden in Bayern zwölf Schnelleinsatzgruppen zur Verfügung stehen. Diese Einheiten sind auf die Behandlung, Betreuung und den fachgerechten Transport von hochinfektiösen Patienten spezialisiert.

UPDATE (13:19 Uhr):

Landratsamt Bamberg sieht keinen Grund zur Panik

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es keinen Grund zur Panik. Darauf weist der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg hin. Die Schutzmaßnahmen sind die gleichen wie bei anderen Viren: Hände waschen, Hände desinfizieren, in die Armbeuge husten. Über den Ärztlichen Kreisverband wurden laut Pressemitteilung die Kliniken und Praxen über das Virus und Handlungsempfehlungen informiert. Aufgrund des Infektionsfalles in Oberbayern will das Gesundheitsamt nun auch aktiv auf Unternehmen zugehen, die im personellen Austausch mit Firmen oder eigenen Standorten in China stehen.


UPDATE (12:55 Uhr):

Bayern will noch am Dienstag eine Hotline schalten, unter der sich Bürgerinnen und Bürger über das Coronavirus informieren können. Dies teilte die Bayerische Gesundscheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Vormittag mit.

Unterdessen haben erste Behörden und Einrichtungen schon selbst Informationen online gestellt oder kostenlose Telefonnummern geschaltet. Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann man sich über das neuartige Virus informieren. Hier erhält man Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Krankheit. Hier geht es zu der Seite!

© Twitter / @BARMER_Presse

Barmer informiert per Hotline:

Die Barmer Krankenkasse hat deutschlandweit eine Hotline eingerichtet, unter der sich alle Bundesbürger kostenlos informieren können. Siehe rechts! „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer.

 

Bundesgesundheitsministerium informiert auf der Homepage:

 

Informationen des Robert-Koch-Institus zum Coronavirus:

 

Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums:


UPDATE (12:20 Uhr):

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) wird das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, als bisher gering erachtet und dementsprechend die Lage auch weiterhin so eingeschätzt. Dennoch nehmen die Behörden die Situation "sehr ernst". Unterdessen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Fall geäußert. Für ihn war zu erwarten, dass das Coronavirus Deutschland erreicht.

© Twitter / @jensspahn

UPDATE (11:50 Uhr):

33-Jähriger mit dem Virus infiziert

Das Bayerische Gesundheitsministerium und das LGL informierten am Dienstagvormittag (28. Januar) über den ersten Coronavirus-Fall in Deutschland und somit gleichzeitig in Bayern. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 33-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg. Laut den Behörden geht es dem Mann den Umständen entsprechend gut. Er kam auf eine Isolierstation in einem Klinikum in Schwabing.

Vermutlich bei einer Kollegin angesteckt

Der 33-Jährige steckte sich vermutlich bei einer Kollegin aus Shanghai an. Die Frau leitete eine Schulung bei einer Firma aus dem Landkreis Starnberg, an dieser der Mann teilnahm. Vor ihrer Reise nach Deutschland hatte sie Kontakt zu ihren Eltern, die in der von dem Virus betroffenen chinesischen Region Wuhan wohnen. Laut den durchgeführten Ermittlungen hatte sich die Frau auf ihrem Heimflug "grippig" gefühlt.

Mann war zum Wochenauftakt noch arbeiten

Der 33-Jährige war am gestrigen Montag noch arbeiten. Die Behörden müssen nun rekonstruieren, mit welchen Personen der 33-Jährige in naher Verbindung stand. Enge Kontaktpersonen des Infizierten werden über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt. Weiterhin suchen die Behörden nach Menschen, die mit der infizierten Chinesin Kontakt hatten. Die Frau war vom 19. bis zum 23. Januar in Deutschland.


EILMELDUNG (00:25 Uhr):

Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Oberbayern hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dies teilte am späten Montagabend (27. Januar) das Bayerische Gesundheitsministerium in München mit. Der Patient befindet sich nach Angaben der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) klinisch in einem guten Zustand.

Infizierte wird medizinisch überwacht

Demnach wird der Infizierte medizinisch überwacht und ist isoliert. Enge Kontaktpersonen des Mannes werden derzeit ausführlich über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt.

RKI: "Risiko für die Bevölkerung derzeit gering"

Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet und eingeschätzt.

Ministerium will im Laufe des Tages aufklären

Das Gesundheitsministerium und das LGL wollen am Dienstagvormittag (28. Januar) in München im Rahmen einer Pressekonferenz über den Fall ausführlich informieren.

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Oberfranken: Bislang zwei Grippe-Tote in der Saison 2016/2017

Die Zahl der Grippe-Fälle in Bayern ist erneut deutlich gestiegen. Darauf hat die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml am Freitag (10. Februar) hingewiesen. Insgesamt gab es in Bayern in der laufenden Grippe-Saison schon mehr als 7.900 Erkrankungen. Huml rät insbesondere älteren Menschen ab 60 Jahren sowie Schwangeren und chronisch Kranken, sich gegen Grippe impfen zu lassen.

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Bayreuth: Grippewelle beginnt diesmal besonders früh

Die Zahl der Patienten, die an Influenza erkrankt sind und sich an die Klinikum Bayreuth wenden, nimmt zu. Seit November hat das Bayreuther Krankenhaus 81 Patienten behandelt. Täglich kommen bis zu zehn neue Fälle dazu. Insbesondere seit Weihnachten ist ein spürbarer Anstieg zu beobachten.

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Vogelgrippe: Bislang keine weiteren H5N8-Fälle im Landkreis Hof

Nach dem Fund einer toten Ente am 25. November im Gemeindegebiet Döhlau (Landkreis Hof) ist bisher kein weiterer Fall von Vogelgrippe im Landkreis Hof aufgetreten. Dies teilte das Landratsamt Hof am Dienstag (6. Dezember) mit. Zwar wurden seither beim Veterinäramt insgesamt noch sieben verendete Tiere gemeldet. Bei keinem dieser Vögel wurde allerdings der H5N8-Virus festgestellt.

Verhaltensregeln zeigen Wirkung

„Es ist sehr erfreulich, dass es bislang weder bei Wildvögeln noch bei Nutzgeflügelbeständen weitere Fälle der Vogelgrippe im Landkreis Hof gibt. Die getroffenen Maßnahmen und Verhaltensregeln haben Wirkung gezeigt. Die Bürgerinnen und Bürgern haben sich sehr umsichtig verhalten“, so Dr. Gunther Illgen (Leiter, Veterinäramt, Landratsamt Hof).

Weiterhin Stallpflicht / Hunde an die Leine

Nach wie vor gilt für den gesamten Landkreis Hof die Stallpflicht. Hundebesitzer müssen weiterhin ihre Tiere anleinen und auch Katzen sollten nicht frei herumlaufen, um weiterhin eine Verbreitung des Virus zu verhindern. Für die nach dem Fund der infizierten Ente festgelegte Schutzzone mit einem Radius von 10 km um den Fundort gelten zusätzliche Verhaltensregeln. Nutztierhalter dürfen keine fremden Personen in ihre Ställe lassen. Die Tierhalter selbst müssen Schutzkleidung tragen und Hände sowie Stiefel desinfizieren können.