Tag Archiv: Antrag

Rückschlag in Coburg: Veste wird keine Welterbestätte

Das bestehende Weltrerbe „Lutherstätten in Sachsen-Anhalt“ sollte eigentlich zu „Luhterstätten in Mitteldeutschland“ erweitert werden. Zwölf deutsche Lutherstätten in Thüringen, Sachsen und Bayern sollten dazu kommen. Darunter auch die Veste Coburg. Dieser Antrag wurde nun aber zurückgezogen.

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Landestheater Coburg: Ersatzspielstätte soll weniger kosten

Der Coburger Stadtrat hat einstimmig beschlossen, die Kosten für eine Ersatzspielstätte des Landestheaters zu deckeln. Maximal 5 Millionen Euro sollen ausgegeben werden. Angestrebt wird eine Variante in Leichtbauweise, die die Turnhalle „Am Anger“ mit einbezieht. Weiterlesen

Bamberg: GAL verklagt Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD)

Ein sich seit Langem anbahnendes Polit-Gewitter ist nun auf seinem vorläufigen Höhepunkt angelangt. Die Bamberger Stadtratsfraktion der Grün-Alternativen Liste (GAL) hat jetzt Oberbürgermeister Andreas Starke beim Verwaltungsgericht in Bayreuth verklagt. Dabei geht es um einen Antrag der GAL, der im Dezember 2010 gestellt und seither nicht behandelt wurde, obwohl laut Geschäftsordnung Anträge aus dem Stadtrat innerhalb von drei Monaten auf die Tagesordnung einer Stadtratssitzung kommen sollen.

 

Ziel des Antrags ist es, die Vergaberichtlinien der Stadt nach öko-sozialen Kriterien zu reformieren. Das heißt, die Grünen wollen unter anderem, dass Einkäufe und Auftragsvergaben der Stadt und ihrer Betriebe künftig sowohl bestimmte Umweltstandards einhalten als auch z. B. ausbeuterische Arbeit oder Kinderarbeit in Entwicklungsländern ausschließen. Der Oberbürgermeister begründete die Nichtbehandlung bisher damit, dass die Vergaberichtlinien ohnehin gerade in der Überarbeitung seien und das Ergebnis abgewartet werden müsse.

 


 

Rödental (Lkr. Coburg): Hummel-Manufaktur stellt Insolvenzantrag

Die Manufaktur der bekannten Hummel-Figuren in Rödental (Landkreis Coburg) steht vor dem Aus. Die GmbH, welche 53 Mitarbeiter beschäftigt, hat am Amtsgericht in Coburg einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Bernd Depping (Foto) berufen.

Erste Aussage des Insolvenzverwalter

In einer ersten Stellungnahme teilt er mit: „Wir haben eine komplexe Gemengelage vorgefunden, müssen diese Woche zur Bestandsaufnahme mit zahlreichen Beteiligten am Verfahren sprechen. Auf dieser Grundlage werden wir in  der kommenden Woche belastbar die Fortführungsperspektiven der Manufaktur beurteilen können.“

Mehr zum Insolvenzantrag der Manufaktur Rödental GmbH gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 

 


 

 

Neustadt bei Coburg: Gehrlicher Solar – Hoffnung nach Insolvenzantrag

Hoffnung für Gehrlicher Solar in Neustadt bei Coburg. Nur wenige Wochen nach dem Insolvenzantrag ist Insolvenzverwalter Oliver Schartl zuversichtlich, große Teile des Photovoltaikunternehmens erhalten zu können. In einer Pressemitteilung erklärt Schartl, dass der Verkauf des US-Geschäfts kurz vor dem Abschluss stehe. Zudem sei das Insolvenzgeld für die rund 250 Mitarbeiter bis Ende September gesichert. Nun müsse ein Investor für den Stammsitz des Unternehmens in Neustadt bei Coburg gefunden werden. Der Geschäftsbetrieb könne vorerst in allen Bereichen unverändert fortgeführt werden.

 


 

 

Minges Kaffee: Insolvenzantrag gestellt

Die Minges Kaffee GmbH & Co. KG hat am Mittwoch beim Amtsgericht Bamberg den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Volker Böhm von Schultze&Braun. Der Geschäftsbetrieb bei dem Familienunternehmen in dritter Generation wird trotz Antragstellung ohne Einschränkungen fortgeführt. 35 Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld abgesichert. Als Insolvenzursachen nannte das Unternehmen den Verlust eines Großkunden und den damit zusammenhängenden massiven kurzfristigen Umsatzrückgang. Vorrangiges Ziel ist des vorläufigen Insolvenzverwalters ist es, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Derzeit versucht Anwalt Volker Böhm sich ein Bild von der Lage zu machen. In sieben bis zehn Tagen soll dann ein erstes Fazit gezogen werden.

Fall Peggy: Anwalt von Ulvi K. reicht Wiederaufnahmeantrag ein

In den Fall der verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg hat heute um 13 Uhr der Frankfurter Rechtsanwalt Michael Euler den Wiederaufnahmeantrag am Landgericht Bayreuth abgegeben. Wie Euler heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Lichtenberg bekannt gab, gibt es stichhaltige Beweise, dass der verurteilte Mörder Ulvi Kulac vor zwölf Jahren die damals neunjährige Peggy Knobloch in Lichtenberg nicht getötet hat. Der Anwalt ist nach über zweijähriger Sichtung der insgesamt 14.000 Seiten umfassenden Gerichtsakte überzeugt, dass im Prozess 2004 unter anderem Zeugen nicht gehört worden sind und entlastendes Material nicht berücksichtigt worden ist. Euler stützt seine Überzeugung vor allem auf zwei Zeugen, die Peggy noch deutlich nach der ermittelten Tatzeit in Lichtenberg gesehen haben wollen. Laut Euler soll der Wiederaufnahmeantrag als Anstoß dienen, den Fall komplett neu aufzurollen. Seiner Meinung nach geht es nicht nur um die Freisprechung von Ulvi Kulac, sondern auch darum, nach zehn Jahren entweder den wahren Mörder oder den Entführer zu finden.

Unsere Fotostrecke zum Einreichen des Wiederaufnahmeantrag finden Sie auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo