Tag Archiv: Anstieg

Bayreuth: Erstmals über 76.000 Einwohner in der Wagnerstadt

Wie die Stadtverwaltung Bayreuth aktuell mitteilt, lebten zum 31. Oktober 2019 insgesamt 76.330 Einwohner in der Stadt. Im vergangenen Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt auf Basis der Daten aus dem Einwohner- und Wahlamt der Stadt 75.572. Im Jahr 2017 waren es 74.524 Einwohner. Damit setzt sich laut Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe die positive Entwicklung in Bayreuth weiter fort. Weiterlesen

© TVO

Oberfranken: Gästeübernachtungen steigen im ersten Halbjahr kräftig an

Die Zahl der Gästeübernachtungen in Oberfranken ist im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zu vor fünf Jahren kräftig angestiegen. In absoluten Zahlen kamen 270.000 Menschen mehr nach Oberfranken als noch 2013. Dies entsprach für die ersten sechs Monate des Jahres 2018 ein Zuwachs von 13 Prozent. Insgesamt verzeichnete man von Anfang Januar bis Ende Juni 2018 rund 2,4 Millionen Übernachtungsgäste.

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IHK Oberfranken Bayreuth: Spitzenreiter bei Ausbildungszahlen

Am 31. August 2014 wurden im Bezirk der IHK für Oberfranken Bayreuth 3.449 neue Ausbildungsverhältnisse registriert. Bayreuth kann damit als einziger Bezirk in Bayern einen Zuwachs bei den Lehrstellen verzeichnen. Dieser beläuft sich bei einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Gesundheitskarte, höheres Porto & Co.: Die wichtigsten Änderungen 2014

Wie jedes Jahr treten auch zum Jahresbeginn 2014 einige Änderungen bei Gesetzen oder sonstigen Regelungen in Kraft. Die wichtigsten gibt es hier im Überblick:

 

Gesundheit

Die elektronische Gesundheitskarte mit Lichtbild ist seit dem 1. Januar Pflicht. Wer noch keine neue Karte mit Lichtbild hat, muss sich aber keine Sorgen machen, vom Arzt abgewiesen zu werden. Wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung bestätigte, können die alten Versichertenkarten mindestens bis zum 30.09.2014 eingelesen werden. Auch können die Ärzte weiterhin problemlos über das ausgediente Modell abrechnen. (Wir berichten auch in diesem Video)

 

Verbraucher und Immobilien

Die Deutsche Post erhöht den Preis für Standardbriefe zum Jahresstart um 2 Cent auf nun 60 Cent. Einschreiben werden um 9 Cent teurer und wer Päckchen oder Pakete über 2 Kilogramm verschicken will, muss künftig ebenfalls 9 Cent mehr zahlen. (Wir berichten auch in diesem Video)

Dazu müssen die Raucher einmal mehr tiefer in die Tasche greifen, denn die Tabaksteuer ist gestiegen. Eine Schachtel Zigaretten wird etwa 4 bis 8 Cent teurer, eine Packung Tabak etwa 12 bis 14 Cent.

Gute Nachrichten gibt es allerdings auch, nämlich beim Mieterschutz. Seit Jahresbeginn sind nur noch amtlich geeichte Zähler für Heizung und Warmwasser zulässig. Verwendet ein Vermieter einen nicht geeichten Zähler, darf der Mieter die veranschlagten Kosten künftig pauschal um 15 Prozent kürzen.

 

Arbeit und Steuern

Wie schon seit Anfang des vergangenen Jahres feststand, steigt der Einkommenssteuer-Freibetrag um 224 auf nun 8.354 Euro. Der Grund hierfür ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, das ein steuerfreies Existenzminimum in angemessener Höhe verlangt.

Auch der Hartz-IV-Regelsatz steigt um neun Euro auf nun 391 Euro, eine leichte Erhöhung gibt es dazu bei den Regelsätzen für Kinder.

Ebenfalls erhöht wird die Bemessungsgrenze für den Rentenbeitrag. Mussten Besserverdienende ihre Rentenbeiträge bis maximal 5.800 Euro Bruttoverdienst anrechnen, steigt diese Zahl nun auf 5.950 Euro.

 

Ausblick

Natürlich ändern sich nicht nur zum 1.1. einige Dinge, auch im weiteren Verlauf des Jahres gibt es einige Neuerungen:

Ab dem 01.02.2014 tritt das europäische SEPA-Verfahren in Kraft und damit haben Kontonummer und Bankleitzahl endgültig ausgedient und werden durch IBAN und BIC ersetzt. Nähere Informationen gibt es in unserem Sparkassen-Finanzforum von vergangenem Monat.

Zum 1. Mai dann wird das neue Punktesystem für Verkehrssünder eingeführt, ab dann verliert man seinen Führerschein schon bei acht statt wie bisher bei 18 Punkten. Dafür gibt es für Vergehen allerdings nur noch maximal drei statt wie bisher sieben Punkte. Erlassen werden die Punkte zur Umstellung nicht, die angesammelten Verkehrssünden werden lediglich ins neue System umgerechnet.

Zu diesen Vergehen wird es ab dem 01.07. auch gehören, keine Warnweste im Auto mitzuführen, ab dann wird eine solche nämlich Pflicht.

Neue EU-Regeln treten im Jahr 2014 ebenfalls in Kraft: Ebenfalls zum 01. Juli werden die maximal zulässigen Mobilfunkgebühren für Telefonate innerhalb der EU gesenkt. Statt wie bisher 24 Cent darf eine Minute nur noch höchstens 19 Cent kosten. Nimmt man im Ausland einen Anruf an, darf das ab dann nur noch maximal fünf Cent pro Minute kosten und mehr als 6 Cent muss niemand mehr für eine SMS bezahlen.

Auch der Staubsauger bleibt 2014 nicht verschont, denn die EU möchte die Europäer zum Energiesparen ermuntern. Und so wird es ab dem 01. September keine Staubsauger mit einer Leistung über 1.600 Watt mehr zu kaufen geben.

 


 

 

© IHK für Oberfranken Bayreuth

Bayreuth: Deutliche Verbesserung der Geschäftslage laut IHK-Umfrage

Wie die IHK für Oberfranken Bayreuth mitteilte, liegen auch die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage für Bayreuth vor. Bereits bei der letzten Befragung im Sommer wartete die Region mit sehr gute Zahlen auf, die aktuellen Werte zeigen, dass sich diese nochmals verbessert haben – der Konjunkturklimaindex für die Region liegt nun bei 126,7 Punkten, das sind zehn mehr als noch im Frühsommer.

 

Deutliche Verbesserung der Geschäftslage

46 Prozent der Unternehmen in der Region Bayreuth bewerten die aktuelle Geschäftslage als positiv, dem gegenüber stehen zehn Prozent, die die Lage als eher negativ einschätzen. Im Vergleich zur letzten Befragung beurteilen die Betriebe die Lage damit deutlich besser. Als Hauptgrund hierfür führt die IHK die verstärkte Nachfrage in der EU, Russland, den ehemaligen GUS-Staaten sowie Nordamerika an.

 

Deutliche Mehrheit erwartet Aufwärtstrend

Im Hinblick auf die Entwicklung der Geschäfte im kommenden Jahr bringen 29 Prozent der Unternehmen positive Erwartungen zum Ausdruck, während elf Prozent mit einer negativen Entwicklung rechnen. Die erwartete Investitionsquote stieg leicht auf nun 90 Prozent.

 

Zusätzlicher Beschäftigtenanstieg erwartet

Nachdem die Einschätzung der Lage insgesamt also sehr positiv ausfällt, geben die Mitgliedsunternehmen des IHK-Gremiums Bamberg auch an, ihr Personal aufstocken zu wollen. Diesbezüglich rechnet die IHK mit einem Anstieg der Mitarbeiterzahl um ganze drei Prozent in den kommenden zwölf Monaten. Ein Problem könnte hierbei der Fachkräftemangel darstellen: „Angesichts sinkender Schulabgängerzahlen und niedriger Arbeitslosenquote lässt sich der Fachkräftebedarf in immer mehr Berufszweigen immer schlechter abdecken“, so IHK-Vizepräsident Oliver Gießübel. Er plädiert dafür, bei der Mitarbeitergewinnung neue Wege zu bestreiten: „Ein vergleichsweise großes Potential gibt es derzeit vor allem bei Frauen, die gerne länger arbeiten würden, und bei älteren Arbeitnehmern, deren Erfahrungsschatz oft Gold wert ist.“